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Personensuche mit WebMii

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Personensuche mit WebMii


Joker kommt... Google Buzz

Personensuche steht bei den Wollmilchsau-Lesern laut unseren Zugriffsstatistiken hoch im Kurs. Darum möchten wir Ihnen unsere neuste Entdeckung vorstellen, die Personensuchmaschine WebMii.

WebMii

Gleich mit dem ersten Suchdurchgang fällt WebMii mit einem Feature auf, das uns bisher noch von keiner anderen Personensuchmaschine bekannt war, dem “PeopleRank”. Der PeopleRank ist eine Kennzahl mit einer Skala von 0 bis 10, die anzeigt wie hoch die Sichtbarkeit der gesuchten Person im Netz ist. Interessant wird diese Funktion dadurch, das WebMii in der erweiterten Personensuche die Möglichkeit bietet, die Suchanfrage durch eine Stichworteingabe zu filtern. So kann man sich anhand des PeopleRank einen Eindruck davon verschaffen, wie hoch die Online-Sichtbarkeit einer Person in einem spezifischen Kontext ist. Leichtfertige Schlüsse sollten hieraus aber nicht gezogen werden, da der PeopleRank durch Namensdopplungen verfälscht wird und generell nur im Rahmen einer Vergleichsanalyse von Personen mit ähnlichem Profil aussagekräftig erscheint.

Im Rahmen der Personensuche greift WebMii neben verschiedenen Sozialen Netzwerken auf Google, Bing und Yahoo zurück und fungiert quasi als Metasuchmaschine. Die Trefferübersicht ist in folgende Kategorien gegliedert, angezeigt werden die einzelnen Kategorien aber nur sofern relevante Treffer vorliegen:

- Überblick
- Tags
- Fotos
- Videos
- Email-Adressen
- Wikipedia-Artikel
- Facebook-Profil
- LinkedIn-Profil
- verbundene Personen
- Friendster-Profil
- Bebo-Profil
- Hi5-Profil
- MySpace-Profil
- Twitter Accounts
- News
- Webseiten
- Blogs
- Webseiten & Dokumente
- Tweets

Vergleichsweise positiv ist beim Testen die Emailsuche aufgefallen. Bei der Personensuche in Sozialen Netzwerken hat sich WebMii dann leider als stark verbesserungsbedürftig gezeigt.So findet WebMii bestehende Facebook- und LinkedIn- Profile nicht, obwohl diese für Suchmaschinen freigegeben sind. Ein noch deutlicheres Manko von WebMii ist aber, dass Xing nicht durchsucht wird. Man begnügt sich stattdessen mit einem Link auf die Xing-Personensuche am Ende der Trefferliste. Damit ist WebMii aus deutscher Sicht für die Personensuche untauglich und lediglich für die Zweit- oder Drittprüfung empfehlenswert.*** Das friendfeed ebenfalls nicht durchsucht wird, mutet in diesem Zusammenhang fast als Lapalie an. Der Fairness halber möchten wir an dieser Stelle anmerken, dass WebMii bisher speziell die Personensuche in folgenden Gebieten unterstützt:

- International
- Belgien
- Frankreich
- Spanien
- Schweitz
- UK
- USA

Es ist daher durchaus möglich, dass die Aufnahme von Xing erst für die Einführung eines Moduls zur Personensuche speziell für die deutschsprachigen Länder geplant ist. Falls nicht, sollte Xing unverzüglich integriert werden.

***Nachtrag 28.01.2010***

Das nennt sich also “schnell”. Keine 24 Stunden nach der Veröffentlichung des Artikels mit dem Hinweis, dass WebMii aus deutscher Sicht weniger interessant ist, hat das WebMii Team entsprechende Anpassungen durchgeführt. Deutschland wurde in die Liste der durchsuchbaren Regionen aufgenommen. Ebenfalls wurde die Xing – Suche integriert. Toll!

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Microsofts Personensuchmaschine EntityCube

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Microsofts Personensuchmaschine EntityCube


Joker kommt... Google Buzz

Personensuchmaschinen sind beliebt. Insbesondere seit durch den Aufstieg des Social Web eine kontinuierlich wachsende Zahl von Menschen online miteinander kommuniziert. Persönliche Neugier, berufliches Interesse oder eine Mischung aus beidem treibt sie regelmäßig dazu, eine Antwort auf die Frage zu suchen, wer denn der Gegenüber eigentlich ist.

Da die steigende Online-Aktivität dazu führt, dass personenbezogene Daten auf hunderten von Websites, Foren und Netzwerken verteilt sind, lässt sich diese Frage jedoch auch mit Hilfe von Personensuchmaschinen nicht immer leicht beantworten. Denn die Zahl personenbezogener Treffer nimmt mit der Zeit ebenso zu, wie die Zahl kommunizierender Webuser.

Microsoft hat mit EntityCube People nun eine Personensuchmaschine gelauncht, die nicht darauf abzielt, alle zu einer Person im Netz vorhandenen Daten herauszufiltern, sondern dem Suchenden eine Zusammenfassung zu der gesuchten Person zu liefern.

Die Suche nach dem eigenen Namen wird bei den meisten Lesern nicht genug Daten zutage fördern, um das ganze Spektrum von EntityCube zu zeigen. Erst die Suche nach Personen des öffentlichen Lebens lässt erahnen, was die Entwickler hinter EntityCube im Sinn haben.

EntityCube

Ziel ist offenbar nichts geringeres, als eine Personensuchmaschine zu entwickeln, die die im Netz verfügbaren Informationssplitter nicht nur zu einem kompakten Profil einer Person vereint, sondern auch einen Überblick über den sozialen Kontext der Person zu geben und im Rahmen einer “Guanxi Map” ihr soziales Einflussvermögen darzustellen.

guanxi-map

So faszinierend diese Idee ist, befindet sich das Ganze derzeit noch im Entwicklungsstadium und hat wie alle Personensuchmaschinen mit verschiedenen Problemen zu kämpfen, vor allem natürlich mit der Abgrenzung namentlicher Doppelgänger. Aber auch die Zuordnung von Social Network Profilen bleibt vorerst unklar. Obwohl eine “SNS” Kategorie für Social Networking Sites existiert, findet man dort ausschließlich Twitter-Accounts, während Profile bei Facebook, Xing, Linkedin, friendfeed, identi.ca etc. in der Kategorie “Web Page” angezeigt werden. Aber trotz dieser Kinderkrankheiten deutet sich mit EntityCube das Entstehen einer neuen Generation von Personensuchmaschinen an.

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Personensuchmaschine Whoozy.com

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Personensuchmaschine Whoozy.com


Joker kommt... Google Buzz

Vor kurzem haben wir drei etablierte Personensuchmaschinen (Yasni, 123people und pipl) verglichen. Daraufhin wurden wir auf Whoozy.com aufmerksam gemacht. Whoozy ist eine Personensuchmaschine aus den Niederlanden, die nach eigener Aussage bereits seit Oktober 2007 online ist. Einer breiten Öffentlichkeit in Deutschland scheint die Suchmaschine jedoch noch nicht bekannt zu sein. Ein guter Grund, einen genaueren Blick darauf zu werfen.

interface

Das Interface ist einfach und übersichtlich. Neben der obligatorischen Eingabe des Vor- und Nachnamens gibt es die Option, ein weiteres Stichwort (Stadt oder sogar Beruf) einzugeben, um die Ergebnisse z.B. bei weit verbreiteteten Namen zu präzisieren. Vor allem die Option der Berufsnennung ist uns in dieser Form neu. Eine gute Idee, die im praktischen Test allerdings nicht wirklich funktioniert.

Sehr positiv fällt die Übersicht der durchsuchbaren Quellen auf. Hier kann der Nutzer bestimmen, welche der möglichen Quellen berücksichtigt werden sollen. Bei anderen bekannten Personensuchmaschinen muss man leider immer noch raten, wo gesucht wird.

Whoozy.com überrascht auch durch die Vielfalt der Quellen. So können neben den Standard Netzwerken wie Xing, LinkedIn, Facebook einige andere weniger bekannte Netzwerke aber auch Plattformen, wie Youtube, Viameo oder Last.fm durchsucht werden.

suchergebnisse1suchergebnisse2

Die Darstellung der Suchergebnisse ist aus unserer Sicht sehr gut gelöst. Es gibt vier Gruppen: Soziale Netzwerke, Allgemeine Suchmaschinen, Photo/Video/Audio und Persönliche Informationen. In diesen Gruppen sind die Ergebnisse ordentlich und mit verständlichen Icons sowie Ergebnisanzahl der jeweiligen Quellen versehen zusammengefasst.

Die Qualität der Ergebnisse ist ordentlich aber verbesserungsfähig. Vor allem bei weit verbreiteten Namen hat die Suchmaschine trotz der Präzisierungsmöglichkeiten noch einige Probleme. Auch bei selteneren Namen kommt es zu vereinzelten Schwierigkeiten. Das kann man jedoch nur bedingt kritisieren, da alle anderen Personensuchmaschinen mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben. Aus Erfahrung mit unserer eigenen Jobsuchmaschine wissen wir, dass man stets auf der Suche nach einem Gleichgewicht zwischen Anzahl und Qualität der Ergebnisse ist.

Neben der Personensuche ermöglicht Whoozy.com auch das Anlegen eines Profils und somit die Pflege der eigenen Onlinereputation.

Trotz der genannten Schwächen ist Whoozy.com vor allem aufgrund der vielen durchsuchbaren Quellen und der Nutzerfreundlichkeit ein empfehlenswerter Geheimtip für Personaler und reputationsbedachte Webnutzer.

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