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Social Media Berater im Employer Branding

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Social Media Berater im Employer Branding


Joker kommt... Google Buzz

Wussten Sie schon: Vitamine stärken die Abwehrkräfte, das ist gerade im Winter wichtig. Und im Sommer schützt Sonnencreme vor den Folgen schädlicher UV-Strahlung. Und für alle Jahreszeiten gilt: Immer ausreichend trinken, mindestens zwei Liter am Tag! Wussten Sie schon? Egal, Sie werden es noch häufiger gesagt bekommen, weil es Dinge gibt, die anscheinend nicht oft genug erzählt wurden werden können: Nicht jeder, der viel Zeit in sozialen Netzwerken verbringt und weiß, wie man seinen Twitter-Background anpasst, ist ein Social Media Berater. Oder anders gesagt: Dessen Rat ist nicht unbedingt der Beste.

„Sei einfach du selbst!“, heißt es in sogenannten Flirtschulen immer, „dann klappt das schon!“. Eben nicht. Ein 43 Jahre alter, leicht autistisch veranlagter Modellbaufanatiker, der seine Zeit im elterlichen Keller verbringt, hat eben genau das als Problem. Dieses auf allen Kanälen zu kommunizieren wird ihn für die allgemeine Damenwelt nicht unbedingt attraktiver machen. Aber er hat eine Chance mehr: Eben jene zu finden, die genau nach seinem Typ gesucht hat und sonst nie von ihm erfahren hätte. Gleiches gilt für Unternehmen. Ein Großteil aller Firmen sind hochspezialisierte Produktions- und Dienstleistungsbetriebe, nicht sonderlich spannend für den Außenstehenden. Hier kommt nun Berater X und offenbart dem Publikum einen Blick hinter die graue Fassade: Graue Büroräume, graue Lagerhallen und graue Produktionsstätten. Warum sollte man davon ein Fan werden? Liegt die Verantwortung hier bei dem Unternehmen, das es bisher verpasst hat, sich einer neuen Zeit und somit auch neuen Arbeitsverhältnissen und einer neuen Kommunikationsstruktur anzupassen? Oder liegt die Pflicht vielmehr bei dem engagierten Netzenthusiasten, der meint Kommunikation alleine wäre schon der Schlüssel zum Verständnis, und Unternehmen als Nichtschwimmer ins Becken schubst – ohne Schwimmflügel, aber mit dem wertvollen Hinweis: „Rücken gerade, und ruhige Bewegungen machen!“?

Was macht also einen guten Social Media Berater aus? Er muss sich nicht nur an den Ratschlägen messen lassen, die er gibt, sondern vor allen Dingen daran, wie sich diese in Unternehmensstrukturen integrieren und in der Praxis umsetzten lassen; nicht zuletzt aber auch an den (messbaren) Erfolgen, die eine solche Beratung einbringt:

Betrachten wir die Situation aus den Augen eines möglichen Unternehmens. Ein mittelständischer Betrieb hat die Finanzkrise leidlich überstanden. Hoffnung in das Jahr 2010 zu setzen ist mehr als gelebter Optimismus; es ist notwendig, jetzt Erfolge einzufahren, um sich wieder zu stabilisieren und am aufgewühlten Markt zu behaupten. So werden die Etats geschnürt, neu verteilt, und da man sich eh neu organisieren muss, wirft man gleich mal einen Blick über den Tellerrand: Dieses Social Media ist in aller Munde, selbst in TV und Print ein Thema und anscheinend ein Garant für das Einsparen von Werbeetats und Marktforschungsmitteln. Ja selbst Produktentwicklung und Personalwesen lassen sich damit revolutionieren, so die Versprechen. Also was tun? Gerade einmal 4% der im  Social Media Report HR 2010 befragten Unternehmen in Deutschland gaben an, externe Hilfe beim Start Ihrer Social Media Aktivitäten in Anspruch genommen zu haben. Auch wenn es nicht immer reibungslos abläuft: Es scheint also durchaus ohne zu gehen. Wo also liegt das Geheimnis? Es gibt keines. Es gibt keine Social-Media-Formel, die der Berater aus dem Koffer zaubern kann. Es geht um Inhalte, Informationen, Nachrichten und darum, diese zu vermitteln. Dazu braucht es mehr Herz als Verstand, und Herz kann man nicht einkaufen. Keine Frage, dass ein geübter Berater helfen kann, diese ansprechend und funktionell darzubieten. Er kann helfen eine Zielgruppe ausfindig zu machen, er kann sich um technische Realisierung kümmern, er kann bei der Auswahl der Dienste zur Hand gehen, und er kann dabei helfen, verwendbare Metrics zu sammeln, um Reichweiten und  Wirkungsgrade abschätzen zu können.

Gerade beim Employer Branding ist kein Inhalt zu vermitteln, der nicht durch die tägliche Arbeit bewiesen werden muss. Kann man um einzelne Produkte noch eine Fanbase aufbauen, auch ohne Social Media in die Unternehmen hinein zu lassen, so ist genau das bei der Ansprache möglicher Mitarbeiter unerlässlich. Spätestens hier wird das eigene Unternehmen in den Mittelpunkt des Interesses gerückt, mit allen Konsequenzen: Fragen,  Interesse und Kritik. Und mit dieser umzugehen, ist eine Kernkompetenz, die jeder Mitarbeiter eines Unternehmens haben muss, ohne externe Hilfe zu bemühen.

Pics: “Father and Son Flying an RC Plane at Rancho San Antonio” und “Ein Augur

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Wir bekommen Verstärkung

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Wir bekommen Verstärkung


Joker kommt... Google Buzz

Seit Februar unterstützt uns Tobias Kärcher bei der Marketing- und PR-Arbeit. Er ist seit 6 Jahren in Social Media aktiv und verfolgt seit dieser Zeit die Entwicklung sozialer Netzwerke und deren Rolle bei der Entstehung einer neuen Netzkultur. Vom Online-Journalismus ausgehend, entwickelte sich über Webdesign, Community-Management und eigene Blogs sein Interesse für Produkt-  und Unternehmenskommunikation – ein Feld, auf dem er in den letzten Jahren tätig war.

Bei jobtweet.de und atenta wird er sich der Betreuung unserer Blogs annehmen und sich um die Kommunikation unserer Ideen und Entwicklungen im Web 2.0 kümmern. Darüber hinaus wird er selbst Artikel zu Recruiting, Personalmarketing  und HR in Social Media verfassen und neue Projekte mit frischen Ideen unterstützen.

Tobias Kärcher mag und macht Bilder, Musik und gutes Essen. In seiner Freizeit ist er gerne in Bewegung – sei es in Laufschuhen oder auf dem Mountainbike.

Wir freuen uns!

Kontakt: Twitter, Xing, LinkedIn und Facebook

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Social Media Suchmaschinen: Twitter Personensuche mit Buzzom.com

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Social Media Suchmaschinen: Twitter Personensuche mit Buzzom.com


Joker kommt... Google Buzz

Die Begriffe Social Media und Echtzeit sind aus dem heutigen Web kaum wegzudenken. Die sich verändernden Informationsverteilungsprozesse stellen neue Herausforderungen an die Suchmaschinen. Möglichst lückenlose und vor allem zeitnahe Erfassung der im immer schneller werdenden Web veröffentlichten Informationen wird in naher Zukunft über Erfolg oder Mißerfolg entscheiden. Neben den großen Playern wie Google, Yahoo und Bing, ist in den vorgangenen Monaten eine ganze Armee kleinerer Suchmaschinen entstanden, die sich der Entwicklung zeitgemäßer Suchalgorythmen verschrieben hat.

Wir sind gespannt, wie sich dieser Bereich in 2010 entwickeln wird. Im Moment ist es allerdings recht schwierig, den Überblick zu behalten. Fast täglich erfährt man von neuen Suchmaschinen, und es fällt manchmal schwer, auf Anhieb zu entscheiden, wodurch sich gerade diese von den 10+x anderen unterscheidet.

Wir haben uns vorgenommen, den Markt für Echtzeit- und Social Media Suche in diesem Jahr etwas genauer zu beobachten und interessante sowie vielversprechende Tools an dieser Stellen vorzustellen.

Mit Buzzom.com ist eine Kombination aus Twitter Suchmaschine und Managementsystem auf den Wollmilchsau Radar gekommen, die in erster Linie im Bereich der Personensuche mehrere sinnvolle Funktionen bequem vereint.

Es ist möglich, Twitter Nutzerprofile (Bios) gezielt nach Stichpunkten zu durchsuchen. Dazu kommt die Namenssuche und die Suche nach Twitterati in bestimmten Städten. Außergewöhnlich ist die Kombination der Personensuche mit der Stichpunktsuche in den Tweets. Das heißt, Sie können mit der selben Suchmaschine z.B. nach Personen mit einem bestimmten Beruf aber auch nach Personen, die sich über ein bestimmtes Thema unterhalten haben, suchen. Dafür mußten wir bisher zwei Suchmaschinen einsetzen.

Ein weiterer Vorteil für den Nutzer liegt in der Einfachheit der Bedienung. Die Auswahl der Suchmöglichkeiten oder ihre Kombination erfolgt durch Anklicken von Optionen und nicht durch Eingabe von erweiterten Suchbefehlen.

Bei ausführlicheren Tests sind leider einige Mängel in der Darstellung und Anordnung der Ergebnisse sowie in Bezug auf die Anzahl der erfassten Profile aufgefallen.

Insgesamt betrachtet ist Buzzom jedoch ein vielversprechender Kandidat und das eigene Twitter Management System mit Statistiken, Postingtools usw. hebt es aus den Reihen ähnlicher Dienste heraus.


Vorschaubild – “Magnifier” by mullica

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Lesen statt Fernsehen: digitale Schmökertipps zum Wochenende (KW 40)

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Lesen statt Fernsehen: digitale Schmökertipps zum Wochenende (KW 40)


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Twitter: ein Stellenmarkt der Zukunft

Wie wir Anfang der Woche schon festgestellt haben, hat bei Twitter eine Konsolidierung eingesetzt. Die erste Experimentierphase ist vorbei und eine zunehmende Professionalisierung der Nutzung setzt ein. Passend dazu machte sich die Harvard Business Review Gedanken über die Frage wie Twitter und Crowdsourcing das Recruiting verändern werden. DIE ZEIT stellt derweil als erste deutsche Zeitung der Frage in den Raum, ob Twitter ein Stellenmarkt der Zukunft ist.

Die fünf größten Fehlannahmen über Social Media

Der Begriff Social Media ist mittlerweile nahezu omnipräsent. Social Media gelten zugleich als Allheilmittel, als Zeitverschwendung und als vieles mehr. Das israelische Blog Blonde 2.0, hat diese Tatsache zum Anlass genommen die fünf größten Fehlannahmen in Bezug auf Social Media zu beleuchten, die da sind:

Fehlannahme 1: Social Media eignet sich nur bestimmte Unternehmen/ Marken

Fehlannahme 2: Social Media dient vor allem dazu Traffic zu generieren, und das schnell

Fehlannahme 3: Durch die Nutzung von Social Media verliert man die Kontrolle über das eigene Image

Fehlannahme 4: Social Media ist nur eine (vorübergehende) Modeerscheinung

Fehlannahme 5: “Ich brauche keinen Fachmann, der Social Media für mich macht”

Hier finden Sie den vollständigen Artikel.

Wir wünschen allen Lesern ein schönes Wochenende und viel Spaß beim Schmökern!

I’d Rather Be Reading” – Vorschaubild

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Lesen statt Fernsehen: digitale Schmökertipps

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Lesen statt Fernsehen: digitale Schmökertipps


Joker kommt... Google Buzz

US-Führungskräfte: 70% sehen Social Media als wertvolles Recruiting-Tool

Laut einer Studie zum Nutzen von Social Media für Unternehmen, betrachten 69 Prozent der befragten US-amerikanischen Führungskräfte Social Media als ein wertvolles Tool für Recruiting. Außerdem bescheinigten sie den Sozialen Medien großes Potential für Markenbildung und Kundenbindung. Konsequenterweise, planen 75 Prozent der befragten Entscheider, ihre Social Media Aktivitäten 2010 auszudehnen. Hieran anknüpfend untersucht die Studie die Herausforderungen, mit denen Unternehmen durch Social Media konfrontiert werden, und gibt dem Leser abschließend zehn Best Practice Beispiele für die Formulierung einer Social-Media-Richtlinie für das eigene Unternehmen. Interessant ist auch, dass 51 Prozent derjenigen, deren Unternehmen noch keine Social-Media-Aktivitäten unterhalten, als Ursache fehlendes Know-how in der Belegschaft angeben, was uns zu unserer nächsten Leseempfehlung bringt.

Recruiting muß auf Webtechnologien reagieren

Das US-Marktforschungsunternehmen Gartner hat in der Studie “Social Science Meets Technology in Next-Generation Jobs.” die Entstehung neuer Berufsbilder als Folge der zunehmenden Nutzung von Social Media in Wirtschaft und Gesellschaft untersucht, und kommt zu folgendem Schluß: “Many emerging jobs and roles will not simply specialize in one skill area, but will blend business, artistic and technical skills.” Im einzelnen hat Gartner vier berufliche Anforderungsprofile identifiziert, für die zukünftig verstärkt Mitarbeiter gebraucht werden:

- Benutzererlebnis-Gestalter (Web User Experience Roles)
- Verhaltensanalysten (Behavioral Analysis Roles)
- Informationsanthropologen (Information Specialists)
- Berater für digitale Image- und Markenbildung (Digital Lifestyle Experts)

Mehr Details gibts hier.

White Paper: Twitter für Personalsuche, Personalmarketing und Employer Branding

Vor dem Hintergrund des zunehmenden Einsatzes von Twitter in der Personalbeschaffung, hat die atenta Personalberatung eine Orientierungs-, Entscheidungs- und Argumentationshilfe für Personaler veröffentlicht. Das White Paper beginnt mit einer Erläuterung der grundlegenden Funktionsweise von Twitter, gibt einen umfassenden Einblick in die Alters- und Ausbildungsstruktur der deutschsprachigen Twitternutzer und schildert verschiedene Einsatzmöglichkeiten von Twitter im Rahmen von Personalsuche, Personalmarketing und Employer Branding.

Viel Spaß beim Lesen!

Offenlegung: Die atenta Personalberatung wird von den Autoren dieses Blogs betrieben.

I’d Rather Be Reading” – Vorschaubild

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10 Anregungen zum Twitter-Recruiting

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10 Anregungen zum Twitter-Recruiting


Joker kommt... Google Buzz

Seit der Veröffentlichung unseres ersten Artikels zum Thema Personalsuche bei Twitter im Februar ist viel passiert. Social Media als Ganzes und an vorderster Front Twitter rücken immer mehr ins Blickfeld und mancherorts gar ins Bewußtsein der deutschen Personaler-Szene vor.

Verunsicherte Personalberater springen auf den fahrenden Zug auf, in vielen Fällen ohne tatsächlich zu wissen, was sie da tun. Und größere Unternehmen  halten einen “wir Twittern” Hinweis auf Ihrer Karriere Seite für das “Tüpfelchen auf dem I” ihrer Employer Branding Bemühungen.

Kandidatensuche bei Twitter?! Das ist die Frage, die sich inzwischen nicht nur Jobblogger  stellen, auf die jedoch, Hand aufs Herz, hierzulande keiner eine eindeutige Antwort zu geben vermag. Auch wir wissen nicht, ob ausgerechnet Sie bei Twitter nach Fachkräften oder neuen Jobs Ausschau halten sollten. Was wir jedoch heute, genau wie im Februar, wissen, sind die Fakten:

1. Die Zahl der weltweiten und auch deutschen Nutzer nimmt zu

2. Die Zahl der deutschen Posts rund um Karriere und Bewerbung nimmt rapide zu (eigenes Monitoring)

3. Die Zahl twitternder Unternehmen, Personaler, Coaches nimmt ebenfalls zu

4. Es entstehen populäre Verzeichnisse der Nutzer mit HR – Hintergrund

5. Die Zahl der Stellenangebote bei Twitter steigt täglich

6. Tools zur Stellensuche und -Veröffentlichung entstehen (JobTweet.de, TwitterJobSearch)

7. Identifizierung potentieller Kandidaten wird durch neue Suchtools einfacher (Twellow, Tweepz)

8. Blogs mit Personalbezug beschäftigen sich vermehrt mit dem Thema

9. Wir haben inzwischen erste Jobanfragen von Kandidaten über Twitter erhalten

10. Twitter kostet nichts, kann bei überlegter Nutzung jedoch viel bringen.


“Did I miss the train?” – Vorschaubild von Son of Groucho

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WEB 2.0 Anwendungen effektiv vernetzen

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WEB 2.0 Anwendungen effektiv vernetzen


Joker kommt... Google Buzz

Bei der Vielzahl der heute vorhandenen Web 2.0 Anwendungen (Soziale Netzwerke, Microbloggingplattformen usw.) wird es zunehmend komplizierter, den Überblick zu behalten.

Jede Anwendung bringt irgendwelche eigenen besonderen Funktionen mit. Mit jeder neuen Anmeldung erweitern die Nutzer ihre Netzwerke um zusätzliche Kontakte und Ihr Social Media “Arsenal” um neue Tricks. Mit der steigenden Zahl der genutzten Anwendungen wird jedoch das Management dieser zu einer logistischen Herausforderung. Wo postet man nun die aktuellste Statusmeldung, das lustigste Bild oder die wichtigste Nachricht?! Man muss es irgendwie schaffen, auf mehreren Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen. Der Zeitaufwand sollte jedoch möglichst überschaubar bleiben. Schließlich gibt es auch andere wichtige Sachen zu tun.

Sollen Ihre bevorzugten Web 2.0 Anwendung professionell genutzt werden (Personalsuche, Stellensuche, Persomalmarketing, Marketing usw.), MUSS eine Lösung für schnelle und effektive Verbreitung von Informationen her. Schnelle und effektive Verbreitung heißt schlicht, mit möglichst wenig Klicks möglichst viel erreichen – Automatisierung. Am Beispiel der Vernetzung unserer Lieblingsanwendungen zeigen wir eine mögliche funktionierende Lösung, mit der Sie eine Menge Zeit sparen können.

web20-integration

(Die Voraussetzung für die Umsetzung des Schaubilds ist selbstverständlich der Zugang zu den angeführten Anwendungen.)

1. Der Ausgangspunkt ist ein (Wordpress) Blog.

2. Die Inhalte des Blogs können über die RSS Feed Ausgabe (www.ihrblog.de/feed oder ihrblog.wordpress.de/feed) a) in Ihr LinkedIn Profil integriert werden und b) mit twitterfeed.com erfasst werden.

3. Twitterfeed wird nach der Erfassung des RSS Feeds Ihres Blogs in regelmäßigen Abständen nach neuen Informationen in Ihrem Blog Ausschau halten und diese automatisch bei identi.ca veröffentlichen.

4. Identi.ca wiederum kann angewiesen werden, alle Posts automatisch an Twitter weiterzuleiten. (Wenn Sie identi.ca nicht dabei haben möchten, kann twitterfeed direkt mit twitter vernetzt werden.)

5. Twitter Posts können dann von Friendfeed automatisch erfasst werden.

6. Facebook bezieht mit Hilfe einer kleinen Anwendung die Inhalte Ihres Friendfeed Profils und veröffentlicht sie in Ihrem Facebookpofil.

7. Ebenso kann Ihr Plaxo.com Profil über die RSS – Feed Ausgabe Ihres Friendfeedprofils (http://friendfeed.com/IhrProfilName?format=atom) automatisch aktuallisiert werden.

Sagen wir Mal, Sie veröffentlichen in Ihrem Blog ein Stellenangebot oder ein Stellengesuch. Innerhalb weniger Minuten erscheint der Verweis darauf auf sechs weiteren starken Seiten und kann über Ihr persönliches Netzwerk verbreitet und/oder über Suchmaschinen besser gefunden werden. Außer der einmaligen Vorbereitung (Vernetzung Ihrer Anwendungen) müssen Sie weder Zeit noch Geld investieren.

Selbstverständlich hängt die Effektivität der Verbreitung von Informationen in den sozialen Medien letztendlich auch stark von der Pflege der jeweiligen Netzwerke ab. Quantität allein ist auch im Social Web nicht alles.

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Personalsuche mit Facebook

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Personalsuche mit Facebook


Joker kommt... Google Buzz

*Wegen vielfälltiger Veränderungen in den vergangenen 10 Monaten haben wir dieser Artikel überarbeitet und erneut veröffentlicht. Die neue Version finden Sie hier… .*

Was ist eigentlich Facebook?

Facebook ist ein internationales soziales (Online-) Netzwerk. Es wurde im Jahr 2004 an der Harvard Universität von einem Studenten entwickelt und wandte sich zunächst auch nur an die dortigen Studenten. Facebook ist in erster Linie ein freizeitorientiertes Netzwerk. Es dient zur Verwaltung von länderübergreifenden Freundschaften und Bekanntschaften. Die Funktionen und Dienste in Facebook unterstützen den umfassenden Austausch mit den eigenen Kontakten. So ermöglichen sie z.B. den Austausch und die Veröffentlichung von Bild-, Ton- und Videodateien sowie gegenseitigen Kommentaren und Statusmeldungen innerhalb des persönlichen Netzwerks. Facebook ermöglicht seinen Nutzern, zeitnah über die aktuellen Ereignisse seiner Kontakte informiert zu sein und seine Kontakte über eigene Ereignisse und Erlebnisse zu informieren. So entsteht der Eindruck einer steten Teilnahme am Leben der Freude weltweit ungeachtet der geographischen Entfernung. Das Facebook Angebot wir darüber hinaus durch unzählige, von externen Entwicklern kreierte, Anwendungen (Spiele, Tools usw.) ergänzt. Facebook verbindet wie kein anderes soziales Netzwerk Spaß mit technischem Fortschritt und erfreut sich weltweit einer immer schneller wachsenden Popularität. Mit nach eigener Aussage über 170 Mio. aktiven Nutzern belegt Facebook neben MySpace mit Abstand den obersten Platz unter den internationalen sozialen Online-Netzwerken. Nachtrag 15.01.2010: Inzwischen ist Facebook auf mehr als 350 Mio. Nutzer gewachsen. Wäre Facebook ein Land, ware es somit der viertgrößte Staat der Erde.

Facebook für die Personalsuche einsetzen?!

Zugegeben, bei der Suche nach neuen Mitarbeitern vermutet man nicht unbedingt in einem Freizeit-Netzwerk fündig zu werden, gleichgültig wie groß es auch sein mag. Die Profile der Facebook Nutzer unterscheiden sich schon stark von denen in professionellen Netzwerke, wie XING oder LinkedIn. Bei Facebook werden in der Regel vor allem die Einzelheiten des Privatlebens in aller Ausführlichkeit beleuchtet, was in den meisten Fällen kaum fundierte Schlüsse auf das berufliche Leben zulässt.

Hinweis 15.01.2010: Als Reaktion auf die Herausforderungen, denen Recruiter sich bei der Personalsuche via Facebook gegenüber sehen, hat die atenta Personalberatung die eRecruiting-Software “jobstriker” entwickelt, eine spezielle Facebook-App für Personalmarketing und Employer Branding.

Trotz der relativ spärlichen beruflichen Informationen in den Nutzerprofilen lassen sich bei Facebook mit Geduld und Fingerspitzengefühl mittels aktiver Suche potentielle Kandidaten ausfindig machen. Insbesondere dann, wenn Sie bereits einer konkreten Person auf der Spur sind, deren Namen und berufliche Tätigkeit Sie beispielsweise über die Suche in einem Webforum oder einem professionellen Netzwerk gefunden haben. Denn zum einen enthalten einige Nutzerprofile durchaus gewisse Hinweise auf die berufliche Tätigkeit, besuchte Bildungseinrichtungen, Bildungsabschlüsse und beruflich motivierte Interessen. Zum anderen ermöglicht Facebook im Rahmen der Diskussionsgruppen und der Pay-Per-Click Werbung die Schaltung von Anzeigen oder anderweitigen Hinweisen auf Ihr Unternehmen und Ihre offenen Stellen.

Suchoptionen von Facebook

Ein Hinweis vorab: Der Zugang zu den Facebook-Nutzerdaten, ist durch Facebook- und Nutzervoreinstellungen im Vergleich zu anderen sozialen Online-Netzwerken nur eingeschränkt möglich und macht die aktive Kandidatensuche bei Facebook zu einer beschwerlichen Aufgabe. Dies gilt umso mehr, als die Profile der Facebook-Nutzer sich nur vielfach nur schwer bis gar nicht mit Websuchmaschinen wie Google und Co. durchsuchen lassen.

Selbst als angemeldeter Nutzer werden Sie feststellen, dass Sie die Nutzer-Profile zwar mit der internen Facebook-Suche durchsuchen können, Ihnen der Zugang zu den meisten Profilen Ihrer Ergebnisliste jedoch verwehrt bleibt. Sofortigen uneingeschränkten Zugang haben Sie lediglich zu den Profilen Ihrer direkten Kontakte und zu den, auf ausdrücklichen Wunsch der Besitzer, öffentlich zugänglichen Profilen.

In Ihren Ergebnislisten innerhalb Facebooks werden Sie auf zwei Arten von Profilen treffen. Profile mit blau unterlegten Namen sind für alle zugänglich und können von Ihnen sofort eingesehen werden, ohne mit dem Besitzer “befreundet” zu sein. Profile mit Namen in schwarzer Farbe, erhalten voraussichtlich die von Ihnen gesuchten Informationen, können aber nicht eingesehen werden, ohne mit dem Besitzer “befreundet” zu sein. Wieviele Facebook-Profile öffentlich zugänglich sind, lässt sich bisher nicht eindeutig feststellen.

Für das Durchsuchen der Facebook-Profile (ob offen oder nicht) eignet sich aus unserer Sicht in erster Linie die interne Facebook-Suche. Abhängig davon nach welchen Kriterien Sie Ihre Suche gestalteten wollen, stehen Ihnen die einfache Freundessuche oder die erweiterte Suche als Optionen zur Verfügung.

Die Interne Facebook-Suche

Die einfache Suche erreichen Sie nach der Anmeldung bei Facebook am schnellsten über den Link facebook.com/srch.php. Die Maske besteht aus drei Bereichen:

facebook-search

Suche nach Namen und Suche nach E-Mail: Diese Suchoption ist dann brauchbar, wenn mindestens eine dieser Angaben bekannt ist, und Sie im Prinzip nach einer konkreten Person Ausschau halten.

Suche nach Klassenkameraden/Kommilitonen: Hier können Sie nach Personen suchen, die eine bestimmte Bildungseinrichtung (mit einem bestimmten Schwerpunkt?) besucht haben. Durch Hinzunahme des Abschlussjahres können Sie Ihre Suche auf Personen mit ausreichender Berufserfahrung ausrichten.

Suche nach Unternehmen: Über die Unternehmenssuche können Sie Personen ausfindig machen, die bei einem bestimmten Unternehmen arbeiten oder gearbeitet haben. Da Facebook eine internationale Nutzerbasis hat, empfiehlt sich die Hinzunahme des entsprechenden englischen Ländernamens (z.B. neben IBM Deutschland oder Microsoft Deutschland auch nach IBM Germany oder Microsoft Germany suchen). Außer der Firmenzugehörigkeit können Sie über die Personen jedoch meist nicht viel mehr in Erfahrung bringen.

Die einfache Suche eignet sich folglich nur dann, wenn Ihnen vor Ihrer Facebook Suche bereits einige Anhaltspunkte vorliegen (Namen, Universitäten, Zielfirmenlisten). Bei einer Blindsuche ohne konkrete Anhaltspunkte sollten Sie jedoch direkt mit der erweiterten Suche beginnen. Diese finden Sie unter dem Link: facebook.com/advanced.php

facebook-advanced-search

Vor der Suche mit der erweiterten Suchmaschine empfiehlt es sich, einer oder mehreren Facebook-Netzwerken beizutreten, sofern Sie das nicht bereits getan haben. Facebook-Netzwerke sind Gruppen in denen Nutzer mit gleichen Eigenschaften (Firma, Universität, geographische Lage, Interessen) zusammengefasst werden. Eine die Personalsuche erschwerende Eigenart der (erweiterten) Facebook-Suche ist, dass lediglich die Profile Ihrer Netzwerke durchsucht werden können. Das für Sie zu Anfang interessanteste Netzwerk ist “Germany” mit derzeit etwa 700.000 deutschsprachigen Nutzern. Die Datenbasis reicht für Ihre ersten Gehversuche bei Facebook völlig aus. Die für Ihre Zwecke passenden Netzwerke finden Sie übrigens unter dem Punkt Einstellungen->Kontoeinstellungen->Netzwerke (Direktlink).

facebook-netzwerke

Nach Ihrem Beitritt zu einem oder mehreren Netzwerken können Sie die Suche nach Profilen unmittelbar aufnehmen.

Der Vorteil der erweiterten Facebook-Suche ist, dass Sie Ihre Suche auf konkrete Bereiche bzw. Einträge innerhalb eines Nutzerprofils beschränken können. So lassen sich Ungenauigkeiten in den Ergebnissen von vornherein weitestgehend einschränken. Geben Sie z.B. einen Stichpunkt in das Suchfeld Heimatort ein, können Sie sicher sein, dass tatsächlich nur der Eintrag Heimatort in den Profilen Ihres Netzwerkes auf Übereinstimmungen mit Ihrem Begriff analysiert wird.

Für die Suche nach berufsbezogenen Informationen sind nur wenige Felder der erweiterten Suche von Interesse. Wenn keine konkreten Anhaltspunkte zur Person vorhanden sind, beginnen Sie am besten mit dem Suchfeld Position und/oder Studienfach am Schluss des Suchformulars. Hier eins der Ergebnise für die Suche nach einem Software Entwickler über das Suchfeldfeld Position.

search-entwickler

Bei der Suche nach Personen im IT-Bereich kann auch die Felder Interessen und/oder Aktivitäten gut miteinbezogen werden. Bei einigen IT-Berufe, z.B. Programmierern, kommt es häufig vor, dass Beruf und Freizeit in einander übergehen. Geben wir z.B. in das Feld Aktivitäten “Java” ein, erhalten wir eine Liste mit Personen aus unserem Netzwerk, die sich mit Java in ihrer Freizeit beschäftigen. Darunter können sich  auch hauptberufliche Java – Experten befinden.***Nachtrag: 06.2009 – wegen Änderungen bei FB kann die Suche nach Interessen/Aktivitäten nicht mehr genutzt werden.***

search-aktivitaeten

Sie können natürlich mehrere Stichpunkte in ein Suchfeld eingeben. Fügen Sie z.B. Linux hinzu, erhalten Sie Personen die sich neben der Sprache Java auch mit dem Betriebssystem Linux auskennen.

advanced-kombination

Mehrere Stichpunkte in einem Suchfeld werden von Facebook automatisch als UND-Kombination interpretiert. Die Verwendung des booleschen Operators AND zwischen den einzelnen Begriffen ist daher nicht notwendig und führt bei Eingabe dazu, dass Sie keine Treffer erhalten. Außer dieser automatischen Verknüpfung unterstützt Facebook leider keine weiteren Operatoren. Gezielte Suche mit Facebook gestaltet sich deshalb sehr schwierig. Besondere Tipps oder Tricks sind uns zum jetzigen Zeitpunkt nicht geläufig.

TIPP: Nutzen Sie alternativ englische Begriffe bei Ihrer Suche bei Facebook. z.B. developer statt Entwickler. Facebook ist eine internationale Plattform, und die Hauptsprache ist Englisch. Die meisten Profile werden deshalb auf Englisch ausgefüllt.

Die Facebook-Stichwortsuche

Nun kommen wir zu der Stichwortsuche, die Sie über das Suchfeld in der rechten oberen Ecken bedienen können.

keyword-search

Im Gegensatz zu der einfachen (Name / E-Mail) Suche und der erweiterten Profilsuche macht die Stichpunktsuche keinen Unterschied zwischen den einzelnen Bereichen eines Profils und durchsucht den ganzen Datenbestands eines Profils nach Übereinstimmungen mit Ihren Suchbegriffen. Außerdem liefert die Stichwortsuche im Gegensatz zu der einfachen und erweiterten Profilsuche als Ergebnis auch Profile aus Netzwerken, in denen Sie nicht Mitglied sind. Leider haben Sie über die Stichwortsuche jedoch keinen Zugang zu diesen Profilen, selbst wenn sich darunter öffentlich zugängliche Profile befinden.

Auch wenn die Stichpunktsuche auf den ersten Blick folglich zu mehr Ergebnissen führt, als die einfache und die erweiterte Profilsuche, ist die Qualität und die Nutzbarkeit der Ergebnisse unter Umständen geringer. Um Ihre Ergebnisse sinnvoll einzuschränken und die Trefferqualität zu erhöhen, empfehlen wir die Suche mit mindestens zwei Stichwörtern, z.B. Ort und Beruf. Je mehr Begriffe Sie eingeben, desto präziser werden die Ergebnisse. Gleichzeitig steigt jedoch auch die Wahrscheinlichkeit relevante Profile zu verpassen, z.B. weil der Nutzer bei der Profilerstellung abgewandelte Bezeichnungen verwenden hat (z.B. HH statt Hamburg) oder weil ein Profil einfach unvollständig ist. Der Beruf passt zwar, aber der Ort wurde versehentlich nicht angegeben. Schon rutscht ein eventuell passendes Profil aus der Ergebnisliste.

Die externe Suche über Google & Co.

Neben den internen Suchmöglichkeiten von Facebook ist es, wenn auch mit erheblichen Einschränkungen möglich, Facebook über externe Suchmaschinen, z.B. Google, zu durchsuchen. Nach unserer Recherche lassen sich etwa 100 Millionen Facebook-Profile auf dem Server facebook.com von außerhalb durchsuchen. Dazu kommen etwa 4 Millionen auf dem Server de-de.facebook.com, auf dem die Daten vieler Nutzer aus Deutschland gespeichert werden. Diese Profile lassen sich mit Hilfe von Google- und booleschen Operatoren nach bestimmten Stichworten oder Phrasen mehr oder weniger erfolgreich durchsuchen.

Zum jetzigen Zeitpunkt führt die externe Suche nach berufsbezogenen Daten in deutschsprachigen Profilen kaum zu zahlenmäßig nenneswerten Ergebnissen. Nur wenige Menschen aus Deutschland machen Ihre Profile öffentlich und noch weniger geben berufsbezogenen Daten frei. Die externe Such gleicht im Momnet einem Glückspiel. Darum führen wir hier keine konkreten Beispiele an. Experementierfreudige Leser können mit Hilfe den folgendenden Suchkette gerne ihr Glück versuchen.

site:de-de.facebook.com OR site:facebook.com inurl:people -inurl:directory -inurl:pages Ihre Stichpunkte

Beim Aufruf Ihrer so erreichten Suchergebnisse (wenn Sie was finden) werden Sie leider feststellen, dass Facebook zwar das externe Suchen nach Profilen zulässt, das Aufrufen der Profile von außerhalb jedoch zu sogenannten “Sucheinträgen” und nicht zu den eigentlichen Nutzerprofile führt.

suchprofil-facebook

“Sucheinträge” sind eine Art Visitenkarte des Facebook-Profils. Sie enthalten ein Foto, den Namen des Besitzers und einige Angaben zu seiner Freizeit (Lieblings-Buch, Film, Produkt, XYZ). Die für die Personalsuche relevanten Angaben enthalten diese “Sucheinträge” leider nicht. Sie haben also nach bestimmten Stichpunkten gesucht, und Ihnen liegen auch Ergebnisse vor, in denen Ihre Stichpunkte angeblich vorhanden sind. Die Ergebnisse direkt aufrufen können Sie jedoch nicht.

Denkbar wäre jetzt, den Namen zu nutzen, um über die interne einfache Profilsuche nach dem vermutlich interessanten Kandidaten zu suchen und dabei zu hoffen, dass das Profil der Zielperson öffentlich zugänglich ist und sich in Ihrem Netzwerk befindet. Kompliziert, aber möglich. Außerdem könnten Sie nun mit dem Namen der Person in anderen Netzwerken auf die Suche gehen.

Bessere Methoden für die Facebook-Suche gibt es im Moment nicht. Insgesamt ist die externe Suche zeitaufwendig und nicht wirklich effektiv. Es besteht die Gefahr, dass Sie zuviel Zeit in Kontakte zu nicht relevanten Personen investieren. Die externe Facebook-Suche sollten sie daher erst nach Ausschöpfung der bereits geschilderten internen Suchmöglichkeiten anwenden.

Die externe Suche in Facebook-Gruppen mit Google & Co.

Etwas besser funktioniert die externe Suche, wenn Sie die Facebook-Gruppen durchsuchen. Nicht anders als in anderen sozialen Netzwerken sind Facebook-Gruppen Interessengemeinschaften, in denen sich Nutzer zu verschiedensten Themen austauschen. Facebook weist als “Spaß” – Netzwerk zur Zeit jedoch relativ wenige professionelle Gruppen auf. Je nach Ihrer Aufgabenstellung kann sich die Suche nach Beiträgen zu relevanten Themen aber dennoch lohnen. Da die Facebook-Gruppen im Gegensatz zu den Profilen tatsächlich offen für externe Suchmaschinen sind, ist die externe Suche der internen im Fall von Gruppen vorzuziehen. Mit Hilfe der Suchoperatoren der externen Suchmaschinen können die Gruppen wesentlich effektiver durchsucht werden als mit der internen Suchmaschine. Für die Suche in den Facebook-Gruppen sollten Ketten der folgenden Grundform verwenden werden:

site:de-de.facebook.com OR site:facebook.com inurl:group Ihre Stichpunkte

oder

site:de-de.facebook.com site:facebook.com inurl:group intitle:vermutete Überschrift oder Teile

suche-extern-gruppen

Die auf diese Weise gefundenen Gruppen können, ohne bei Facebook angemeldet sein zu müssen, betreten werden. Es sei denn es handelt sich um von den Moderatoren bewußt zugangsbeschränkte Gruppen. Ansonsten hat man nach dem Betreten die Übersicht der Teilnehmer, der behandelten Themen und den Zugang zu den einzelnen Beiträgen.

facebook-gruppe

Wenn Sie sich mit Facebook-Gruppen auseinandersetzen, werden Sie feststellen, dass die überwältigende Mehrzahl der Gruppen in englischer Sprache geführt wird. Es kommen aber immer mehr deutsche Gruppen dazu.

Die Facebook-interne Suche in Gruppen

Wie oben erwähnt, können Sie die Facebook Gruppen auch intern durchsuchen. Die entsprechende Maske finden Sie unter Startseite->Anwendungen->Gruppen (Direktlink). Sie haben zum einen die Möglichkeit, über das Suchfeld “Gruppen suchen” mit einem oder mehreren Stichwörtern auf die Suche zu gehen. (Boolesche Operatoren funktionieren auch hier nicht). Oder aber Sie nutzen die Übersicht der Themenbereiche unter der Maske “Gruppen durchstöbern” und klicken sich manuell zu den interessant klingenden Gruppen durch. Sie werden allerdings umgehend merken, dass kaum einer der angebotenen Themenbereich in Verbindung mit beruflichen Themen steht. Theoretisch ist im Rahmen der passiven Suche das Platzieren von Anzeigen oder Hinweisen auf Ihre offenen Stellen denkbar. Inwieweit das sinnvoll ist, hängt von dem jeweiligen Fall ab.

facebook-gruppen

Marketplace

Eine weitere Option war bis vor kurzem die Schaltung von Anzeigen im entsprechenden Bereich des Facebook-Kleinanzeigenmarktes (Marketplace): Startseite->Anwendungen->Marketplace (Direktlink). Aus unerklärlichen Gründen, gibt es diese Funktion für den deutschen Markt derzeit nicht mehr. Dieser Bereich wird scheinbar umgebaut. Wir werden Sie hier im Blog informieren sobald sich da etwas tut.

***Nachtrag 06.2009 – Eine weitere Option für die Schaltung von Stellenanzeigen ist der entsprechende Bereich des Facebook-Kleinanzeigenmarktes (Marketplace): Startseite->Anwendungen->Marketplace (Link: facebook.com/marketplace). Dort können Sie kostenlos kurze Stellenanzeigen schalten.  Für die bessere Auffindbarkeit, kann die Anzeige in einer thematisch passenden Unterkategorie platziert werden.  Bitte achten Sie vor der Veröffentlichung Ihrer Stellenanzeige(n) auf die Auswahl der richtigen “Location” über  den Button “Settings”.***

Pay-per-Click

Wenn Sie der Meinung sind, bei Facebook tatsächlich auf Ihre Zielgruppe zu treffen (z.B. Universitäts-Absolventen), haben Sie die kostenpflichtige Option, zielgruppenspezifische Werbekampagnen zu starten. Ihre Anzeige erscheint dann in den Profilen der Nutzer, die Ihrer Zielgruppe angehören. Die Kosten für solche Anzeigen hängen von mehreren Faktoren, wie Qualität, Anzeigen-Popularität, Zielgruppe, konkurrierenden Anzeigen sowie der Anzahl der Klicks auf Ihre Anzeige, ab. Alle Informationen zu dieser Option erhalten Sie über den Link: Werbung, den Sie in der Navigationsleiste am unteren Bildrand finden (Direktlink).

werbung

Fazit

Facebook ist eins der größten Netzwerke mit einer steigenden Zahl deutscher Nutzer. Der Schwerpunkt liegt im Moment noch eindeutig im Bereich Unterhaltung und Freizeit. Das veranlasst den Betreiber, besonders vorsichtig mit den Daten der Nutzer umzugehen, was die Suche nach Kandidaten natürlich erschwert. Facebook kann in bestimmten Fälle jedoch heute schon als eine sinnvolle Ergänzung für Ihre Personalsuche eingesetzt werden, z.B. bei der Anwerbung von Universitätsabsolventen. Für die Nutzbarkeit im Rahmen der allgemeinen Personalsuche bleibt abzuwarten, wie erfolgreich Facebook sich zukünftig in Deutschland entwickeln wird. Es besteht aus unserer Sicht jedoch kein Zweifel daran, dass der professionelle Nutzen der Plattform insgesamt steigen wird. Denn trotz des ausgeprägten Unterhaltungscharakters, ziehen die Reichweite und die Technologieführerschaft des Netzwerkes inzwischen zunehmend beruflich motivierte Nutzer an.

Als langfristig denkendes Unternehmen sollten Sie daher gerade bei Facebook eine auf den Aufbau einer eigenen “Community” ausgerichtete Strategie in Erwägung ziehen. Dabei sollten Sie einen wichtigen Grundsatz beherzigen. Um in den sogenannte Social Media Erfolg zu haben ist eine interaktive Kommunikation unbedingt notwendig. Vor allem in den auf dem Community -Gedanken aufbauenden Netzwerken, kommen Sie wesentlich weiter, wenn Sie sich als Teil der “Community” benehmen, etwas von sich preisgeben und Mehrwert (Wissen, Unterhaltung usw.) für die anderen Mitglieder der Community schaffen. Es gilt: nur wer gibt, kann auch langfristig etwas mitnehmen.

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