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Aktualität und Real-time Web: wartest Du noch oder weißt Du schon?

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Aktualität und Real-time Web: wartest Du noch oder weißt Du schon?


Joker kommt... Google Buzz

Das krisengebeutelte, doch für alle Internet-Begeisterten höchst spannende, Jahr 2009 beendeten wir mit einer Zukunftsprognose. Der Bereich der Personalsuche könne sich dem logischen und unvermeidlichen Sprung des informationstechnologischen Fortschritts auf die nächste Stufe, dem Echtzeitweb, nicht entziehen. Diese Reaktion eines unserer Leser deutet auf eine gewisse Verwirrung rund um das Thema hin.

“[...] Ihr ratet in eurem Artikel, dass die Auseinandersetzung mit dem Echtzeitweb für Personaler sehr wichtig ist. Dann kommen einige Aussagen bzgl. der Schnelligkeit, der Informationsflut und dem Zusammenfließen dieser Informationen. Dies sind allerdings nur weitere Indizien eurer Kernaussage, ohne dass ihr die eigentliche Frage, nämlich: “Warum ist es wichtig für uns Personaler”, beantwortet. Dies interessiert mich aber besonders. Warum darf ich diesen Zug nicht verpassen?

Die vermeintliche Antwort: “Feuer mit Feuer zu bekämpfen”, wirft ebenfalls eine weitere Frage auf: “Wie sollte mein Gegenfeuer aussehen und wie mache ich es an?” [...]“

Auch wenn wir überzeugt sind, dass Denkanstöße im Zusammenhang mit Technik-Folgen-Abschätzung vielfach hilfreicher sind als praktische Anleitungen, wollen wir unsere Sicht der Dinge in diesem Fall gerne etwas konkretisieren.

Wo fangen wir an?! Was verbirgt sich hinter dem Modewort Echtzeitweb (eng. real-time web), für das es lediglich in der englischsprachigen Ausgabe von Wikipedia eine sehr vage Erläuterung gibt?

Im Grunde ist Echtzeitweb (für uns) einfach eine Abkürzung für: “die Informationen, die für mich relevant sind, erreichen mich online morgen bedeutend schneller, als das heute der Fall ist und gestern noch der Fall war. Im Optimalfall erreichen Sie mich umgehend nach Ihrer Veröffentlichung”.

Was ist heute und was war gestern anders?!

Internet Gestern, Heute und Morgen im subjektiven Schnelldurchlauf:

Gestern:

Das Internet der 90er Jahre war geprägt durch viele zersplitterte Seitenkataloge (Directories) und aufkommende kleinere und größere Suchmaschinen (WebCrawler, Lycos, Infoseek, usw.) die durch manuelle Eingabe und/oder durch automatisierte Crawler versucht haben, möglichst viele Internetseiten zu erfassen. Von einer annähernd umfassenden Erfassung des Webs waren sie alle recht weit entfernt. Wurde eine neue Information veröffentlicht oder eine neue Webseite erstellt, war es durchaus wahrscheinlich, dass sie nur wenige bis gar keine Menschen erreicht. Denn sie war sehr schwer bis gar nicht auffindbar.

Analogie:

Sie stehen auf dem Flughafen in Schanghai. Ihr Partner, der sich im Hotel im Stadtzentrum befindet, muss mit einem Leihwagen, ohne Navigationssystem und ohne Sprachkenntnisse zu Ihnen, um Ihnen Ihre Aktenkoffer zu bringen. Es besteht eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Aktenkoffer Sie nach einigen Umwegen irgendwann mal erreicht. Es ist jedoch ebenfalls wahrscheinlich, dass Sie Ihren Flug und die nächsten Folgeflüge verpassen werden und zurück ins Hotel fahren müssen.

Heute:

Das Internet der 00er Jahre erlebt eine entscheidende Verbesserung der Suchalgorythmen. Große Suchmaschinen, wie Google erreichen eine beeindruckende Abdeckung und erfassen Billionen von Internetseiten. Kaum eine der öffentlich zugänglichen Informationen/Webseiten bleibt unbemerkt. Die Erfassung neuer Inhalte erfolgt in der Regel innerhalb weniger Stunden bis weniger Tage nach Veröffentlichung. Die Wahrscheinlichkeit, eine relevante Information zu finden, steigt gewaltig. Fraglich bleibt weiterhin die Aktualität. So kann es heute immer noch passieren, dass Sie wichtige aktuelle Informationen zu spät finden, oder dass wesentlich ältere Informationen im Suchmaschinenranking vor den aktuellen erscheinen. Aktualität war in den vergangenen 10 Jahren nicht die erste Priorität.

Analogie:

Sie stehen auf dem Flughafen in Schanghai. Ihr Partner, der sich im Hotel im Standzentrum befindet, nimmt einen öffentlichen Bus, um Ihnen Ihre Aktenkoffer zu bringen. Im Gegensatz zum ersten Fall können Sie sicher sein, dass Ihr Aktenkoffer am Flughafen ankommt. Abhängig von äußeren Umständen, wie Verkehr usw., ist eine zumindest kleine Verspätung sehr wahrscheinlich. In diesem Fall werden Sie den Folgeflug garantiert erreichen. Sie werden heute nicht in Schanghai bleiben müssen.

Morgen:

Im Internet des begonnenen Jahrzehnts wird die Aktualität von Informationen die erste Priorität erhalten. Im Gegensatz zu den 90ern, als der Großteil der Informationen im Web für die Wirtschaft und den Alltag noch keine große Relevanz besaß, ist die Art, die Qualität und somit die Relevanz eines immer größeren Teils der Informationen für die verschiedenen Bereiche der Weltwirtschaft sehr hoch. Und eine Information ist nur für den gut, der sie am schnellsten (rechtzeitig) erhält. Darauf beruht die Schlussfolgerung, dass die aktuellen Informationen die nicht aktuellen Informationen im Suchranking der dominierenden und nicht dominierenden Suchmaschinen nach und nach verdrängen werden.

Analogie:

Sie stehen auf dem Flughafen in Schanghai. Ihr Partner, der sich im Hotel im Standzentrum befindet, setzt sich in den Transrapid, um Ihnen Ihre Aktenkoffer zu bringen. Wenige Minuten später haben Sie Ihren Koffer und erwischen Ihren Flug.

FAZIT: Wenn es darum geht, Informationen von A nach B zu bringen, ist das Echtzeitweb der Transrapid der Datenautobahn.

“Warum ist es (das Echtzeitweb) wichtig für uns Personaler? Warum darf ich diesen Zug (Transrapid :-) ) nicht verpassen?”

Das Echtzeitweb ist wichtig für Personalsuchende, weil sowohl sie selbst, als auch die Stellensuchenden dank der derzeitigen Entwicklung, die über das Social Web im Echtzeitweb mündet, einen wesentlich schnelleren, kostengünstigeren und unbegrenzten Zugang zu aktuellen, relevanten Informationen erhalten werden, als das bisher der Fall war.

echtzeitweb

Diese Priorisierung der Aktualität von Informationen, wird bezogen auf die Verbreitung von Stellenanzeigen z.B. dazu führen, dass die Stellenanzeigen der Unternehmen, die diese nicht im Echtzeitweb veröffentlichen, in den Suchmaschinen auf die hinteren Plätze verschwinden. Als Folge daraus erhalten solche Stellenanzeigen weniger Aufmerksamkeit von den Stellensuchenden und die Unternehmen weniger Bewerbungen. Die Tragweite dieser Entwicklung für das einzelne Unternehmen muß im Kontext des demografischen Wandels und des War for Talents nicht erläutert werden.

Mindestens ebenso wichtig ist das Echtzeitweb für Personaler im Rahmen der Informationsbeschaffung, gleichgültig ob es darum geht, vor der Konkurrenz über neue Kandidaten für schwer zu besetzende Vakanzen zu erfahren, unverzüglich über frisch gefällte Urteile im Arbeitsrecht oder über sonstige berufsrelevante Nachrichten mit Einflusscharakter informiert zu sein. Da der Wandlungsprozess hin zum Echtzeitweb noch nicht abgeschlossen ist, müssen Personaler, die von den Vorteilen hochaktueller Informationsflüsse profitieren wollen, in die Bereiche des Internets vorstoßen, die heute das Echtzeitweb ausmachen: soziale Netzwerke wie Facebook und Microbloggingdienste wie Twitter.

Vorschaubild: Mix aus “2009 Prairie Home Carriage Festival at Dakota City Heritage Village” und “CF-104 Starfighter – Starfighters

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Sourcing mit Twitter-Listen

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Sourcing mit Twitter-Listen


Joker kommt... Google Buzz

Nachdem wir neulich aus unseren Twitter-Listen ein Widget mit “Personalergezwitscher” für zur Einbindung ins eigene Blog gemacht haben, wollen wir heute zeigen, wie man sich die Twitter-Listenfunktion für die Personalsuche zunutze machen kann. Twitter-Listen können Recruitern viel Aufwand beim Sourcing sparen, da man statt einzelner Kandidaten gleich eine ganze Liste potentieller Kandidaten erhält. Wie aber findet man Listen mit Twitterati, die für die zu besetzende Position in Frage kommen? Natürlich mit unser aller Lieblingssuchmaschine. Geben Sie einfach folgende Suchkette bei Google ein:

Muster: site:twitter.com inurl:Suchwort

Nehmen wir an Sie suchen jemanden im Bereich Suchmaschinenoptimierung (SEO), dann lautet Ihre Eingabe:

Beispiel: site:twitter.com inurl:seo

Da “SEO”, ähnlich wie auch “PR” und “Social Media”, international gebräuchliche Begriffe sind, haben wir die Suche durch die Auswahl “Seiten auf Deutsch” zusätzlich eingeschränkt, um nur Ergebnisse aus dem deutschsprachigen Raum zu erhalten.

twisten_sourcing1

Falls Sie Listen mit mehreren Begriffen suchen möchten, beispielsweise “PR” und Kommunikation, ergänzen Sie die obige Kette einfach um einen weiteren inurl: -Befehl:

twisten_sourcing2

Bei Ihren eigenen Experimenten sollten im Hinterkopf behalten, dass Sie auf diese Weise derzeit vor allem web- und medienaffine Berufsgruppen finden werden. Falls Sie merken, dass  diese Art der Suche für Ihre Zwecke zu ungenau ist, empfehlen wir Ihnen die “Profil-/ Biosuche” von jobtweet.de.

Darts and cobwebs – Vorschaubild

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Lesen statt Fernsehen: digitale Schmökertipps

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Lesen statt Fernsehen: digitale Schmökertipps


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US-Führungskräfte: 70% sehen Social Media als wertvolles Recruiting-Tool

Laut einer Studie zum Nutzen von Social Media für Unternehmen, betrachten 69 Prozent der befragten US-amerikanischen Führungskräfte Social Media als ein wertvolles Tool für Recruiting. Außerdem bescheinigten sie den Sozialen Medien großes Potential für Markenbildung und Kundenbindung. Konsequenterweise, planen 75 Prozent der befragten Entscheider, ihre Social Media Aktivitäten 2010 auszudehnen. Hieran anknüpfend untersucht die Studie die Herausforderungen, mit denen Unternehmen durch Social Media konfrontiert werden, und gibt dem Leser abschließend zehn Best Practice Beispiele für die Formulierung einer Social-Media-Richtlinie für das eigene Unternehmen. Interessant ist auch, dass 51 Prozent derjenigen, deren Unternehmen noch keine Social-Media-Aktivitäten unterhalten, als Ursache fehlendes Know-how in der Belegschaft angeben, was uns zu unserer nächsten Leseempfehlung bringt.

Recruiting muß auf Webtechnologien reagieren

Das US-Marktforschungsunternehmen Gartner hat in der Studie “Social Science Meets Technology in Next-Generation Jobs.” die Entstehung neuer Berufsbilder als Folge der zunehmenden Nutzung von Social Media in Wirtschaft und Gesellschaft untersucht, und kommt zu folgendem Schluß: “Many emerging jobs and roles will not simply specialize in one skill area, but will blend business, artistic and technical skills.” Im einzelnen hat Gartner vier berufliche Anforderungsprofile identifiziert, für die zukünftig verstärkt Mitarbeiter gebraucht werden:

- Benutzererlebnis-Gestalter (Web User Experience Roles)
- Verhaltensanalysten (Behavioral Analysis Roles)
- Informationsanthropologen (Information Specialists)
- Berater für digitale Image- und Markenbildung (Digital Lifestyle Experts)

Mehr Details gibts hier.

White Paper: Twitter für Personalsuche, Personalmarketing und Employer Branding

Vor dem Hintergrund des zunehmenden Einsatzes von Twitter in der Personalbeschaffung, hat die atenta Personalberatung eine Orientierungs-, Entscheidungs- und Argumentationshilfe für Personaler veröffentlicht. Das White Paper beginnt mit einer Erläuterung der grundlegenden Funktionsweise von Twitter, gibt einen umfassenden Einblick in die Alters- und Ausbildungsstruktur der deutschsprachigen Twitternutzer und schildert verschiedene Einsatzmöglichkeiten von Twitter im Rahmen von Personalsuche, Personalmarketing und Employer Branding.

Viel Spaß beim Lesen!

Offenlegung: Die atenta Personalberatung wird von den Autoren dieses Blogs betrieben.

I’d Rather Be Reading” – Vorschaubild

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Facebook Status Search für die Stellen- und Personalsuche einsetzen

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Facebook Status Search für die Stellen- und Personalsuche einsetzen


Joker kommt... Google Buzz

Facebook bietet seinen Nutzern seit heute die Möglichkeit, die Statusmeldungen von Mitgliedern zu durchsuchen, sofern diese öffentlich sind. Da drängt sich natürlich die Frage auf, ob und wie man als Stellen- und Personalsuchender von dieser Funktion profitieren kann.

Zur Statussuche gelangen Sie indem Sie ihren Suchbegriff in die Facebook Stichwortsuche in der rechten oberen Ecke des Browser-Fensters eingeben. Anschließend wählen Sie auf der Ergebnisseite den Menupunkt “Alle Einträge”/ “Posts by Everyone” aus, stellen die gewünschte Sprache ein, wählen im rechts von der Sprachauswahl gelegenen Drop Down Menu “Statusmeldungen und Pinnwandeinträge”/ “Status Updates and Wall Posts” aus und klicken auf den Button “Ergebnisse filtern”/ “Filter Results”.

FBstatussearch1

Soviel zur allgemeinen Funktionalität. Als nächstes haben wir einige Tests zur Kandidatenrecherche durchgeführt, und siehe da ein Stellensuchender hat die neue Chance bereits erkannt:

FBstatussearch2

Fazit:

Als Personalberater gefällt uns, dass man alle öffentlichen Statusmeldungen durchsuchen kann, und nicht nur die im eigenen Netzwerk. Im Gegensatz zur bei Facebook sonst üblichen Suchbehinderung, ist dies eine angenehme Ausnahme, die Kandidatensuche bleibt aber auch mit der Status-Suche schwierig.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

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InSide Job – Facebook App (Anwendung) für die Stellen- und Personalsuche

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InSide Job – Facebook App (Anwendung) für die Stellen- und Personalsuche


Joker kommt... Google Buzz

Mit InSide Job ist vor kurzem eine neue Facebook-Anwendung für Stellen- und Personalsuche auf den Markt gekommen. InSide Job bietet drei Kernfunktionen:

1.) Insider-Informationen für die Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche
2.) Hilfe bei der Stellensuche
3.) Personalansprache über Direktsuche und Stellenpostings

iside-job

InSide Job basiert auf der Idee eines karriereorientierten Facebook-internen Netzwerks. Mitglieder gestatten der Anwendung den Zugriff auf ihren beruflichen Werdegang (“Work History”) und können sich dadurch gegenseitig anhand ihrer vergangenen oder gegenwärtigen Arbeitgeber (“Organization”), ihrer Berufsbezeichnung (“Job Title”) und ihrem Arbeitsort (“Location”) finden.

Wer für ein Vorstellungsgespräch vorab Informationen über firmeninterne Arbeitsabläufe oder das Betriebsklima im zukünftigen Unternehmen sammeln möchte, durchsucht das InSide Job-Netzwerk nach Mitarbeitern des Unternehmens am jeweiligen Firmenstandort und bittet diese um Auskunft. Ein Bewertungssystem mit einer Skala von eins bis fünf soll die Qualität der Auskünfte sicher stellen. Die “Beratung” erfolgt allerdings grundsätzlich freiwillig, so dass niemand fürchten muss, eine schlechte Bewertung zu erhalten, nur weil nicht ausreichend Zeit für die Beantwortung einer Anfrage vorhanden ist.

Im Hinblick auf die Hilfe bei der Jobsuche setzt InSide Job auf die in größeren Unternehmen verbreiteten Prämien für die Anwerbung neuer Arbeitnehmer durch eigene Mitarbeiter. InSide Job propagiert hier insbesondere die Idee, die eigenen Mitarbeiter zu Botschaftern des Unternehmens zu machen (was natürlich wenig verwunderlich ist).

Arbeitgeber haben zwei Möglichkeiten, InSide Job zu nutzen. Erstens können Sie über die Suchfunktion eine Direktsuche durchführen und geeignete Kandidaten anschließend kontaktieren. Zweitens können sie für den Betrag von 10$ Stellenanzeigen mit einer Laufzeit von 30 Tagen im InSide Job Netzwerk schalten.

InSide Job schafft erstmals die technische Voraussetzung dafür, Facebook jenseits von Firmen-Fanpages für ein effektives Recruiting einzusetzen. Auch wenn die Zahl der Nutzer derzeit sehr klein ist und es noch eine Weile brauchen wird bis eine ausreichend starke Nutzerbasis der Anwendung praktischen Nutzen verleiht, verdient InSide Job im Hinblick auf die begrenzten Einsatzmöglichkeiten von Facebook für die Personalsuche bereits jetzt den Respekt der Online-Recruiter.

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Google Profile für Personaler?!

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Google Profile für Personaler?!


Joker kommt... Google Buzz

In den letzten Wochen ist es etwas lauter um “Google Profiles“, die personalisierten Profilseiten der Google-Nutzer, geworden. Den Dienst gibt es schon etwas länger. Nicht zuletzt dank der kürzlichen Einführung von Vanity-URLs (personalisierte URL) erfreut sich der Dienst inzwischen offenbar auch hierzulande steigender Beliebtheit. PR-Blogger Klaus Eck empfiehlt die Nutzung von “Google Profiles” im Kontext der Online-Reputationspflege. An anderer Stelle beschreibt Daniel Fienes in seinem sehr ausführlichen und empfehlenswerten Artikel “Google Profiles” als “…das nächste große Ding im Internet”.

Wie dem auch sei, “Google Profiles” verbindet drei tolle Eigenschaften.

1. Die für Google übliche Übersichtlichkeit des Designs und Nutzerfreundlichkeit
2. Die wohl weit und breit einfachste Verlinkung mit Ihren sämtlichen “sozialen” Nutzerkonten
3. Garantierte :-) Indizierung Ihrer Daten und verbessertes Ranking bei Google

“Je mehr Informationen Sie eingeben, desto leichter werden Sie von Ihren Freunden gefunden”, sagt Google und versteht unter Freunden sicherlich auch die Personaler/Headhunter. Die Prüfung der Online-Reputation ist für uns allerdings nur eine denkbare Einsatzmöglichkeit.

Mit steigender Nutzerzahl wird “Google Profiles” gerade wegen der guten Indizierbarkeit der Profile und Verlinkungen mit verschiedensten persönlichen Quellen im Netz nicht der schlechteste Startpunkt für die Personalsuche. Denn Google läßt sich natürlich fantastisch mit Google durchsuchen. Hä?!

site:www.google.com inurl:profiles

Sagt uns, dass weltweit momentan etwa 365.000 zugängliche Google Profile vorhanden sind.
Schränkt man die Auswahl auf “Seiten auf Deutsch” ein, bleiben immerhin ca. 5.000 Profile übrig. Ist ein Anfang.

site:www.google.com inurl:profiles Programmierer Java

oder Suche über die Eingabe Programmierer AND Java oder Programmierer Java in das Suchfeld unter http://www.google.com/profiles

liefert immerhin sechs bzw. zehn Ergebnisse. Haben oder nicht haben?! Kosten 0,- €. Zeitaufwand 15 Sekunden. Auch die anschließende Kontaktaufnahme mit den Profil-Besitzern ist kein Problem – siehe tolle Eigenschaft 2.

Wenn Klaus Eck und Daniel Fienes richtig liegen, wird das hier richtig spannend. Wir bereiten uns schon mal vor.

Apropos, wer sagt eigentlich, dass Online-Reputatiosnmanagement nur etwas für Bewerber ist?! Was ist mit den Unternehmen?! Die Eigenschaften 1. und 3. kämen einer ganzen Reihen von Firmen ohne Online-PR bzw. SEO Know-How zugute. Ein kostenloses Google Firmenprofil als Alternative zu HR – Microsites, Stichwort Employer Branding?

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5 Gedanken zum Thema Mobile Recruiting

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5 Gedanken zum Thema Mobile Recruiting


Joker kommt... Google Buzz

Gestern wurden wir von den Betreibern von aushilfe-direkt.de, Paul Mertes und Mathias Leven, auf ihre Nebenjob – Stellenbörse aufmerksam gemacht. Das Besondere an dieser Stellenbörse ist, dass sie SMS (short messages service – Kurznachrichten) einsetzt, um Interessenten schnell und zeitnah auf Nebenjobs aufmerksam zu machen. Thorsten zur Jacobsmühlen hat den Dienst im Blogaboutjob heute morgen bereits ausführlich vorgestellt und dabei an die Zeiten erinnert, als die großen Stellenbörsen ohne großen Erfolg versucht haben, SMS einzusetzen.

Mit einem durchdachten Konzept und der richtigen Zielgruppe, wie im Fall von aushilfe-direkt.de, kann SMS (als ein Teil des Mobile Recruitings) Ihre Rekrutierungsstrategie überaus sinnvoll ergänzen. Denn auch in der Personalsuche geht es heute mehr denn je darum, relevante Informationen schneller als alle anderen an den Mann bzw. die Frau zu bringen.

Aus diesem Anlass machen wir uns nun endlich Mal ein paar Gedanken über die zukünftige Bedeutung von mobilen Technologien für die Personalsuche – “Mobile Recruiting”.

1. Spätestens seit der massenhaften Verbreitung von BlackBerry, iPhone und Co. ist davon auszugehen, dass immer mehr interessante Menschen (Kandidaten) Pausen, Wartezeiten, den Weg nach Hause, Zugfahrten usw., sprich eine ganze Menge Zeit, für das Surfen im Web nutzen können und dies auch tun. Das muss man nutzen.

Sicher hat Ihr Unternehmen schon längst eine HR-, Jobseite oder was auch immer im Netz. Die Frage ist allerdings, werden Ihre Inhalte auf den modernen mobilen Geräten vernünftig dargestellt?!

Verwenden Sie bspw. Flash – oder Javascript- Elemente auf Ihrer Seite, können iPhone Nutzer die Seite nicht vernünftig lesen. Selbst die attraktivsten Stellenangebote bringen dann wenig.

2. Die Verbreitung der mobilen Geräte wird hierzulande (und weltweit) weiterhin stark zunehmen. So soll die Zahl der Mobilfunkverträge in Deutschland im Jahr 2010 bereits bei 120 pro 100 Einwohner liegen.

Die Anschaffungskosten eines Mobiltelefons mit Internetzugang und ausreichendem Datenvolumen liegen inzwischen weit unter den Anschaffungskosten eines stationären PCs oder Laptops. So ist es nicht verwunderlich, dass es in Deutschland bereits im Jahr 2008 mehr Haushalte mit einem Mobiltelefon als mit einem PC gab.

Das heißt schlicht, dass der Großteil der Menschen eben über ein Mobiltelefon besser erreicht werden kann als über Festnetz, PC oder Laptop (per E-Mail).

3. Ob das Mobiltelefon den PC / Laptop irgendwann komplett ersetzten kann, ist fraglich. Die Verteilung der gemeinsam verbrachten (Online-)Zeit wird sich aber immer weiter in Richtung des Mobiltelefons verschieben. Denn das Handy ist immer und überall dabei und bietet mehrere Funktionen aus einer Hand: Voice, Web, E-Mail, SMS, MMS.

4. Dank der Funktionsvielfalt und der Mobilität, kann man die Besitzer über Ihr Handy schneller und besser erreichen. SMS ist das beste Beispiel. Denn eine SMS erreicht den Adressaten ohne zu stören, am Arbeitsplatz, am Wochenende, in einem Meeting, im Urlaub usw. Also in Situationen, in denen ein Telefonat nicht angebracht oder sogar unerwünscht ist und E-Mail checken drei Klicks mehr verlangen würde. Sehr praktisch.

Darüber hinaus nimmt die Beliebtheit von SMS allgemein zu. Im Jahr 2008 haben die Deutschen laut Bitkom 29,1 Milliarden Kurznachrichten (SMS) verschickt. Tendenz ist steigend.

In den USA wurden im 2. Quartal 2008 laut einer Nielsen Mobile Studie durchschnittlich mehr SMS verschickt oder empfangen als mobile Telefonate geführt. Dieser Überhang galt für alle Altersgruppen zwischen 14 und 44 Jahren. SMS werden folglich nicht nur von Kinder und Jugendlichen genutzt.

Aber ganz nebenbei gefragt. Haben Sie schon Mal in den öffentlichen Verkehrsmitteln beobachtet, was Jugendliche und junge Erwachsene machen?! Sie nutzen ununterbrochen ihr Mobiltelefon. Sie “texten”, “surfen” oder tun beides gleichzeitig und zwar schneller als die meisten von uns gucken können. Sofern sie dem Arbeitsmarkt nicht schon zur Verfügung stehen, ist dies nur noch eine Frage von wenigen Jahren. Noch ein paar Jahre später sind Sie gefragte Fachkräfte, die gewonnen werden müssen. Wie stellt man das wohl am besten an?

5. Es gibt bereits heute Meinungen, dass Mobile Marketing die effektivste aller Direktmarketing Methoden sei. Man könne nicht nur innerhalb kürzester Zeit viele Menschen ohne grosse Streuverluste erreichen und sehr genaue Auswertungen vornehmen. Vielmehr seien auch die Reaktionen auf SMS Werbung wesentlich positiver als auf Print- oder Email-Werbung.

Kann man diese Vorteile auf die Personalsuche übertragen? Anzeigenkampagnen per SMS?! Kandidatenansprache per SMS?! Bereits bekannte (Datenbank-)Kandidaten per SMS statt per Telefon, Newsletter oder RSS-Feed informieren?! Zu kurz, zu unpersönlich, zu irgendwie… komisch, modern, nutzlos, wird manch einer behaupten. Abwarten.

Zum Abschluss noch ein kleines Video zum Thema „Wir und unser Mobiltelefon“ :-) .

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Deep-Web-Recruiting

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Deep-Web-Recruiting


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Internet-Recruiting ist das Zukunftsmodell der Personalsuche. In Bezug auf die damit verbundenen Begriffe herrscht jedoch vielfach noch Unklarheit. Immer mehr Unternehmer und Personalentscheider wissen zwar was “E-Recruiting” bedeutet und setzen E-Recruiting-Lösungen im Rahmen der Personalgewinnung ein, haben aber keine klare Vorstellung der Bedeutung von “Online-Recruiting” und “Recruiting 2.0″. Zu dieser Verwirrung möchten wir heute noch ein wenig beitragen, indem wir das Begriffs-Wirrwarr der Internet-Personalsuche um den Begriff “Deep-Web-Recruiting” erweitern.

Deep-Web-Recruiting ist in Deutschland noch weitgehend unbekannt, stellt aber ein ziemlich bedeutenden Teilbereich des Online-Recruitings dar.

Deep-Web-Recruiting = Personalsuche im “Deep-Web”

Unter Deep-Web versteht man im Allgemeinen den Teil des Internets, der nicht von Suchmaschinen erfasst wird. Man mag es kaum glauben, aber dieser versteckte Bereich des Internets ist wesentlich größer als der durchsuchbare Bereich und enthält dazu auch noch haufenweise nützliche Informationen. Einen interessanter Hintergrundartikel zum Thema Deep-Web wurde neulich bei der New York Times veröffenlticht.

Die Inhalte/Seiten im Deep-Web gehören zu einer oder mehreren der folgenden Kategorien:

-dynamische Inhalte ohne eine permanente URL (Abruf über Scripte oder Datenbankabfragen)
-Inhalte ohne Verlinkungen darauf, die nicht bei Suchmaschinen angemeldet wurden
-Anmeldungspflichtige (passwortgeschützte) Seiten/Inhalte
-Seiten, die die Erfassung durch Suchmaschinen bewusst beschränken
-Multimediale Inhalte (Flash, Video, Sound, Bild)
-spezielle, nicht durchsuchbare Dateiformate

Konkrete Beispiele sind unter anderem anmeldungspflichtige Diskussionsforen und Newsgruppen (Usenet). Wenn ein Teilnehmer eines geschlossenen Forums dort auch seinen kompletten Lebenslauf veröffentlichen würde, hätte man keine Möglichkeit, diese Daten auf herkömmliche Weise zu finden.

Die Herausforderung des Deep-Web-Recruitings besteht darin, sich in mühseliger Handarbeit die relevanten Ressourcen zusammenzutragen bzw. sich die Zugänge zu verschaffen, um im Bedarfsfall ohne großen Zeitverlust eine gezielte Suche darin durchführen zu können. Die Möglichkeiten der maschinellen Erfassung des Deep-Webs sind noch in der Entstehung und im Moment nicht wirklich brauchbar.

“Underwater Aquarium” – Vorschaubild von tata_aka_T

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Personalsuche in Blogs

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Personalsuche in Blogs


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blogsBlogs sind aus dem Web kaum wegzudenken. Sie prägen die Kommunikation und Verbreitung von Informationen im Internet entscheidend mit und sind zu einem festen Bestandteil der Medienlandschaft geworden.

Die Bloggerszene in Deutschland erfreut sich nicht nur einer stetig wachsenden Lesergemeinde, auch die Zahl der aktiven Blogger steigt stetig. Immer mehr Menschen verschiedenster Berufe, vom Türsteher bis zum Universitätsprofessor, betreiben ein eigenes Blog, um die interessierte Öffentlichkeit an eigenen Gedanken, Meinungen, Interessen und Informationen teil haben zu lassen. Laut einer Studie des Allensbacher Instituts für Demoskopie von 2007 bloggen 8,4 Prozent aller deutschen Internetnutzer zwischen 14 und 64 Jahren mehr oder weniger regelmäßig. Die Personalsuche in Blogs ist aufgrund dieses Umstands eine naheliegende Option. Wenn immer mehr Menschen in Blogs personenbezogene Informationen öffentlich machen, muss es auch möglich sein, anhand dieser Informationen wechselwillige Fachkräfte ausfindindig zu machen und anzusprechen. Dies gilt umso mehr, als Blogs sich a. mit bestimmten Themen beschäftigen und b. von Menschen mit bestimmten (beruflichen) Eigenschaften betrieben werden.

Daraus ergeben sich zwei Suchansätze zur Identifizierung potentieller Kandidaten in Blogs. Zum einen liegt der Gedanke nahe, gezielt nach Bloggern mit bestimmten Berufen zu suchen. Zum anderen besteht die Möglichkeit, nach thematisch relevanten Artikeln zu fahnden und sich über diese Artikel interessanten Einzelpersonen bzw. Personenkreisen zu nähern. Denn gerade über Blogartikel kann man eine Menge über die Autoren in Erfahrung bringen. Einem aufmerksamen Leser geben Blogartikel unter Umständen aufschlussreiche Anhaltspunkte zur Denkweise, Ausdrucksweise und Ausbildungshintergrund der Autorin oder des Autors.

So vielversprechend diese Aussichten sind, so komplex gestaltet sich allerdings die effektive Suche nach Personen und konkreten personenbezogenen Informationen in dem Medium Blog. Blogs sind technisch gesehen gewöhnliche Internetseiten und haben bei der Erfassung durch allgemeine Websuchmaschinen (Google, Yahoo, MSN Live) keinen besonderen Status. Die erste Herausforderung bei der Personalsuche in Blogs besteht deswegen darin, die Blogs aus der Gesamtheit der in den Suchmaschinendatenbanken indexierten Webseiten herauszulösen. Die zweite Hürde besteht anschließend darin, innerhalb der Blogs gezielt berufsbezogene Daten zu finden. Da die biografischen Angaben der Blogger keinem bestimmten Muster unterliegen sondern vollkommen freiwillig und willkürlich gemacht werden unterscheiden sie sich hinsichtlich ihrer Darstellung und Vollständigkeit von Fall zu Fall sehr stark voneinander (z.B. Ingenieur, Ich bin Dipl.-Ing…., Ich habe mein Maschinenbau-Studium 1997 abgeschlossen usw.).

Hinsichtlich der Lösung der ersten Herausforderung steht man vor der Wahl, je nach Herangehensweise entweder auf eine mehr oder weniger große Zahl von Blogs zu verzichten oder aber sich mit vielen irrelevanten Ergebnissen zu quälen. Die zweite Hürde lässt sich je nach Fall durch Logik, Experimentierfreudigkeit, Glück und im ungünstigsten Fall nur durch hohen Zeiteinsatz lösen. Aufgrund der Komplexität der Blogsuche beschränken wir uns im Folgenden auf allgemeingültige Ansätze. Konkrete Beispiele sind wenig lohnenswert, da der Erfolg Ihrer Blogsuche sehr stark von Ihren Ausgangsvoraussetzungen und dem von Ihnen gesuchten Personenkreis abhängt. Letztendlich erfordert es einfach einige Übung um die Personalsuche in Blogs effizient zu beherrschen. Im Allgemeinen erachten wir zwei Wege der Blogsuche als sinnvoll. Das Durchsuchen mit Blogsuchmaschinen und mit allgemeinen Websuchmaschinen (Google & Co).

Personalsuche in Blogs mit der Google Blog-Suche

Blogsuchmaschinen bieten den Vorteil, tatsächlich nur Blogs in ihrem Datenbestand zu haben. Man muss die Blogs also nicht zuerst isolieren, und spart so einen Arbeitsschritt. Der Nachteil ist jedoch, dass Blogsuchmaschinen bei Weitem nicht alle Blogs einer Sprache bzw. eines Landes erfassen. Denn die Erfassung erfordert häufig die manuelle Eintragung des Blogs in die Datenbank der Blogsuchmaschine. Eine weitere Schwäche liegt in den im Vergleich zu den allgemeinen Websuchmaschinen meist schwächeren Suchsystemen (beschränkte oder fehlende Unterstützung von booleschen und sonstigen speziellen Operatoren). Die von uns bevorzugte Blogsuchmaschine ist wegen ihrer Geschwindigkeit und ihrer Nutzerfreundlichkeit die Google Blog-Suche . Google Blog-Suche Mit der Google Blog-Suche können explizit deutsche aber auch internationale Blogs bzw. Blogartikel durchsucht werden. Dabei erfasst die Google Blog-Suche derzeit über 1,5 Mrd. Artikel. Im Gegensatz zu vielen anderen Blogsuchmaschinen (wie Technorati, Icerocket, Socialmention usw.) unterstützt sie boolesche Operatoren, Phrasensuche und Platzhalter (OR, AND, NOT, +, -, “”, (), *). Außerdem bietet sie einige der erweiterten Google-Operatoren (link:, site: und intitle:), und spezielle Blog-Suchoperatoren (inblogtitle:- durchsucht Blogtitel, inposttitle:- Artikeltitel, postauthor:-sucht nach Artikeln eines Autors, blogurl:- Suche innerhalb eines konkreten Blogs). Beispiel: Sie suchen Kandidaten im Bereich Tragwerksplanung inposttitle:Tragwerksplanung Blogsuche Tragwerksplanung

Wie Sie sehen, sind schon ein paar nützliche Ergebnisse dabei, leider aber noch mehr nutzlose, wie z.B. Stellenangebote. Im nächsten Schritt gilt es daher die Zahl der relevanten Treffer durch die Hinzunahme geeigneter Keywords zu erweitern, und nutzlose Ergebnisse rauszufiltern. inposttitle:Tragwerksplanung OR inposttitle:Tragwerksplaner OR inposttitle:Statiker OR inposttitle:Statik -stellenangebot -”m/w” -”w/m” -”/in”

Blogsuche Tragwerksplanung erweitert

Nach diesem Prinzip können Sie Ihre Suche nach relevanten Artikeln und nach Menschen, die dafür verantwortlich sind belieben erweitern und verfeinern. Der Erfolg hängt jedoch gerade bei der Blogsuche stark vom Einzelfall ab.

Personalsuche in Blogs mit der Google Web-Suche

Der Vorteil der allgemeinen Google-Suche gegenüber der Google-Blogsuchmaschine ist durch die Verfügbarkeit zusätzlicher Suchoperatoren bedingt. Der Nachteil liegt in der Notwendigkeit, Blogs zuerst aus der Gesamtdatenmenge der Suchmaschine extrahieren zu müssen, um effektiv (ausschließlich) innerhalb der Blogs suchen zu können. Am effektivsten ist es, sich bei der Suche auf gehostete Blogs zu beschränken. Das heißt auf Blogs ohne eigene Domain (www.domainname.de), die auf Blogplattformen abgelegt sind. Die Adressen solcher Blogs folgen einem Muster (meist blogname.blogplattform.de) und können daher einfach extrahiert werden. Die Tatsache, dass die Namen der Blogplattformen in der URL enthalten sind und Google die Fähigkeit hat, nach bestimmten URLs zu suchen, macht das möglich. Über die folgende Suchkette haben Sie im ersten Schritt mehr als 30 Mio. Blogs extrahiert. site:*.wordpress.com OR site:*.blog.de OR site:*.blogspot.com OR site:xanga.com/* OR site:*.vox.com OR site:*.blogger.com

Blogs mit Google Web-Suche extrahieren

Nun können sämtliche Artikel dieser Blogs nach bestimmten Stichpunken oder ganzen Phrasen (Kombinationen mehrerer zusammenhängender Stichpunkte) durchsucht werden. site:*.wordpress.com OR site:*.blog.de OR site:*.blogspot.com OR site:xanga.com/* OR site:*.vox.com OR site:*blogger.com Tragwerksplanung

Blogsuche Tragwerksplanung mit Google Web-Suche

Eine weitere Option besteht darin, gezielt in den Autorenbeschreibungen nach Berufsbezeichnungen zu suchen. Denn würde man alle Blogartikel nach beispielsweise Dipl. Ing. oder Ingenieur durchsuchen, kämen viel zu viele nutzlose Ergebnisse zusammen. Sie müssen Google also anweisen, lediglich auf bestimmten Seiten innerhalb eines Blogs zu suchen. Zum Glück gibt es auch ein Muster in Zusammenhang mit Autorenbeschreibungen. Die meisten dieser Seiten haben ähnliche Adressen.

Betrachten Sie die folgende Kette: site:*.wordpress.com OR site:*.blog.de OR site:*.blogspot.com OR site:xanga.com/* OR site:*.vox.com OR site:*.blogger.com inurl:impressum OR inurl:about OR inurl:”über mich” OR inurl:”ueber mich” OR inurl:”profil” OR inurl:profile

Der hellere Teil extrahiert, wie oben schon, die Blogs und der dunklere extrahiert die passenden Seiten aus den Blogs. Jetzt können wir diese eingeschränkte Datenmenge nach berufsbezogenen Angaben durchsuchen. site:*.wordpress.com OR site:*.blog.de OR site:*.blogspot.com OR site:xanga.com/* OR site:*.vox.com OR site:*.blogger.com inurl:impressum OR inurl:about OR inurl:”über mich” OR inurl:”ueber mich” OR inurl:”profil” OR inurl:profile Maschinenbau

Blog-Profilsuche mit Google Web-Suche

Wie Sie feststellen, erhalten Sie durch diese Suche eine überschaubere Zahl von Ergebnissen. Mit ein wenig Glück finden sich ein paar interessante Hinweise darunter. Der Erfolg der Blogsuche hängt, wie gesagt, stark vom konkreten Fall ab. Mit den hier angeführten Ketten haben Sie die Möglichkeit, ohne große Umstände ein paar schnelle Suchen in Millionen von Blogs durchzuführen. Die Suche in Blogs als die ultimative Methode der Personalsuchmethode zu bezeichnen, wäre verfrüht. Auf diesen Datenpool bei der Personalsuche ganz zu verzichten, wäre jedoch aufgrund seiner Größe ebenso falsch.

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Personalsuche mit Facebook

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Personalsuche mit Facebook


Joker kommt... Google Buzz

*Wegen vielfälltiger Veränderungen in den vergangenen 10 Monaten haben wir dieser Artikel überarbeitet und erneut veröffentlicht. Die neue Version finden Sie hier… .*

Was ist eigentlich Facebook?

Facebook ist ein internationales soziales (Online-) Netzwerk. Es wurde im Jahr 2004 an der Harvard Universität von einem Studenten entwickelt und wandte sich zunächst auch nur an die dortigen Studenten. Facebook ist in erster Linie ein freizeitorientiertes Netzwerk. Es dient zur Verwaltung von länderübergreifenden Freundschaften und Bekanntschaften. Die Funktionen und Dienste in Facebook unterstützen den umfassenden Austausch mit den eigenen Kontakten. So ermöglichen sie z.B. den Austausch und die Veröffentlichung von Bild-, Ton- und Videodateien sowie gegenseitigen Kommentaren und Statusmeldungen innerhalb des persönlichen Netzwerks. Facebook ermöglicht seinen Nutzern, zeitnah über die aktuellen Ereignisse seiner Kontakte informiert zu sein und seine Kontakte über eigene Ereignisse und Erlebnisse zu informieren. So entsteht der Eindruck einer steten Teilnahme am Leben der Freude weltweit ungeachtet der geographischen Entfernung. Das Facebook Angebot wir darüber hinaus durch unzählige, von externen Entwicklern kreierte, Anwendungen (Spiele, Tools usw.) ergänzt. Facebook verbindet wie kein anderes soziales Netzwerk Spaß mit technischem Fortschritt und erfreut sich weltweit einer immer schneller wachsenden Popularität. Mit nach eigener Aussage über 170 Mio. aktiven Nutzern belegt Facebook neben MySpace mit Abstand den obersten Platz unter den internationalen sozialen Online-Netzwerken. Nachtrag 15.01.2010: Inzwischen ist Facebook auf mehr als 350 Mio. Nutzer gewachsen. Wäre Facebook ein Land, ware es somit der viertgrößte Staat der Erde.

Facebook für die Personalsuche einsetzen?!

Zugegeben, bei der Suche nach neuen Mitarbeitern vermutet man nicht unbedingt in einem Freizeit-Netzwerk fündig zu werden, gleichgültig wie groß es auch sein mag. Die Profile der Facebook Nutzer unterscheiden sich schon stark von denen in professionellen Netzwerke, wie XING oder LinkedIn. Bei Facebook werden in der Regel vor allem die Einzelheiten des Privatlebens in aller Ausführlichkeit beleuchtet, was in den meisten Fällen kaum fundierte Schlüsse auf das berufliche Leben zulässt.

Hinweis 15.01.2010: Als Reaktion auf die Herausforderungen, denen Recruiter sich bei der Personalsuche via Facebook gegenüber sehen, hat die atenta Personalberatung die eRecruiting-Software “jobstriker” entwickelt, eine spezielle Facebook-App für Personalmarketing und Employer Branding.

Trotz der relativ spärlichen beruflichen Informationen in den Nutzerprofilen lassen sich bei Facebook mit Geduld und Fingerspitzengefühl mittels aktiver Suche potentielle Kandidaten ausfindig machen. Insbesondere dann, wenn Sie bereits einer konkreten Person auf der Spur sind, deren Namen und berufliche Tätigkeit Sie beispielsweise über die Suche in einem Webforum oder einem professionellen Netzwerk gefunden haben. Denn zum einen enthalten einige Nutzerprofile durchaus gewisse Hinweise auf die berufliche Tätigkeit, besuchte Bildungseinrichtungen, Bildungsabschlüsse und beruflich motivierte Interessen. Zum anderen ermöglicht Facebook im Rahmen der Diskussionsgruppen und der Pay-Per-Click Werbung die Schaltung von Anzeigen oder anderweitigen Hinweisen auf Ihr Unternehmen und Ihre offenen Stellen.

Suchoptionen von Facebook

Ein Hinweis vorab: Der Zugang zu den Facebook-Nutzerdaten, ist durch Facebook- und Nutzervoreinstellungen im Vergleich zu anderen sozialen Online-Netzwerken nur eingeschränkt möglich und macht die aktive Kandidatensuche bei Facebook zu einer beschwerlichen Aufgabe. Dies gilt umso mehr, als die Profile der Facebook-Nutzer sich nur vielfach nur schwer bis gar nicht mit Websuchmaschinen wie Google und Co. durchsuchen lassen.

Selbst als angemeldeter Nutzer werden Sie feststellen, dass Sie die Nutzer-Profile zwar mit der internen Facebook-Suche durchsuchen können, Ihnen der Zugang zu den meisten Profilen Ihrer Ergebnisliste jedoch verwehrt bleibt. Sofortigen uneingeschränkten Zugang haben Sie lediglich zu den Profilen Ihrer direkten Kontakte und zu den, auf ausdrücklichen Wunsch der Besitzer, öffentlich zugänglichen Profilen.

In Ihren Ergebnislisten innerhalb Facebooks werden Sie auf zwei Arten von Profilen treffen. Profile mit blau unterlegten Namen sind für alle zugänglich und können von Ihnen sofort eingesehen werden, ohne mit dem Besitzer “befreundet” zu sein. Profile mit Namen in schwarzer Farbe, erhalten voraussichtlich die von Ihnen gesuchten Informationen, können aber nicht eingesehen werden, ohne mit dem Besitzer “befreundet” zu sein. Wieviele Facebook-Profile öffentlich zugänglich sind, lässt sich bisher nicht eindeutig feststellen.

Für das Durchsuchen der Facebook-Profile (ob offen oder nicht) eignet sich aus unserer Sicht in erster Linie die interne Facebook-Suche. Abhängig davon nach welchen Kriterien Sie Ihre Suche gestalteten wollen, stehen Ihnen die einfache Freundessuche oder die erweiterte Suche als Optionen zur Verfügung.

Die Interne Facebook-Suche

Die einfache Suche erreichen Sie nach der Anmeldung bei Facebook am schnellsten über den Link facebook.com/srch.php. Die Maske besteht aus drei Bereichen:

facebook-search

Suche nach Namen und Suche nach E-Mail: Diese Suchoption ist dann brauchbar, wenn mindestens eine dieser Angaben bekannt ist, und Sie im Prinzip nach einer konkreten Person Ausschau halten.

Suche nach Klassenkameraden/Kommilitonen: Hier können Sie nach Personen suchen, die eine bestimmte Bildungseinrichtung (mit einem bestimmten Schwerpunkt?) besucht haben. Durch Hinzunahme des Abschlussjahres können Sie Ihre Suche auf Personen mit ausreichender Berufserfahrung ausrichten.

Suche nach Unternehmen: Über die Unternehmenssuche können Sie Personen ausfindig machen, die bei einem bestimmten Unternehmen arbeiten oder gearbeitet haben. Da Facebook eine internationale Nutzerbasis hat, empfiehlt sich die Hinzunahme des entsprechenden englischen Ländernamens (z.B. neben IBM Deutschland oder Microsoft Deutschland auch nach IBM Germany oder Microsoft Germany suchen). Außer der Firmenzugehörigkeit können Sie über die Personen jedoch meist nicht viel mehr in Erfahrung bringen.

Die einfache Suche eignet sich folglich nur dann, wenn Ihnen vor Ihrer Facebook Suche bereits einige Anhaltspunkte vorliegen (Namen, Universitäten, Zielfirmenlisten). Bei einer Blindsuche ohne konkrete Anhaltspunkte sollten Sie jedoch direkt mit der erweiterten Suche beginnen. Diese finden Sie unter dem Link: facebook.com/advanced.php

facebook-advanced-search

Vor der Suche mit der erweiterten Suchmaschine empfiehlt es sich, einer oder mehreren Facebook-Netzwerken beizutreten, sofern Sie das nicht bereits getan haben. Facebook-Netzwerke sind Gruppen in denen Nutzer mit gleichen Eigenschaften (Firma, Universität, geographische Lage, Interessen) zusammengefasst werden. Eine die Personalsuche erschwerende Eigenart der (erweiterten) Facebook-Suche ist, dass lediglich die Profile Ihrer Netzwerke durchsucht werden können. Das für Sie zu Anfang interessanteste Netzwerk ist “Germany” mit derzeit etwa 700.000 deutschsprachigen Nutzern. Die Datenbasis reicht für Ihre ersten Gehversuche bei Facebook völlig aus. Die für Ihre Zwecke passenden Netzwerke finden Sie übrigens unter dem Punkt Einstellungen->Kontoeinstellungen->Netzwerke (Direktlink).

facebook-netzwerke

Nach Ihrem Beitritt zu einem oder mehreren Netzwerken können Sie die Suche nach Profilen unmittelbar aufnehmen.

Der Vorteil der erweiterten Facebook-Suche ist, dass Sie Ihre Suche auf konkrete Bereiche bzw. Einträge innerhalb eines Nutzerprofils beschränken können. So lassen sich Ungenauigkeiten in den Ergebnissen von vornherein weitestgehend einschränken. Geben Sie z.B. einen Stichpunkt in das Suchfeld Heimatort ein, können Sie sicher sein, dass tatsächlich nur der Eintrag Heimatort in den Profilen Ihres Netzwerkes auf Übereinstimmungen mit Ihrem Begriff analysiert wird.

Für die Suche nach berufsbezogenen Informationen sind nur wenige Felder der erweiterten Suche von Interesse. Wenn keine konkreten Anhaltspunkte zur Person vorhanden sind, beginnen Sie am besten mit dem Suchfeld Position und/oder Studienfach am Schluss des Suchformulars. Hier eins der Ergebnise für die Suche nach einem Software Entwickler über das Suchfeldfeld Position.

search-entwickler

Bei der Suche nach Personen im IT-Bereich kann auch die Felder Interessen und/oder Aktivitäten gut miteinbezogen werden. Bei einigen IT-Berufe, z.B. Programmierern, kommt es häufig vor, dass Beruf und Freizeit in einander übergehen. Geben wir z.B. in das Feld Aktivitäten “Java” ein, erhalten wir eine Liste mit Personen aus unserem Netzwerk, die sich mit Java in ihrer Freizeit beschäftigen. Darunter können sich  auch hauptberufliche Java – Experten befinden.***Nachtrag: 06.2009 – wegen Änderungen bei FB kann die Suche nach Interessen/Aktivitäten nicht mehr genutzt werden.***

search-aktivitaeten

Sie können natürlich mehrere Stichpunkte in ein Suchfeld eingeben. Fügen Sie z.B. Linux hinzu, erhalten Sie Personen die sich neben der Sprache Java auch mit dem Betriebssystem Linux auskennen.

advanced-kombination

Mehrere Stichpunkte in einem Suchfeld werden von Facebook automatisch als UND-Kombination interpretiert. Die Verwendung des booleschen Operators AND zwischen den einzelnen Begriffen ist daher nicht notwendig und führt bei Eingabe dazu, dass Sie keine Treffer erhalten. Außer dieser automatischen Verknüpfung unterstützt Facebook leider keine weiteren Operatoren. Gezielte Suche mit Facebook gestaltet sich deshalb sehr schwierig. Besondere Tipps oder Tricks sind uns zum jetzigen Zeitpunkt nicht geläufig.

TIPP: Nutzen Sie alternativ englische Begriffe bei Ihrer Suche bei Facebook. z.B. developer statt Entwickler. Facebook ist eine internationale Plattform, und die Hauptsprache ist Englisch. Die meisten Profile werden deshalb auf Englisch ausgefüllt.

Die Facebook-Stichwortsuche

Nun kommen wir zu der Stichwortsuche, die Sie über das Suchfeld in der rechten oberen Ecken bedienen können.

keyword-search

Im Gegensatz zu der einfachen (Name / E-Mail) Suche und der erweiterten Profilsuche macht die Stichpunktsuche keinen Unterschied zwischen den einzelnen Bereichen eines Profils und durchsucht den ganzen Datenbestands eines Profils nach Übereinstimmungen mit Ihren Suchbegriffen. Außerdem liefert die Stichwortsuche im Gegensatz zu der einfachen und erweiterten Profilsuche als Ergebnis auch Profile aus Netzwerken, in denen Sie nicht Mitglied sind. Leider haben Sie über die Stichwortsuche jedoch keinen Zugang zu diesen Profilen, selbst wenn sich darunter öffentlich zugängliche Profile befinden.

Auch wenn die Stichpunktsuche auf den ersten Blick folglich zu mehr Ergebnissen führt, als die einfache und die erweiterte Profilsuche, ist die Qualität und die Nutzbarkeit der Ergebnisse unter Umständen geringer. Um Ihre Ergebnisse sinnvoll einzuschränken und die Trefferqualität zu erhöhen, empfehlen wir die Suche mit mindestens zwei Stichwörtern, z.B. Ort und Beruf. Je mehr Begriffe Sie eingeben, desto präziser werden die Ergebnisse. Gleichzeitig steigt jedoch auch die Wahrscheinlichkeit relevante Profile zu verpassen, z.B. weil der Nutzer bei der Profilerstellung abgewandelte Bezeichnungen verwenden hat (z.B. HH statt Hamburg) oder weil ein Profil einfach unvollständig ist. Der Beruf passt zwar, aber der Ort wurde versehentlich nicht angegeben. Schon rutscht ein eventuell passendes Profil aus der Ergebnisliste.

Die externe Suche über Google & Co.

Neben den internen Suchmöglichkeiten von Facebook ist es, wenn auch mit erheblichen Einschränkungen möglich, Facebook über externe Suchmaschinen, z.B. Google, zu durchsuchen. Nach unserer Recherche lassen sich etwa 100 Millionen Facebook-Profile auf dem Server facebook.com von außerhalb durchsuchen. Dazu kommen etwa 4 Millionen auf dem Server de-de.facebook.com, auf dem die Daten vieler Nutzer aus Deutschland gespeichert werden. Diese Profile lassen sich mit Hilfe von Google- und booleschen Operatoren nach bestimmten Stichworten oder Phrasen mehr oder weniger erfolgreich durchsuchen.

Zum jetzigen Zeitpunkt führt die externe Suche nach berufsbezogenen Daten in deutschsprachigen Profilen kaum zu zahlenmäßig nenneswerten Ergebnissen. Nur wenige Menschen aus Deutschland machen Ihre Profile öffentlich und noch weniger geben berufsbezogenen Daten frei. Die externe Such gleicht im Momnet einem Glückspiel. Darum führen wir hier keine konkreten Beispiele an. Experementierfreudige Leser können mit Hilfe den folgendenden Suchkette gerne ihr Glück versuchen.

site:de-de.facebook.com OR site:facebook.com inurl:people -inurl:directory -inurl:pages Ihre Stichpunkte

Beim Aufruf Ihrer so erreichten Suchergebnisse (wenn Sie was finden) werden Sie leider feststellen, dass Facebook zwar das externe Suchen nach Profilen zulässt, das Aufrufen der Profile von außerhalb jedoch zu sogenannten “Sucheinträgen” und nicht zu den eigentlichen Nutzerprofile führt.

suchprofil-facebook

“Sucheinträge” sind eine Art Visitenkarte des Facebook-Profils. Sie enthalten ein Foto, den Namen des Besitzers und einige Angaben zu seiner Freizeit (Lieblings-Buch, Film, Produkt, XYZ). Die für die Personalsuche relevanten Angaben enthalten diese “Sucheinträge” leider nicht. Sie haben also nach bestimmten Stichpunkten gesucht, und Ihnen liegen auch Ergebnisse vor, in denen Ihre Stichpunkte angeblich vorhanden sind. Die Ergebnisse direkt aufrufen können Sie jedoch nicht.

Denkbar wäre jetzt, den Namen zu nutzen, um über die interne einfache Profilsuche nach dem vermutlich interessanten Kandidaten zu suchen und dabei zu hoffen, dass das Profil der Zielperson öffentlich zugänglich ist und sich in Ihrem Netzwerk befindet. Kompliziert, aber möglich. Außerdem könnten Sie nun mit dem Namen der Person in anderen Netzwerken auf die Suche gehen.

Bessere Methoden für die Facebook-Suche gibt es im Moment nicht. Insgesamt ist die externe Suche zeitaufwendig und nicht wirklich effektiv. Es besteht die Gefahr, dass Sie zuviel Zeit in Kontakte zu nicht relevanten Personen investieren. Die externe Facebook-Suche sollten sie daher erst nach Ausschöpfung der bereits geschilderten internen Suchmöglichkeiten anwenden.

Die externe Suche in Facebook-Gruppen mit Google & Co.

Etwas besser funktioniert die externe Suche, wenn Sie die Facebook-Gruppen durchsuchen. Nicht anders als in anderen sozialen Netzwerken sind Facebook-Gruppen Interessengemeinschaften, in denen sich Nutzer zu verschiedensten Themen austauschen. Facebook weist als “Spaß” – Netzwerk zur Zeit jedoch relativ wenige professionelle Gruppen auf. Je nach Ihrer Aufgabenstellung kann sich die Suche nach Beiträgen zu relevanten Themen aber dennoch lohnen. Da die Facebook-Gruppen im Gegensatz zu den Profilen tatsächlich offen für externe Suchmaschinen sind, ist die externe Suche der internen im Fall von Gruppen vorzuziehen. Mit Hilfe der Suchoperatoren der externen Suchmaschinen können die Gruppen wesentlich effektiver durchsucht werden als mit der internen Suchmaschine. Für die Suche in den Facebook-Gruppen sollten Ketten der folgenden Grundform verwenden werden:

site:de-de.facebook.com OR site:facebook.com inurl:group Ihre Stichpunkte

oder

site:de-de.facebook.com site:facebook.com inurl:group intitle:vermutete Überschrift oder Teile

suche-extern-gruppen

Die auf diese Weise gefundenen Gruppen können, ohne bei Facebook angemeldet sein zu müssen, betreten werden. Es sei denn es handelt sich um von den Moderatoren bewußt zugangsbeschränkte Gruppen. Ansonsten hat man nach dem Betreten die Übersicht der Teilnehmer, der behandelten Themen und den Zugang zu den einzelnen Beiträgen.

facebook-gruppe

Wenn Sie sich mit Facebook-Gruppen auseinandersetzen, werden Sie feststellen, dass die überwältigende Mehrzahl der Gruppen in englischer Sprache geführt wird. Es kommen aber immer mehr deutsche Gruppen dazu.

Die Facebook-interne Suche in Gruppen

Wie oben erwähnt, können Sie die Facebook Gruppen auch intern durchsuchen. Die entsprechende Maske finden Sie unter Startseite->Anwendungen->Gruppen (Direktlink). Sie haben zum einen die Möglichkeit, über das Suchfeld “Gruppen suchen” mit einem oder mehreren Stichwörtern auf die Suche zu gehen. (Boolesche Operatoren funktionieren auch hier nicht). Oder aber Sie nutzen die Übersicht der Themenbereiche unter der Maske “Gruppen durchstöbern” und klicken sich manuell zu den interessant klingenden Gruppen durch. Sie werden allerdings umgehend merken, dass kaum einer der angebotenen Themenbereich in Verbindung mit beruflichen Themen steht. Theoretisch ist im Rahmen der passiven Suche das Platzieren von Anzeigen oder Hinweisen auf Ihre offenen Stellen denkbar. Inwieweit das sinnvoll ist, hängt von dem jeweiligen Fall ab.

facebook-gruppen

Marketplace

Eine weitere Option war bis vor kurzem die Schaltung von Anzeigen im entsprechenden Bereich des Facebook-Kleinanzeigenmarktes (Marketplace): Startseite->Anwendungen->Marketplace (Direktlink). Aus unerklärlichen Gründen, gibt es diese Funktion für den deutschen Markt derzeit nicht mehr. Dieser Bereich wird scheinbar umgebaut. Wir werden Sie hier im Blog informieren sobald sich da etwas tut.

***Nachtrag 06.2009 – Eine weitere Option für die Schaltung von Stellenanzeigen ist der entsprechende Bereich des Facebook-Kleinanzeigenmarktes (Marketplace): Startseite->Anwendungen->Marketplace (Link: facebook.com/marketplace). Dort können Sie kostenlos kurze Stellenanzeigen schalten.  Für die bessere Auffindbarkeit, kann die Anzeige in einer thematisch passenden Unterkategorie platziert werden.  Bitte achten Sie vor der Veröffentlichung Ihrer Stellenanzeige(n) auf die Auswahl der richtigen “Location” über  den Button “Settings”.***

Pay-per-Click

Wenn Sie der Meinung sind, bei Facebook tatsächlich auf Ihre Zielgruppe zu treffen (z.B. Universitäts-Absolventen), haben Sie die kostenpflichtige Option, zielgruppenspezifische Werbekampagnen zu starten. Ihre Anzeige erscheint dann in den Profilen der Nutzer, die Ihrer Zielgruppe angehören. Die Kosten für solche Anzeigen hängen von mehreren Faktoren, wie Qualität, Anzeigen-Popularität, Zielgruppe, konkurrierenden Anzeigen sowie der Anzahl der Klicks auf Ihre Anzeige, ab. Alle Informationen zu dieser Option erhalten Sie über den Link: Werbung, den Sie in der Navigationsleiste am unteren Bildrand finden (Direktlink).

werbung

Fazit

Facebook ist eins der größten Netzwerke mit einer steigenden Zahl deutscher Nutzer. Der Schwerpunkt liegt im Moment noch eindeutig im Bereich Unterhaltung und Freizeit. Das veranlasst den Betreiber, besonders vorsichtig mit den Daten der Nutzer umzugehen, was die Suche nach Kandidaten natürlich erschwert. Facebook kann in bestimmten Fälle jedoch heute schon als eine sinnvolle Ergänzung für Ihre Personalsuche eingesetzt werden, z.B. bei der Anwerbung von Universitätsabsolventen. Für die Nutzbarkeit im Rahmen der allgemeinen Personalsuche bleibt abzuwarten, wie erfolgreich Facebook sich zukünftig in Deutschland entwickeln wird. Es besteht aus unserer Sicht jedoch kein Zweifel daran, dass der professionelle Nutzen der Plattform insgesamt steigen wird. Denn trotz des ausgeprägten Unterhaltungscharakters, ziehen die Reichweite und die Technologieführerschaft des Netzwerkes inzwischen zunehmend beruflich motivierte Nutzer an.

Als langfristig denkendes Unternehmen sollten Sie daher gerade bei Facebook eine auf den Aufbau einer eigenen “Community” ausgerichtete Strategie in Erwägung ziehen. Dabei sollten Sie einen wichtigen Grundsatz beherzigen. Um in den sogenannte Social Media Erfolg zu haben ist eine interaktive Kommunikation unbedingt notwendig. Vor allem in den auf dem Community -Gedanken aufbauenden Netzwerken, kommen Sie wesentlich weiter, wenn Sie sich als Teil der “Community” benehmen, etwas von sich preisgeben und Mehrwert (Wissen, Unterhaltung usw.) für die anderen Mitglieder der Community schaffen. Es gilt: nur wer gibt, kann auch langfristig etwas mitnehmen.

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Backtweets – Twitter Link-Suche

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Backtweets – Twitter Link-Suche


Joker kommt... Google Buzz

Gestern bin ich auf eine interessante Suchmaschine gestoßen, die es ermöglicht, das “Twitter-Universum” gezielt nach Links zu durchsuchen – backtweets.com. Man könnte zunächst meinen, es sei nichts Besonderes.  Längst können Tools, wie twitter.search.com und Ähnliches oder gar Suchmaschinen, wie Google, für die Twitter Suche genutzt werden.

Beispiel 1: search.twitter.com => “backtweets.com”
Beispiel 2: Google Search => site:twitter.com “backtweets.com”

Doch so einfach ist es nicht. Denn vielfach werden bei Twitter gepostete Links aus Platzgründen in Form verkürzter Weiterleitungen dargestellt.

twitter-kurze-url

Aus eben diesen “verunstalteten” URLs können weder Google noch sonstige Twitter-Suchmaschinen die ursprünglichen URLs extrahieren, um diese zu durchsuchen. Backtweets.com kann das schon und bietet dadurch eine interessante Möglichkeit, z.B. im Bereich der Auswertung.

Beispiel 3: backtweets.com Suche => backtweets.com

backtweets-twitter-link-suche

Im Gegensatz zu Seiten-, Artikel-, Firmen-, Produkt- und sonstigen Namen und Bezeichnungen, die bei Twitter im Zusammenhang mit interessanten und empfehlenswerten Ressourcen auftauchen, müssen URLs exakt und eindeutig sein, wie eine persönliche Telefonnummer.

Möchte man als Firma XYZ rausfinden, wie oft eine bestimmte Produktseite, bei Twitter erwähnt wurde, sucht man nicht mehr nach XYZ sondern nach xyz.de. XYZs kann es viele geben, xyz.de ist dagegen einmalig. So lassen sich bei bestimmten Vorhaben präzisere Ergebnisse in kürzerer Zeit erzielen.

Auch für den Bereich Personalsuche sehe ich mit steigender Popularität von Twitter neue Möglichkeiten durch die Link-Suche. So könnte man als Unternehmen z.B. die Verbreitung eigener Stellenanzeigen bei Twitter exakt verfolgen, wodurch sich neue Ansätze für die Vorgehensweise ergeben könnten.

Ein Bewerber könnte auf der anderen Seite über die URL der Stellenanzeigen rausfinden, ob er den zukünftigen Arbeitgeber nicht bei Twitter ausfindig machen und gleich dort ansprechen kann.

Freuen uns auf  weitere Ideen (nicht nur im Personalbereich)!

Alexander Fedossov

P.S.

Vorteile: Firefox Plug-in verfügbar. Such-Ergebnisse als RSS seit heute verfügbar.
Nachteile: Der von Backtweets erfasste Zeitraum scheint recht kurz zu sein.

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Enterprise 2.0: Fortschritt durch Wissen

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Enterprise 2.0: Fortschritt durch Wissen


Joker kommt... Google Buzz

…ist der aktuelle Titel des Hamburg@Work-Magazins ALWAYS ON – dem Publikationsorgan von Hamburgs Digitaler hamburg-alwaysonWirtschaft. Getreu seines Titels wartet das Magazin mit nützlichen Berichten und Tipps auf. Die Bandbreite der Informationen reicht von Ratschlägen für Gründer über Praxisbeispiele zur Integration von Web 2.0 Technologien in den Unternehmensalltag bis hin zur Vorstellung interessanter Hamburger Unternehmen und Unternehmer.

Umso erfreulicher ist es für uns, dass unser Ebook “Personalsuche im Internet” in der Rubrik Service mit einem halbseitigen Artikel bedacht wird. Am meisten freut uns daran, dass dies dazu beitragen wird, kleine und mittelständische Unternehmen auf den Methodenwechsel aufmerksam zu machen, der sich bei der Personalsuche vollzogen hat; weg von Zeitungsannoncen und hin zu Online-Recruiting und Sozialen Netzwerken.

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Personalsuche mit XING

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Personalsuche mit XING


Joker kommt... Google Buzz

XING ist in Deutschland wohl das bekannteste Beispiel für ein soziales Online-Netzwerk. XING dient in erster Linie dem Kontaktmanagement und zwar vorwiegend im beruflichen bzw. geschäftlichen Bereich. Das Netzwerk ist branchen- und länderübergreifend ausgelegt, wobei ein Großteil der Nutzer aus Deutschland stammt. Heute sind es weit mehr als 6 Millionen Berufstätige, Geschäfts- und Privatleute, die XING zur Verwaltung und Erweiterung des eigenen Kontaktnetzwerkes sowie für die Suche nach Aufträgen, Informationen, Ideen, Kunden, Stellen und Mitarbeitern nutzen.

1. Grundfunktionen von XING

Für die Personalsuche bietet XING gleich mehrere interessante Optionen. Als registriertes Premium Mitglied (mit ca. sechs Euro monatlich halten sich die Kosten in Grenzen) haben Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Nutzerprofilen im XING-Netzwerk. Die Nutzerprofile enthalten meist ausführliche Informationen zu Ausbildung, Werdegang, Erfahrungen, Interessen und ähnlichen kennzeichnenden Merkmalen der jeweiligen Person. Die Nutzerprofile können mit Hilfe unterschiedlicher Suchmethoden  durchsucht bzw. ausfindig gemacht werden. Sie können bei XING also gezielt nach Personen suchen, die z.B. einen bestimmten Beruf ausüben, eine bestimmte Position inne haben, bei einem bestimmten Unternehmen arbeiten, oder über Expertenwissen in den für Sie interessanten Bereichen verfügen, und dann mit diesen Menschen in Kontakt treten. Nutzer können individuell bestimmen, welche ihrer Kontaktdaten für andere sichtbar sind, insbesondere persönliche Kontaktdaten, wie Email und Mobiltelefon, sind daher häufig erst nach einer persönlichen Kontaktanfrage und der entsprechenden Bestätigung einsehbar.

Spannende Möglichkeiten können sich ergeben, wenn die persönlichen Kontakte der über die Suche gefundenen Personen offen stehen (manche Nutzer legen Wert darauf, diese zu verdecken.). Sie können sich dann nämlich in den Kontakten eines Nutzers umschauen und sich so ggf. ein erstes Bild über sein Umfeld machen,  aber auch einfach auf ganz neue interessante Menschen aufmerksam werden.

XING-Gruppen

Eine weitere Möglichkeit, Ihre Personalsuche mit Hilfe von XING voranzutreiben, ist die Nutzung des XING – Dienstes Gruppen. Unter diesem Begriff verbergen sich Interessengemeinschaften, die von den Nutzern selbst gegründet, moderiert und mit Inhalten versorgt werden. Der zentrale Bestandteil einer Gruppe sind Diskussionsforen, in denen sich Nutzer austauschen.

Haben Sie ein interessantes Profil entdeckt, können Sie nun prüfen, ob der Besitzer oder die Besitzerin in fachorientierten Foren mit Beiträgen in Erscheinung getreten ist. Ist das der Fall, kann die Analyse der Beiträge womöglich zur Einschätzung beitragen. Gruppen-Mitgliedschaften werden bei XING standardmäßig in den Nutzerprofilen angezeigt.

Umgekehrt können Sie innerhalb einer berufsbezogenen Gruppe in den Diskussionsbeiträgen auch gezielt nach qualifizierten Personen Ausschau halten und mit Menschen in Kontakt treten, die womöglich Verbindungen zu dem für Sie interessanten Personenkreis pflegen. Die Diskussionsforen bzw. einzelne Artikel können nach Stichpunkten durchsucht werden. (Bitte beachten Sie, dass einige Gruppen Zugangsbeschränkungen haben, so dass Sie sich erst für eine Mitgliedschaft bewerben müssen, bevor Sie nach der Annahme Ihres “Mitgliedsantrages” die Gruppeninhalte durchsuchen können.)

Zu guter Letzt haben Sie die Option, mit eigenen Beiträgen (z.B. auch mit einer Stellenanzeige oder einem formlosen Hinweis auf eine Vakanz) an den für Ihre Suche relevanten Foren und Diskussionen teilnehmen.

2. Externe XING-Suche mit Google

Die schnellste Weg, sich ein  Bild von den bei XING vorhandenen Nutzerprofilen zu machen, ist zunächst mit Hilfe einer externen Suchmaschine (z.B. Google) danach zu suchen. Ein beachtlicher Teil von XING Profilen ist öffentlich zugänglich und wird daher von Suchmaschinen indiziert. Das Tolle ist, dass Sie nicht einmal bei XING registriert oder angemeldet sein müssen, um eine externe Suche durchführen zu können.

Beispiel: Sie suchen einen UNIX Systemadministrator in Hamburg.

Google-Suchkette: site:xing.com inurl:profile intext:Systemadministrator AND UNIX AND Hamburg

Als Ergebnis erhalten Sie eine übersichtliche Liste mit ca. 100 öffentlich zugänglichen XING Profilen von Personen, die etwas mit UNIX Systemadministration zu tun haben und sich wahrscheinlich in Hamburg aufhalten. Wenn Sie kein XING-Mitglied sind, haben Sie nun leider keine direkte Möglichkeit zur Kontaktaufnahmen (um Nachrichten an andere Nutzer zu verschicken, muss man sich bei XING einloggen), und keinen Zugriff auf die direkten Kontakte der gefundenen Person. Sie erhalten jedoch den Namen, den beruflichen Werdegang, der in den meisten Fällen ausführlich genug ist, um eine erste Einschätzung vornehmen zu können, und die Liste mit den Gruppenmitgliedschaften des XING-Nutzers. Mit ein wenig Geschick sollten Sie keine Probleme haben, mit Hilfe des Telefonbuchs oder der verschiedenen Web- und Personensuchmaschinen Kontaktdaten des potentiellen Kandidaten zu finden.

Weiterhin ist es möglich über eine exakt formulierte Google Suche zu prüfen, ob der soeben gefundene interessante Nutzer, in Gruppen, in denen er Mitglied ist, aktiv an berufsbezogenen Diskussionen teilnimmt. Denn neben zahlreichen Nutzerprofilen werden auch die meisten Gruppen bzw. Diskussionsforen der XING – Plattform von externen Suchmaschinen indiziert.

Beispiel: Sie haben das Profil von Alexander Fedossov entdeckt und möchten herausfinden, ob Alexander Fedossov sich zu Themen rund um seinen Beruf in XING Foren äußert.

Google-Suchkette: site:xing.com inurl:forum intext:”Alexander Fedossov”

Suchvariante: “Alexander Fedossov” site:xing.com inurl:forum

Sollte Ihre Zielperson tatsächlich schonmal in den XING Foren in Erscheinung getreten sein, sollten Sie nun eine Ergebnisliste mit den entsprechenden Gruppen bzw. Links zu den Artikeln erhalten. Diese Artikel können Sie jetzt nach relevanten Hinweisen durchsuchen. Und dabei haben Sie sich immer noch nicht bei XING registrieren oder anmelden müssen.

Selbstverständlich können Sie XING – Gruppen und Foren auf diese Weise nicht nur nur nach konkreten Namen sondern nach beliebigen Stichpunkten bzw. Wortkombinationen durchsuchen. Das kommt durchaus in Frage, wenn Sie zunächst einen bestimmten Personenkreis ausfindig machen möchten, um dann erst nach den Personen mit der besten Qualifikation innerhalb dieses Kreises zu suchen.

Beispiel: Sie möchten eine Gruppe mit dem Themenschwerpunkt Maschinenbau finden.

Google-Suchkette: site:xing.com inurl:net intext:maschinenbau

Suchvariante: maschinenbau site:xing.com inurl:net

Klicken Sie sich durch die Ergebnisse, lesen Sie die Beschreibungen der Gruppen und überlegen Sie, ob etwas Interessantes dabei ist und sich eine genauere Recherche innerhalb der Gruppe tatsächlich lohnt. Ist das der Fall, können Sie anschließend gezielt die Artikel innerhalb der Gruppe durchsuchen.

Beispiel: Sie haben Sich für die Gruppe Maschinenbau entschieden und wollen diese ganz schnell nach Artikeln zum Thema Baumaschinen untersuchen.

Achten Sie bitte zunächst auf den Seitentitel der Gruppe. Dieser wird im blauen Außenrahmen Ihres Browserfensters angezeigt. Der Gruppentitel kommt nach “XING – Gruppen – Alle Gruppen – “. In diesem Fall sieht das ganze so aus: “XING – Gruppen – Alle – Gruppen – Maschinenbau”. Daraus entsteht die folgende Suchkette für die Suche innerhalb der Gruppe Maschinenbau:

Google-Suchkette: site:xing.com inurl:forum intitle:Maschinenbau intext:Baumaschinen

Suchvariante: Baumaschinen site:xing.com inurl:forum intitle:Maschinenbau

Die Ergebnisliste besteht aus Verweisen zu allen Unterseiten mit Bezug auf Baumaschinen innerhalb der XING – Gruppe Maschinenbau. Da es sich bei den Unterseiten jedoch nicht ausschließlich um konkrete Diskussionsstränge (threads) handelt, sondern teilweise auch um für die Personalsuche irrelevante Übersichtsseiten zu den im Forum enthaltenen Diskussionen, lohnt es sich die Suche durch die Hinzunahme der Wortkombination Article thread weiter zu präzisieren:

Google-Suchkette: site:xing.com inurl:forum intitle:(Maschinenbau AND “Article thread”) intext:Baumaschinen

Wenn Ihnen der Weg über die einzelnen Gruppen zu langwierig ist und Sie gleich in allen XING-Gruppen nach Artikeln mit einem bestimmten Bezug suchen möchten, weil Sie z.B. sicher sind, dass es sich um ein Nischenthema handelt und Sie selbst im bestmöglichen Fall nur mit wenig Ergebnissen zu rechnen haben, können Sie auf die intitle:-Einschränkung verzichten oder diese auf intitle:(“Article thread”) zusammenkürzen. Sie erhalten so mehr Ergebnisse (zum Testzeitpunkt: 95 statt 5), deren Relevanz i.d.R. allerdings durchwachsen sein wird. Letztendlich kommt es bei der Entscheidungsfindung zwischen einer allgemeiner oder präziser gefassten Suchstrategie auf den konkreten Fall an.

Beispiel: Sie durchsuchen alle XING-Gruppen nach Artikeln zum Thema Systemadministration.

Google-Suchkette: site:xing.com inurl:forum intext:Systemadministration

Suchvariante: Systemadministration site:xing.com inurl:forum

Für die Beispielsuchkette  erhielt die Trefferliste zum Testzeitpunkt ca. 900 Verweise auf Artikel, die den Suchbegriff Systemadministration enthielten, für die Variante sogar mehr als 1.200 Treffer. Das sind natürlich zu viele. Es würde einfach viel zu lange dauern, sie alle zu analysieren. An dieser Stelle können Sie sich die Flexibilität der Google-Suche zunutze machen und die Ergebnisse durch die Hinzunahme eines weiteren Suchbegriffs effektiv einschränken.

Beispiel: Sie suchen nach Artikeln mit Bezug zu Systemadministration unter UNIX.

Google-Suchkette: site:xing.com inurl:forum intext:(Systemadministration AND UNIX)

Suchvariante: Systemadministration AND UNIX site:xing.com inurl:forum

Die durch die Einschränkung auf ca. 250 Ergebnisse geschrumpfte Trefferliste erscheint Ihnen immer noch zu lang. Sie stellen außerdem fest, dass es sich bei vielen Artikeln aus der Ergebnisliste um Stellenangebote handelt. Fremde Stellenangebote sind für Sie natürlich irrelevant. Sie suchen ausschließlich Artikel mit Bezug auf Systemadministration unter UNIX. Eine weitere, etwas kompliziertere, Einschränkung führt zu einer sehr überschaubaren Liste mit ca. 15 Artikeln, deren Großteil sich tatsächlich mit dem eigentlichen Thema beschäftigen:

Google-Suchkette: site:xing.com inurl:forum intext:Systemadministration AND UNIX -gesucht -”wir suchen” -Stellenangebot -freelance -job -bewerbung

Xing Forumsuche mit Google

Xing Forumsuche mit Google

Insgesamt ist das Durchsuchen von XING-Gruppen mit einer externen Suchmaschine, wie Google, eine äußerst praktische Angelegenheit. Zum einen können nach unserer Erfahrung fast alle relevanten Foren durchsucht werden, ohne Mitglied bei XING sein zu müssen. Zum anderen ist die externe Suche wesentlich flexibler und stärker als die interne XING-Gruppen Suche (zu dieser später mehr). Die Verwendung von Operatoren, wie “-”, “+”, “AND”, “OR” usw., ermöglicht eine sehr effektive Suche. Dies gilt im Grunde auch für die Suche nach XING-Profilen. Allerdings müssen Sie berücksichtigen, dass nur knapp 25% der XING-Profile extern zugänglich sind. Beschränken Sie Ihre Profilsuche ausschließlich auf die externen Suchoptionen, laufen Sie Gefahr, viele relevante Profile erst gar nicht zu entdecken.

3. XING-interne Suchfunktionen

Nachdem Sie die externen Suchmethoden kennen gelernt haben, wenden wir uns nun der internen Suche zu.

Die XING-Stichwortsuche

Als registrierter XING (Premium-) Nutzer, haben Sie die Option, die interne XING-Suche zu benutzen. Für eine schnelle und einfache Stichwortsuche in den Nutzerprofilen bietet sich das Suchfeld in der oberen rechten Ecke der XING-Benutzeroberfläche an.

Das Eingabefeld der XING-Stichwortsuche
Das Eingabefeld der XING-Stichwortsuche

Dieses Feld ermöglicht die Suche mit folgenden Operatoren:

Eingabe: Sucht nach Profilen, die…:
Joggen das Stichwort “Joggen” enthalten
Joggen AND Kochen die Stichwörter “Joggen” und “Kochen” enthalten
Joggen Kochen die Stichwörter “Joggen” und “Kochen” enthalten
“Joggen ist toll” die die exakte Phrase “Joggen ist toll” enthalten
Joggen OR Kochen OR Tanzen die mindestens einen der Begriffe enthalten
Joggen -Kochen die “Joggen” jedoch nicht “Kochen” enthalten
.

Wonach genau Sie mit der Stichwortsuche suchen, steht Ihnen frei. Ob es Ihnen um den Namen einer Person, eine Firma, einen Beruf, bestimmte Interessen usw. geht, die Stichwortsuche kennt keine Einschränkungen auf bestimmte Bereiche und liefert Ihnen Übereinstimmungen aus alle Themenbereichen eines XING-Nutzerprofils. Wenn Sie nicht gerade nach einem vollständigen und seltenen Namen suchen (bspw. Alexander Fedossov), werden Sie recht ungenaue Ergebnisse erhalten. Zur Veranschaulichung betrachten wir ein etwas überzogenes Beispiel. Geben Sie das Stichwort “System” in das Suchfeld ein. Als Ergebnis erhalten Sie Profile von Personen, die bei Firmen beschäftigt sind oder waren, deren Name den Begriff “System” enthalten (Systemservice, Systemintegration usw.). Hinzu kommen außerdem Systemadministratoren, Systemanalytiker, Systementwickler und Menschen, die in Ihrer Freizeit Roulette nach einem System spielen. Mit anderen Worten:  Sie erhalten ein unpräzises und daher wenig zielführendes Ergebnis.

Der Weg zu einer effektiveren Nutzung der Stichwortsuche liegt, wie bei der Suche mit Google, in ausgeklügelten Kombinationen aus mehreren Stichpunkten unter Anwendung der oben erwähnten Suchoperatoren (OR, -, *, ” “). Nach unseren Erfahrungen funktioniert die kombinierte Suche mit der XING Stichpunktsuche nur mit gewissen Einschränkungen. Es scheint so, als ob bestenfalls Kombinationen mit maximal zwei Operatoren einwandfrei funktionieren. Eindeutig zuverlässige Ergebnisse konnten jedoch auch nach mehreren Versuchen nicht erzielt werden. Wir führen jedoch zur Verdeutlichung einige Beispiele an, die im Rahmen unserer Testreihen funktioniert haben.

Beispiel: Sie suchen einen Projektleiter Tragwerksplanung, der NICHT Inhaber oder Geschäftsführer einer Firma ist:

XING-Stichpunktsuche-Suchkette: “Projektleiter Tragwerksplanung” -Inhaber -Geschäftsführer

Beispiel: Sie Suchen einen Tragwerksplaner oder Statiker, der NICHT Projektleiter, Inhaber oder Geschäftsführer einer Firma ist:

XING-Stichpunktsuche-Suchkette: Tragwerksplaner OR Statiker -Projektleiter -Inhaber -Geschäftsführer

Beispiel: Sie suchen einen Projektleiter aus Hamburg mit Erfahrung in Tragwerksplanung:

XING-Stichpunktsuche-Suchkette: Projektleiter Tragwerksplanung Hamburg

HINWEIS: Bitte beachten Sie bei Ihren Experimenten, dass die Ausschlussoperatoren “-” stets am Ende einer Suchkette auftauchen sollten.

Alles in Allem ist die XING-Stichwortsuche zu umständlich und zu ungenau. Für komplizierte Suchvorgänge und genauere Ergebnisse sollten Sie daher die “erweiterte Suche” einsetzen.

Die erweiterte XING-Suche

Die erweitertete Suche bietet Ihnen wesentlich mehr Optionen zur Präzisierung Ihrer Suchanfrage. Der folgende Screenshot hilft Ihnen, sich einen ersten Überblick zu verschaffen:

Die erweiterte XING-Suche
Die erweiterte XING-Suche

Ganz oben in der Maske der erweiteren Suche steht Ihnen das bereits bekannte Stichwortsuchfeld zur Verfügung, allerdings mit der zusätzlichen Möglichkeit der Einschränkung der Suche auf Ihre Kontakte und die Kontakte Ihrer Kontakte (Kontakte 2. Grades). Diese Einschränkung macht i.d.R. aber nur dann Sinn, wenn Sie bereits über sehr viele Kontakte verfügen und bei Ihrer Mitarbeitersuche ausschließlich auf die Kontakte aus dem erweiterten Bekanntenkreis zugreifen möchten.

Ansonsten ist die Maske der erweiterten Suche übersichtlich in die drei Bereiche Person, Business sowie Ort und Mitgliedschaften unterteilt und ermöglicht Ihnen die Einschränkung Ihrer Suche auf die jeweils relevanten Kriterien. Suchen Sie beispielsweise nach einem Systemadministrator (Beruf) und wollen vermeiden, dass die Suchergebnisse irrelevante Informationen, wie z.B. Firmen, Interessen oder zeitlich zurückliegende Erfahrungen, enthalten, setzen Sie einfach das Stichwort Systemadministrator in das Suchfeld “Position (jetzt)” und/oder “Person bietet” ein und testen Sie was passiert. Durch eine schrittweise Hinzunahme weiterer Suchfelder können Sie die Suche dann bei Bedarf weiter präzisieren.

Beispiel: Sie suchen jemanden der in Hamburg studiert hat und mittlerweile in Hamburg als Systemadministrator arbeitet.

Feld: Hochschule: Hamburg Feld:Position (jetzt): Systemadministrator Feld: Ort: Hamburg

Selbstverständlich können in den Suchfeldern der erweiterten Suche auch Suchoperatoren verwendet werden. Im Gegensatz zu der einfachen Stichpunktsuche macht der Einsatz des Wildcard Operators “*” aber auch der von anderen Operatoren in den Suchfeldern der erweiterten Suche mehr Sinn und funtioniert auch effektiver. Schauen wir uns nun ein umfassendes Beispiel an.

Beispiel: Sie suchen Personen, deren Berufe das Wort System enthalten, und die in Hamburg oder Berlin leben, jedoch auf keinen Fall Systemadministratoren sind.

Feld: Position (jetzt): System* -Systemadministrator -Systemadministration -”System-Administration” -”System_Administrator” Feld:Ort: Hamburg OR Berlin

(Beachten Sie die Kombination -”System_Administrator”. Wir haben festgestellt, dass bei der Anwendung von Ausschlussphrasen Unter- und Bindestriche besser funktionieren als Leerzeichen. Also geben Sie statt -”System Administrator” besser -”System_Administrator” oder -”System-Administrator” ein.)

Als Ergebnis der Suche erhalten Sie über 300 Ergebnisse. Das ist natürlich zu viel, und Sie entscheiden sich, die Suche mit einer zusätzlichen UND-Kombination weiter einzuschränken. Die Ergebnisse sollen nun auf Personen reduziert werden, die in Berlin UND Hamburg studiert haben.

Feld: Hochschule: Berlin Hamburg

Aus den 300 Ergebnissen sind nun einige wenige übrig geblieben, die Ihren Kriterien entsprechen. Zugegeben, das hier angeführte Beispiel ist nicht zwingend lebensnah. Der Sinn war, Ihnen die vielfältigen Möglichkeiten der erweiterten Suche bewußt zu machen.

Grundsätzlich sollten Sie darauf achten, Ihre Suchketten solange zu verfeinern, bis die Zahl der Suchergebnisse unter 300 Treffern liegt. Denn das XING-Suchsystem zeigt nur die ersten 300 Suchergebnisse an, und so laufen Sie bei unzureichend präzisierten Suchanfragen Gefahr, relevante Ergebnisse zu verpassen. Eine gute Suchkette sorgt außerdem dafür, dass Sie keine Zeit mit der Sichtung irrelevanter Ergebnisse verlieren. Im Übrigen hat die Erfahrung gezeigt, dass die Zahl tatsächlich relevanter Ergebnisse bei einer gezielten Personensuche 300 Treffer i.d.R. nicht überschreitet.

TIPP: Sie können für jede Ihrer Suchanfragen bei XING einen Suchagenten einrichten und sich per Email regelmäßig automatisch über neue, Ihren Kriterien entsprechenden, Profile informieren lassen. Nutzen Sie dazu den Button “Suchagenten zu dieser Suche einrichten” gleich unter den Suchergebnissen.

Die XING-Powersuche

Neben der erweiterten Profilsuche bietet XING die sogenannte Powersuche. Dahinter verbergen sich vordefinierte Suchvorgängen nach bestimmten Merkmalen, wie wer ist neu, wer hat heute Geburtstag, wer bietet was Sie suchen:

Die XING-Powersuche
Die XING-Powersuche

Diese Suchoption ist aus unserer Sicht jedoch kaum für die aktive Personalsuche geeignet, da sie keine Anpassungen zulässt. Aus diesem Grund wird die Powersuche an dieser Stelle nicht weiter behandelt. Stattdessen werfen wir noch einen Blick auf die Gruppen- und Foren-Suche von XING.

Die Xing-Gruppensuche

Um zur Gruppensuche zu gelangen, klicken Sie auf den Button “Gruppen” in der grünen Navigationsleiste der XING – Oberfläche. Es erscheint das folgende Stichwortsuchfeld mit der Option, die Gruppennamen, Gruppenbeschreibungen oder aber die einzelnen Forenartikel in allen Gruppen nach bestimmten Stichworten zu durchsuchen:

Die XING-Gruppensuche
Die XING-Gruppensuche

Dabei können Sie, wie bei der einfachen Stichwortsuche, nach einzelnen Stichpunkten, UND-ODER Kombinationen, nach exakten Phrasen oder nach Wortanfängen (mit Wildcards *) suchen. Nur der Ausschluss von Suchbegriffen mittels des Minusoperators (-) wird gemäß unseren Tests nicht unterstützt.

Wenn Sie z.B. schnell ein paar Gruppen mit einem bestimmten Schwerpunkt suchen, ist die interne Suche eine akzeptable Lösung. Wenn jedoch eine komplexere Suche nach einzelnen Artikeln ansteht, ist es erfahrungsgemäß wesentlich komfortabler, die externe Google Suche einzusetzen. Denn Google lässt die Nutzung des Minusoperators “-” zu, wodurch Sie Ihre Suche wesentlich vereinfachen können.

Darüber hinaus hat man über die Ergebnisse von Google in einigen Fällen auch Zugang zu älteren Artikeln, die in den Trefferlisten der XING-Gruppensuche nicht mehr angezeigt werden. In der Regel kommt man über die interne Gruppensuche selten auf Artikel, die älter als 6 Monate sind. Wenn Sie sich die Ergebnisse der Artikel Suche bei Google (s.externe Suche) genauer anschauen, sehen Sie in jedem Eintrag das Datum, an dem ein Artikel verfasst wurde. Liegt das Datum mehr als 6 Monate zurück, führt der direkte Link nicht zum gewünschten Artikel, sondern zu einer anderen Seite innerhalb der XING-Gruppen, zumeist auf die Hauptseite des Forums, in dem der Artikel ursprünglich verfasst wurde oder auf eine “nicht gefunden” – Seite. Wenn Sie jedoch in der Google-Ergebnisliste anstatt auf den direkten Link zu XING auf den “In Cache”-Link klicken, gelangen Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit auf eine im Google-Index gespeicherte alte Version des Forums, über die Sie auf den alten Artikel zugreifen können.

4. Die passive Personalsuche mit XING

Sie haben nun die wichtigsten Werkzeuge der aktiven Personalsuche mit Hilfe von XING kennen gelernt. Diese können Sie als registrierter Nutzer um die passiven Möglichkeiten der Personalsuche erweitern. Sie können Stellenanzeigen innerhalb von XING schalten und Stellensuchende über die entsprechende Gestaltung der Felder “Ich suche” “Ich biete” auf Ihr Profil und Ihr(e) Stellenangebot(e) aufmerksam machen. Abschließend gehen wir nun kurz auf diese beiden Möglichkeiten ein.

Ihr Profil:

Wenn Sie eine konkrete Stelle zu besetzen haben, macht es Sinn, entsprechende Stichworte in Ihrem persönlichen Profil zu erwähnen (insbesondere unter Ich biete: und Ich suche:), damit Sie von anderen Nutzern gefunden werden. Damit Ihre Massnahmen Erfolg haben sollten Sie sich ausführlich Gedanken darüber machen, mit welchen Suchbegriffen potentielle Kandidaten nach Ihnen (einer Stelle) suchen könnten.

Was Sie bei der Erstellung Ihres persönlichen Xing-Profils, als Arbeitgeber oder Arbeitnehmer, ansonsten alles beachten sollten, erfahren Sie übrigens bei Jochen Mai.

Zur Veranschaulichung der Bedeutung der richtigen Stichworte in Ihrem XING-Profil ein kleines Beispiel: Sie suchen z.B. einen Systemadministrator und tragen dieses Stichwort unter “Ich suche” in Ihrem Profil ein. Soweit, so gut. Wenn aber jemand stattdessen mit dem Begriff Systemadministration sucht, findet die Person Ihr Angebot nicht. Ein Patentrezept zur Lösung dieser Problemstellung gibt es leider nicht. Doch gut durchdachtes Keywording (Prozess der Erarbeitung relevanter Stichworte) ist bei der passiven Personalsuche die halbe Miete. Im Übrigen können Sie auch die Statusmeldung in Ihrem Profil für die Hinweise auf offene Stellen benutzen (z.B. Suche Systemadministrator in Hamburg m/w – Infos unter www.xyz.de). Diese wird zumindest Ihren direkten Kontakten angezeigt und führt so im Idealfall zu etwas Mundpropaganda.

Stellenanzeigen:

Bei der Erstellung von Stellenanzeigen in den XING-Gruppen gibt es keine erwähnenswerten technischen Tricks. Sie werden mit einem Klick zum Mitglied einer Gruppe. Bei Freischaltungspflichtigen Gruppen müssen Sie unter Umständen mit ein paar Zeilen erklären, warum Sie Mitglied werden möchten. Als Gruppenmitglied haben Sie dann automatisch das Schreibrecht. Suchen Sie sich das passende Forum innerhalb einer Gruppe aus und stellen Sie Ihre Stellenanzeige als neues Thema rein. Vergessen Sie dabei Ihre vollständigen Kontaktdaten nicht. So machen Sie es Stellensuchenden möglichst einfach, Sie zu erreichen.

Mit dem Dienst “JOBS” bietet XING (zusätzlich zu den kostenlosen Möglichkeiten) eine eigene Onlinestellenbörse, in der Sie Ihre Stellenanzeigen veröffentlichen können. Der entscheidenden Unterschied zu den meisten anderen Stellenbörsen im deutschsprachigen Web ist, dass bei XING keine pauschalen Beträge für die Schaltung von Anzeigen verlangt werden. Sie bezahlen 0,49 € pro Klick auf Ihre Anzeige. Die Nutzung der Stellenbörse ist sehr einfach und selbsterklärend. Bei der Veröffentlichung sollten Sie sich natürlich wieder Gedanken über wichtige Keywords machen. Mehr und gute Keywords bedeuten auch hier eine höhere Wahrscheinlichkeit gefunden zu werden. Mehr (unqualifizierte) Klicks führen aber auch zu mehr Kosten. Nutzen Sie daher zumindest am Anfang die Option der Budget- bzw. Klickbegrenzung.

Insgesamt bietet XING für den geübten Nutzer vielfältige Möglichkeiten, interessante Kandidaten ausfindig zu machen und Kontakte herzustellen. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg dabei.

Sie haben schon Personal bei XING gesucht? Dann teilen Sie uns Ihre Erfahrungen bitte in einem Kommentar mit!

Nachtrag 10.04.2009: Xing Unternehmensprofile.

Vor kurzem angekündigt und unzwischen, zumindest als Beta, umgesetzt sind die wohl von Facebook inspirierten Unternehmensprofile.Einen ausführlichen Artikel zum Stand der Dinge gibt es im Blogaboutjob unter:

http://www.blogaboutjob.de/2386/unternehmensprofile-bei-xing/

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Personalsuche mit LinkedIn (Teil 3)

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Personalsuche mit LinkedIn (Teil 3)


Joker kommt... Google Buzz

In unserem zweiten Artikel zur Personalsuche bei LinkedIn haben Sie gelernt, mit der eigenwilligen Syntax von LinkedIn umzugehen. Höchste Zeit, Ihr Wissen um die externe Suche und die Möglichkeiten der “Profil-Öffnung” zu erweitern.

Zum Glück wird ein Großteil der LinkedIn Datenbestände (Nutzerprofile), wenn von Nutzern nicht explizit unterbunden, von externen Suchmaschinen, wie z.B. Google oder Yahoo, indiziert. Dadurch wird es möglich, die LinkedIn Profile mit diesen Suchmaschinen von außerhalb zu durchsuchen und auf diese Weise von der Flexibilität der Suchmaschinenbefehle zu profitieren.

Machen Sie sich jedoch zunächst bewußt, dass die externe Suche mit Websuchmaschinen vom Prinzip her anders funktioniert als die Suche mit der internen LinkedIn-Suchmaschine. Im Gegensatz zu der internen bietet die externe nicht die Möglichkeit, einzelne Bereiche eines Profils (Unternehmen, Position usw.) gezielt zu durchsuchen. Mit einer externen Suchmaschine durchsuchen Sie stets das gesamte Nutzerprofil nach Übereinstimmungen mit Ihren Angaben.

Geben Sie z.B bei der LinkedIn Suche mit Google einen Firmennamen ein, erhalten Sie nicht ausschließlich Personen, die mit der Firma zu tun hatten, sondern alle die, bei denen der Firmenname in irgendeinem Zusammenhang im Profil auftaucht (z.B. Produkte von Firma X verwendet). Für die Effektivität der externen Suche ist daher die Qualität der verwendeten Begriffskombinationen und Suchoperatoren entscheidend.

Die Grundlage für das externe Durchsuchen von LinkedIn Profilen mit Google bilden die folgenden Grundbefehle:

site:linkedin.com (nur die Seite von LinkedIn soll bei der Suche berücksichtigt werden.)
inurl:pub OR inurl:in (die URLs der Ergebnisse sollten pub oder in enthalten – typisch für Profilurls)
-inurl:directory -inurl:dir (Mitgliederverzeichnis-URLs werden ausgeschlossen)
intext: (durchsucht den Text einer Seite)

Wir kehren nun zu unseren Beispielen aus dem zweiten Artikel zurück und starten mit der Suche nach Consultants, die bei IBM oder PwC arbeiten und aus Hamburg kommen.

Beispiel Eingabe 7 & 8:

Geben Sie bitte folgende Suchkette in das Eingabefeld von Google ein:

site:linkedin.com intext:(current consultant (IBM OR PwC) Hamburg Area) (inurl:pub OR inurl:in -inurl:directory -inurl:dir)

LinkedIn Suche mit Google

Achten Sie auf die Begriffe “current” und “Area”. Es handelt sich dabei um Standardbegriffe aus den LinkedIn Profilen, die übrigens unabhängig von Ihrer persönlichen Spracheinstellung stets in der englischen Variante in der Datenbank abgelegt werden. Die Kombination ‘current consultant’ innerhalb der ersten Klammer zielt darauf ab, Profile zu finden, in denen das Wort “consultant” möglichst nah am Wort “current” (für aktueller Beruf/Position) steht. Solche Profile gehören dann auch sehr wahrscheinlich Personen, die aktuell tatsächlich Consultants sind. Ähnlich verhält es sich mit der Ortsangabe. Wir möchten “Hamburg” daher gerne in der Nähe von “Area” haben und nicht einfach irgendwo innerhalb des Profils.

Die obere Suchkette liefert überschaubere ca. 90 Ergebnisse. Dennoch wollen wir die Ergebnisse gerne weiter einschränken indem wir Senior Consultans und Managing Consultants herausfiltern.

Die erweiterte Suchkette lautet dann:

site:linkedin.com intext:(current consultant -senior -managing (IBM OR PwC) Hamburg Area) (inurl:pub OR inurl:in -inurl:directory -inurl:dir)

LinkedIn Google Suche mit NOT Einschränkung

Nun verbleiben nur noch ca. 50 potentiell interessante Ergebnisse. Bei einer genauen Analyse werden Sie festellen, dass darunter doch ein paar sind, die nicht exakt unseren Kriterien entsprechen. 100% Genauigkeit läßt sich auch mit den besten Suchketten nicht gewährleisten.

Übrigens erlauben die oben kurz erwähnten Standardbegriffe in den LinkedIn Profilen das gezielte Durchsuchen der Profile nach Zugehörigkeit zu oder Erfahrung in bestimmten Branchen. Unter der LinkedIn Maske “erweiterte Suche” finden Sie eine Liste mit Branchen. Schalten Sie Ihre LinkedIn Version auf Englisch um, und Sie erhalten die englischen Übersetzungen, die tatsächlich in den Profilen gespeichert werden.

Beispiel Eingabe 9:

Suchen wir z.B. nach Personen aus Hamburg, die im Bereich Telekommunikation tätig sind oder waren, könnten wir im Rahmen einer groben Erstsuche mit der folgenden Kette arbeiten:

site:linkedin.com intext:(Hamburg Area “Telecommunication industry”) (inurl:pub OR inurl:in -inurl:directory -inurl:dir)

LinkedIn Google Suche mit Branchen

Wie Sie mit der externen Suche gesperrte Profile “knacken” können

Die externe Suche bietet neben ihrer Flexibilität zwei wesentliche Vorteile für die nicht zahlenden LinkedIn-Mitglieder. Sie haben Zugriff auf mehr als 100 Ergebnisse (bis 1000). Mit ein wenig Glück haben Sie über die externe Suche außerdem Zugriff auf geschlossene Profile, also solche die nicht zu Ihrem erweiterten Netzwerk gehören. Das geht so:

Gehen wir mal von einer internen LinkedIn Suche aus, die uns zu einer Liste mit interessanten Profilen führt. Ein Teil der Profile wird jedoch anonym, also ohne Namensangabe, angezeigt. Bei einem Klick auf die entprechenden Profile bekommen wir den Hinweis “Privat”, zusammen mit einigen wenigen, für eine Bewertung unzureichende Angaben sowie eine Aufforderung zum “Upgraden” des eigenen Accounts.

Führen wir zur Veranschaulichung mit der erweiterten Suche von LinkedIN folgende Suche durch:

Ort:Standort/Gebiet
Land:Deutschland
PLZ:20097
Reichweite:44km

Titel:Consultant NOT Managing
Unternehmen:IBM OR PwC

Erweiterte SucheErgebnis der erweiterten SucheLinkedIn Profil gesperrt

Eins der ersten Ergebnisse trägt die Überschrift “User Experience Consultant at IBM Interactive”. Das ist ein geschlossenes Profil. Wir klicken darauf und erhalten unvollständige Daten zu der Person. Die vorhandenen Daten können aber durchaus ausreichen, um damit über eine externe Suchmaschine nach demselben Profil auf die Suche zu gehen. Wir extrahieren eine Reihe von möglichst auffälligen Begriffsketten aus dem anonymen Profil und setzen Sie in die Google Suchkette ein:

Beispiel Eingabe 10:

site:linkedin.com User Experience Consultant at IBM Interactive Intern bei base-iX Websolutions

Google Suche nach gesperrten LinkedIn Profilen

Gleich an erster Stelle “spuckt” Google ein Profil raus, das mit den Vorgaben am besten übereinstimmt. Erste Auffälligkeit – das Profil ist im gegensatz zu LinkedIN mit einem Namen versehen. Klicken Sie nun nicht direkt auf den Profillink sondern auf “Im Cache”, erhalten Sie das vollständige von Google indizierte Profil des Nutzers, zu dem Sie über LinkedIn selbst einen sehr eingeschränkten Zugang haben.

geöffnetes LinkedIn Profil 1. Teilgeöffnetes LinkedIn Profil 2. Teil

Die Voraussetzung für diesen Trick ist, dass ein Profil auf Wunsch des Nutzers indizierbar ist. Nach unserer eigenen Statistik lassen sich im Moment etwas mehr als 50% der deutschsprachigen LinkedIn-Profile mit der vorgestellten Technik “öffnen”. In den meisten Fällen reicht diese Menge aus um im Rahmen des eigenen Suchvorhabens einige interessante Kandidaten ausfindig zu machen.

Wir hoffen, dass Euch unsere kleine LinkedIn Reihe  (1.,2.,3.) gefallen hat. Über Vorschläge, Kommentare und ganz besonders Fragen zum Thema Suche freuen wir uns sehr.


Viel Spaß beim Ausprobieren!

“Welcome to LinkedIn’s Lunch 2.0 Party” – Vorschaubild von Mario Sundar

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Personalsuche mit LinkedIn (Teil 2)

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Personalsuche mit LinkedIn (Teil 2)


Joker kommt... Google Buzz

In unserem letzten Blogbeitrag haben wir die “Personalsuche mit der erweiterten LinkeIn-Suchmaske” erläutert. Wenn Ihnen die erweiterte Suche mit vorgegebenen Feldern zu unflexibel erscheint und Sie das Handwerk des manuellen Suchkettenbaus beherrschen, können Sie mit Hilfe individuell erstellter Suchketten aus LinkedIn Operatoren und boolschen Operatoren mit der “einfachen” Stichwortsuche beachtliche Ergebnisse erzielen.

stichwortsuche-linkedin

Nutzen Sie hierzu die folgende Übersicht der verfügbaren LinkedIn Operatoren.

linkedin-advanced-search-operators

Sie können nun einzelne oder mehrere dieser Operatoren kombiniert mit den Suchworten Ihrer Wahl in das Eingabefeld der LinkedIn-Stichwortsuche eingeben um die LinkedIn-Suche Ihren persönlichen Anforderungen anzupassen.

Beispiel Eingabe 3 & 4:

Setzen wir zunächst zwei Operatoren für die Eingänzung über das Land und den aktuellen Arbeitgeber ein:

country:”Deutschland” ccompany:”Airbus”

advanced-search-land-unternehmen

Um die über 700 Ergebnisse etwas einzuschränken erweitern wir unsere Sucheingabe um die aktuelle Position im Unternehmen:

country:”Deutschland” ccompany:”Airbus” ctitle:”Manager”

personal-suche-land-unternehmen-position

Als Ergebnis erhalten wir etwa 200 Profile von Airbus Managern verschiedener Hierarchieebenen aus ganz Deutschland.

Auf der nächsten Stufe kombinieren wir LinkedIn Operatoren mit booleschen Operatoren (AND, OR, NOT) um unsere Ergebnisse noch weiter zu präzisieren. Aus pädagogischen Gründen, kommt diesmal zuerst die Beispiele und danach die Suchaufgabe.

Beispiel Eingabe 5 & 6:

country:”Deutschland” ccompany:”IBM” ctitle:”consultant NOT managing”

suche-linkedin-boolesche-operatoren

Hier werden deutschlandweit Consultants gesucht, die bei IBM arbeiten. Consultants mit “Managing” Erfahrung (z.B. Managing Consultants, Managing Partner usw.) sind bei dieser Suche jedoch nicht vom Interesse.

country:”Deutschland” ccompany:”IBM OR Pwc” ctitle:”managing AND consultant NOT senior”

advanced-search-linkedin-boolean-strings

Wir suchen hier Leute mit Erfahrung als Managing Consultant, die bei IBM oder PwC tätig sind (und schließen gleichzeitig Senior Consultants aus). Sollen die Profile der infragekommenden Personen darüber hinaus auch noch nach bestimmten Stichpunkten (z.B. Öl, Gas oder IT) gefiltert werden, können diese ohne Verwendung von besonderen LinkedIn Operatoren in die Kette aufgenommen werden.

(Tipp: Lassen Sie sich an dieser Stelle bitte weiterhin nicht durch gesperrte Profile entmutigen. Erst lernen Sie das Suchen und dann erst das “Knacken” der gesperrten Profile.)

country:”Deutschland” ccompany:”IBM OR Pwc” ctitle:”managing AND consultant NOT senior” (Öl OR Gas OR IT)

suche-personal-branche-linkedin-industrie

Bitte achten Sie bei der Stichwortsuche ganz genau auf die Syntax Ihrer Sucheingabe:

Entgegen den Feldern der erweiterten Suche und der sonst üblichen Vorgehensweise werden die Suchterme aus mehreren Stichpunkten und booleschen Operatoren mit einem vorgesetzten LinkedIn Operator grundsätzlich in Anführungstriche statt in Klammern gesetzt!

ctitle:”managing AND consultant NOT senior”

Wenn Sie Kombinationen aus Stichpunkten und boolschen Operatoren ohne vorgesetzte LinkedIn Operatoren verwenden, sollte der entsprechenden Teil des Suchterms in Klammern gesetzt werden!

(Öl OR Gas OR IT)

Beherrschen Sie die Verwendung von LinkedIn Operatoren in Kombination mit booleschen Operatoren, können Sie häufig schnellere und bessere Ergebnisse erzielen als bei Verwendung der erweiterten Suche.

Zu den Möglichkeiten der internen LinkeIn-Suche läßt sich abschließend hinzufügen, dass sich die Ergebnislisten nach Kriterien, wie Relevanz, Kontaktgrad usw. sortieren lassen. Außerdem können im Rahmen einer kostenlosen Mitgliedschaft bis zu drei Suchketten gespeichert werden, so dass Sie Ihre Suche zu einem späteren Zeitpunkt ohne eine wiederholte Eingabe erneut durchführen können.

Im Teil 3. unserer LinkedIn Reihe  liefern wir Einblicke in die LinkedIn Suche mit externen Suchmaschinen und zeigen, wie man mit Hilfe von Google “gesperrte” LinkedIn Profile “öffnen” kann.


“LinkedIn Logo” – Vorschaubild von Mario Sundar

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Personalsuche mit LinkedIn (Teil 1)

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Personalsuche mit LinkedIn (Teil 1)


Joker kommt... Google Buzz

Nachdem wir uns vor kurzem mit der “Stellensuche bei LinkedIn” befasst haben, setzen wir Ihnen heute auseinander, wie Sie LinkedIn für die Personalsuche einsetzen können. Die vorgestellten Methoden lassen sich jedoch ebenso für die Stellensuche anwenden. Da der Artikel zur Stellensuche einige wichtige Grundfunktionen beleuchtet, ist es für Neueinsteiger empfehlenswert zuerst diesen Post zu lesen.

Nicht anders als in anderen sozialen Netzwerken, ist es auch im Fall von LinkedIn naheliegend über die Suche und Ansprache von anderen Nutzern Kontakte zu potentiellen/interessanten Kandidaten zu knüpfen. Wie aber findet man unter 35 Millionen Nutzern, darunter 500.000 Deutsche, diejenigen die für das eigene Unternehmen interessant sind?

Für das Durchsuchen von LinkedIn nach Personen (sowie auch nach rein thematischen Inhalten) stehen Ihnen die interne Suche über das LinkedIn Suchsystem und die externe Suche über Websuchmaschinen, wie z.B. Google, zur Auswahl.

Im Folgenden erläutern wir die technische Vorgehensweise für die interne Personensuche bei LinkedIn. Die externe Suche mit Websuchmaschinen erläutern wir im zweiten Teil unserer LinkedIn Serie.

Personalsuche mit der LinkedIn-eigenen Suchmaschine

Betrachten wir zunächst die internen Suchtools. Zum einen steht Ihnen für Ihre Suche die strukturierte erweiterte Suche mit verschiedenen Auswahlkriterien zur Verfügung. Zum anderen lässt sich die einfache Stichpunktsuche mit Hilfe von speziellen LinkedIn Suchoperatoren in Kombination mit Booleschen Operatoren (Wikipedia: Boolescher Operator) zu einem effektiven Suchwerkzeug umwandeln.

Die erweiterte Suche

Zu der Maske “erweiterten Suche” gelangt man über den Link “erweitert” rechts neben dem “Suche” Button der Stichwortsuchleiste oben rechts in Ihrem Browserfenster.

Die Maske “erweiterte Suche” besteht aus zwei Unterseiten – Personensuche und Referenzsuche. Die Referenzsuche steht Ihnen bei der kostenlosen Mitgliedschaft nicht zur Verfügung. Dem zahlenden Nutzer verrät sie, ob sich in seinem Netzwerk Personen befinden, die persönlich Auskunft über einen Bewerber erteilen könnten, der angibt, in einem bestimmten Zeitraum bei einem bestimmten Unternehmen tätig gewesen zu sein.

In der Maske Personensuche können Sie sich für den Einsatz einzelner Suchkriterien oder für Kombinationen aus mehreren Suchkriterien (Feldern) entscheiden, um die entsprechenden Bereiche in den Nutzerprofilen (Firma, Ausbildung, Ort usw.) nach Ihren Vorgaben zu durchsuchen. Je mehr Kriterien Sie für Ihre Suche einsetzen, desto präziser werden Ihre Ergebnisse, wobei die Gefahr relevante Ergebnisse zu übersehen ebenfalls steigt. (Für dieses Suchdilemma gibt es jedoch noch keine perfekte Lösung.) In den Feldern der erweiterten Suche können zusätzlich zu den Stichpunkten auch die boolsche Operatoren AND, OR und NOT verwendet werden, was für eine Präzisierung von Suchanfragen sehr hilfreich sein kann.

Anwendungsbeispiele für die Personensuche mit der erweiterten LinkedIn-Suche

Steigen wir gleich mit einigen einfachen Praxisbeispielen in die Personalsuche ein:

Wir suchen eine Person, die sich mit der Programmiersprache Java auskennt (möglichst ein Entwickler?) und aktuell bei IBM arbeiten soll.

Beispiel Eingabe 1:

Stichwörter:Java
Ort:Standort/Gebiet
Land:Deutschland
PLZ:leer
Unternehmen:IBM =>nur aktuell

linkedin-erweiterte-suche

Wir erhalten etwa 70 Ergebnisse. Das erscheint uns zu unpräzise, denn darunter finden wir einige Personen, die nur wenig mit Java Entwicklung zu tun haben. Außerdem suchen wir jemanden aus Hamburg. Die Eingabe 1. wird dahingehend präzisiert

Beispiel Eingabe 2:

Stichwörter: Java (Entwickler OR Entwicklung OR development OR developer)
Ort: Standort / Gebiet
Land: Deutschland PLZ:20095 Reichweite:55km
Unternehmen:IBM =>nur aktuell

linkedin-advanced-search

Als Ergebnis erhalten wir nur noch zwei auf den ersten Blick relevante Nutzerprofile. Die Einschränkung auf IBM erscheint natürlich sinnlos. Es ging uns dabei lediglich darum, die Möglichkeiten der einschränkenden Suche zu demonstrieren. Um die Trefferzahl zu erhöhen, ergänzen wir unsere Suchbegriffe im Feld Unternehmen:(IBM OR Airbus)

Die Zahl der relevanten Ergebnisse ist durch die Hinzunahme des Unternehmens Airbus etwas gestiegen. Im “Ernstfall” würden wir die Suche nun nach und nach erweitern, bis sie eine akzeptable Zahl von Resultaten ergibt. Um selbst ein Gefühl für die richtige Vorgehensweise bei der Suche zu entwicklen, denken Sie sich am besten einige eigene Beispiele aus, und experimentieren Sie mit den verschiedenen Feldern und Operatoren.

Wie Sie feststellen werden, erscheinen einige Profile in der Trefferliste anonymisiert, so dass sie nur wenige Informationen enthalten. Dies liegt daran, dass Sie als nicht zahlendes Mitglied höchstens Zugriff auf Kontakte 3. Grades (Freundesfreude) haben. Alle anderen sind für Sie “gesperrt”.

Im Teil 2. unserer LinkedIn Reihe lernen Sie die weitreichenden Möglichkeiten der  “einfachen” Stichwortsuche kennen. Im Teil 3. liefern wir Einblicke in die LinkedIn Suche mit externen Suchmaschinen und zeigen, wie man mit Hilfe von Google “gesperrte” LinkedIn Profile “öffnen” kann.


“LinkedIn MerlinWizard” – Vorschaubild von 4_EveR_YounG

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Twestival Hamburg – Hamburgs erstes Twitter Festival

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Twestival Hamburg – Hamburgs erstes Twitter Festival


Joker kommt... Google Buzz

Gestern Abend waren wir auf dem Twestival Hamburg, Hamburgs erstem Twitter Festival. Das Twestival ist eine weltweite Wohltätigkeitsaktion, die von Nutzern des Webkurznachrichtendienstes twitter.com ins Leben gerufen wurde. Wer Twitter noch nicht kennt, kann als Einführung unseren Artikel “Personalsuche mit Twitter” lesen.

Bild von @watchkoma & @zeniscalm

Bild von @watchkoma & @zeniscalm

Der Twestival-Abend in Hamburg fand ab 19:00 Uhr in der Koppel 66 an der Langen Reihe statt. Der Eintritt in Höhe von 5,- € , die Hälfte der Getränkeerlöse sowie die Einnahmen aus den Losverkäufen gingen an die Wohltätigkeitsorganisation charity:water, die sich für eine Verbesserung der Wasserversorgung für die weltweit 1,1 Milliarden Menschen ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser einsetzt.

Zu Beginn der Veranstaltung standen nur vereinzelte Grüppchen im Foyer der Koppel 66. Während die Organisatoren noch schnell die Musikanlage anschlossen und den Twestival Hamburg Account @twestivalhh einrichteten, kamen aber nach und nach immer mehr Twitter-Enthusiasten und die Stimmung wurde deutlich angeregter. Im Laufe des Abends stieg die Teilnehmerzahl dann auf über 60 Personen.  Neben den obligatorischen Themen, wer unter welchem Namen zu welchen Themen tweetet, gab es auch viele interessante Gespräche rund um Web 2.0 und Social Networking, so dass der Abend erst kurz nach Mitternacht endete.

Das Twestival fand gestern in über 175 Städten weltweit statt, wobei die Teilnehmer per Twitter und Video-Streaming live über ihre Veranstaltungen berichteten:

Diese Karte zeigt alle Städte die beim Twestival mitgemacht haben.

Diese Karte zeigt alle Städte die beim Twestival mitgemacht haben.

Sämtliche Twestivals weltweit wurden mit einer Vorlaufzeit von nicht mehr als zwei bis vier Wochen von Freiwilligen aus den “örtlichen” Twitter-Communities organisiert. Das ist ein beeindruckendes Beispiel für die Wirkungskraft internationaler webbasierter sozialer Netzwerke.

Think global, act local, auch hier in Hamburg!

Fotos gibt’s hier:

Fotos vom Hamburg Twestival 1

Fotos vom Hamburg Twestival 2

Fotos vom Hamburg Twestival 3

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Personalsuche mit Twitter?!

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Personalsuche mit Twitter?!


Joker kommt... Google Buzz

Was ist Twitter?

twitter_logo_125x29Im selben Augenblick, in dem Sie diese Zeilen lesen, finden weltweit etwa 6,7 Mrd. weitere Aktionen statt. Ideen, Fragen, Träume, Sorgen und neue Ziele jagen Milliarden von Menschen jede Sekunde durch den Kopf. Jemand hat etwas Tolles gefunden, jemand sieht fern, jemand will ausgehen, und jemand anderes hat gerade ein neues Auto gekauft oder im Lotto gewonnen. Eine junge Frau aus Ohio will den Rest des Tages einfach ausspannen. Ein junger Mann aus Berlin hat zum ersten Mal die Video Chat Anwendung von Google ausprobiert. Und ein kleines Start-Up aus Wanne-Eickel startet die kostenlose Beta Version einer zukunftsträchtigen Workflow Management Plattform und lädt alle zum Test ein. Vielleicht ist sogar jemand da draußen, der in dieser Sekunde genau das selbe tut wie Sie und Ihnen womöglich sogar in seiner Lebenseinstellung und seinen Interessen ähnelt.

Die Antwort liefert der faszinierende Micro-Blogging Dienst Twitter, der seit seiner Einführung in 2006 weltweit und inzwischen auch in Deutschland immer größere Beliebtheit genießt. Die Idee ist einfach: Es gibt weltweit eine gewisse Zahl von Menschen, deren Alltag, Ideen oder Gedanken eine andere Zahl von Menschen aus verschiedensten Gründen (freundschaftlich, beruflich, politisch, ideologisch usw.) interessieren. Auf der Grundlage von 140 Zeichen langen Textnachrichten ermöglicht es Twitter jedem, an der Gedanken-Welt interessanter Menschen aus aller Welt teilzuhaben, ganz gleich ob von Zuhause, von der Arbeit, oder von Unterwegs. “Die ganze Welt im eigenen Wohnzimmer, Büro oder in der eigenen Hosentasche!” sozusagen.

Twitter zur Personalsuche einsetzen

Es würde den Rahmen sprengen, über alle Einsatzmöglichkeiten von Twitter zu berichten. Um die Möglichkeiten von Twitter im Bereich Personalsuche zu verstehen, stellen Sie sich einen einzigen großen Raum vor, in dem die komplette Weltbevölkerung (ok, zumindest ein Teil davon) versammelt ist, wild durcheinander redet und laut denkt. Das Gesprochene und das laut Gedachte bleibt für einige Momente in Raum hängen, bis aktuellere Informationen nachkommen und die älteren immer mehr verblassen lassen.  Verwirrend?! Dann stellen Sie sich vor, dass Sie imstande wären, dieses Durcheinander zu speichern und anschließend nach Stichpunkten zu durchsuchen. Genau das ermöglicht nämlich Twitter. Das kollektive Gedächtnis mit einer Suchfunktion.

Twitter bietet daher selbstverständlich tolle Möglichkeiten für Personaler, um nach Kandidaten zu suchen. Bei vielen Menschen nimmt der Beruf unweigerlich einen bedeutenden Teil ihres Alltags ein. So kann man davon ausgehen, dass Themen rund um den Beruf ab und an in Form von  Mitteilungen (sog. tweets) bei Twitter auftauchen. Sie denken laut nach. Es ist also möglich, gezielt Ausschau nach Menschen zu halten, die sich gerade eben oder zu einem früheren Zeitpunkt zu einem für Sie relevanten Thema mitteilen oder mitgeteilt haben. Einige Twitter-Nutzer geben bereits in ihrer Kurzbiographie (Bio) Anhaltspunkte zu ihrem Beruf. Manche Twitter-Nutzer teilen sogar offen mit, dass sie gerade nach einer neuen Herausforderung suchen – perfekt.

Sobald Sie passende Beiträge entdeckt haben, können Sie im zweiten Schritt die “Mitteilungsverläufe” der gefunden Personen genauer nach relevanten Hinweisen analysieren. Unter Umständen lassen sich mit den bereits gewonnen Daten auch weitere Informationen zu den Personen im Internet recherchieren. So gewinnen Sie schnell ein Eindruck davon, ob interessant erscheinende Personen tatsächlich für eine konkrete Aufgabe in Ihrem Unternehmen in Frage kommen könnten.

Ist dies der Fall, hat man die Optionen der “Verfolgung” und/oder Kontaktaufnahme bei Twitter oder, wenn weiterführende Daten auffindbar sind, Kontaktaufnahme über E-Mail oder Telefon, mit dem Ziel einer weitergehenden Analyse. Für eine diskrete Kontaktaufnahme steht Ihnen bei Twitter die direkte Mitteilung (message) zur Verfügung. Da Ihnen wie bei normalen Tweets nur 140 Zeichen zur Verfügung stehen, bringen Sie Ihr Anliegen auf den Punkt. Z.B. Kurze Vorstellung und Link auf Unternehmensseite oder Stellenausschreibung. Um eine direkte persönliche Nachricht verschicken zu können, muss die Person allerdings zu Ihren Verfolgern “Followern” gehören.

Neben der aktiven Suche nach Kandidaten besteht für Unternehmen selbstverständlich die Möglichkeit, eigene Stellenangebote bei Twitter anzukündigen. Über den Erfolg Ihrer Stellenanzeigen Mitteilung entscheiden neben der Nachfrage auch die Größe und die Qualität Ihres Netzwerkes. Dieses hat nämlich Einfluß auf die Verbreitung bzw. Reichweite Ihrer Nachrichten bei Twitter. Als Neuling werden Sie zunächst natürlich gar kein Netzwerk haben. Doch denken Sie daran, dass allein die Auffindbarkeit Ihrer Anzeige über das Twitter Suchsystem die Chancen auf die Besetzung erhöht.

Bitte betrachen Sie Twitter nicht als eine reine Kandidaten-Quelle, in die Sie im Rahmen der Personalsuche mal ganz nebenbei eintauchen können, um anschließend schnell wieder zu verschwinden. Die besten Ergebnisse erreichen Sie bei Twitter mit einem langfristigen Engagement. Der Aufbau eines eigenen Twitter-Netzwerks und regelmäßige Kommunikation kann Ihnen dabei helfen, Ihr Unternehmen zu präsentieren und ganz nebenbei das Interesse von potentiellen Mitarbeitern zu wecken.

Wie Sie Twitter durchsuchen

Für die Suche nach Hinweisen auf interessante Personen bei Twitter können einige integrierte und externe Tools verwendet werden. Die zwei, aus unserer Sicht, effektivsten Optionen sollen hier kurz vorgestellt werden. (Wir erheben dabei ausdrücklich keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Im Twitter Umfeld entstehen nämlich wöchentlich neue spannenden Anwendungen.)

search.twitter.com

search.twitter.com ist wohl die im Moment populärste und effektivste Suchmaschine für Twitter. Ursprünglich unter dem Namen Summize entstanden, wurde das Angebot im Juli 2008 von Twitter Inc. aufgekauft und wird wohl in absehbarer Zeit in eine integrierte Twitter-Anwendung umgewandelt werden.

search.twitter.com ist imstande, alle Mitteilungen aller Twitteruser zu durchsuchen und die Ergebnisse chronologisch zu ordnen. Ähnlich einer gewöhnlichen Suchmaschine lassen sich mit Hilfe dieses Tools Suchabfragen unterschiedlicher Komplexität durchführen. Für die spontane Schnellsuche eignet sich die Standardsuche. Sollen die Ergebnisse verfeinert werden, stehen unter “Advanced Search” mehrere Einschränkungskriterien zu Verfügung. Darüber hinaus können im Rahmen der Standardsuche Boolesche Operatoren (AND, OR, NOT, “”) und spezielle Twitter Operatoren miteinander kombiniert werden. Eine Übersicht der Twitter Operatoren finden Sie hier:

OPERATOR

twitter search

Finde Beiträge (tweets), die…

sowohl “twitter” als auch “search” enthalten.

happy hour die exakte Phrase “happy hour” enthalten.
HSV OR St.Pauli “HSV” oder “St.Pauli” enthalten.
beer -root “beer” jedoch nicht “root” enthalten.
#haiku das hashtag (Twitter Tag) “haiku” entalten.
from:wollmilchsau vom Nutzer “wollmilchsau” gesendet wurden.
to:techcrunch die an den Nutzer “techcrunch” gesendet wurden.
@wollmilchsau in einem Bezug zum Nutzer “wollmilchsau” stehen.
“happy hour” near:“Hamburg” die konkrete Phrase “happy hour” enthalten und vin einem Nutzer in der Nähe von “Hamburg” gepostet wurden.
near:NYC within:15mi aus einem Umkreis von 15 Meilen um “NYC” kommen.
superhero since:2008-05-01 “superhero” enthalten und seit dem “2008-05-01″ gesendet wurden.
ftw until:2008-05-03 “ftw” enthalten und bis zum Datum “2008-05-03″ gesendet wurden.
movie -scary :) “movie” jedoch nicht “scary” enthalten (und positiv gelaunt sind).
flight :( “flight” enthalten (und negativ gelaunt sind).
traffic ? eine Frage zum Thema “traffic” enthalten.
lustig filter:links “lustig” und weiterführende URL – Links enthalten.

Für den Fall, dass die gewünschten Ergebnisse nicht gleich oder nicht in erhoffter Anzahl gefunden werden (z.B. weil es noch keine oder nur unpassende Beiträge zum gesuchten Thema gab) und eine wiederholte Suche zu einem späteren Zeitpunkt in Betracht gezogen wird, ermöglicht search.twitter.com die Einrichtung von Suchagenten auf Grundlage eines ATOM- oder RSS-Feeds. Ein Suchagent (Such-Feed) hat den Vorteil, dass die Suche nach einmaliger Einrichtung “automatisch” durchgeführt wird. Neue Ergebnisse werden, sobald sie verfügbar sind, bequem im Feed-Reeder angezeigt. Ein Suchagent wird über den Klick auf das Feed Symbol bzw. Link (“Feed for this query”) und anschließendes Abonnieren mit einem beliebigen Feed-Reader eingerichtet.

personalsuche-twitter


Google

Neben search.twitter.comläßt sich inzwischen auch die Google Suche zum “Scannen” von Twitter nutzen. Denn Twitter wird seit einiger Zeit von Google indiziert. Mit den flexiblen Suchmöglichkeiten von Google kann man ohne zusätzliche Tools sehr spezifische Suchabfragen bei Twitter durchführen. Die ezielten Resultate sind nach unserer Erfahrung besser als bei search.twitter.com. Zumal search.twitter.com auschließlich Posts und keine Profilangaben (Bios) durchsucht. Außredem ist die Googlsuche wesentlich schneller.

Die Suchergebnisse lassen sich übrigens über Google-Alerts als RSS-Feed oder E-Mail abonnieren. Hier zwei kleine und einfache Beispiele zum ausprobieren einer solchen Suche.

Bsp 1:
Einfache Suche über die Profilbeschreibung (Bio) nach einem Programmierer.

site:twitter.com -inurl:statuses Bio * programmierer

Bsp 2:
Suche nach Leuten aus Hamburg, die sich mit Java oder Python auskennen. Brauchbare Ergebnisse könnte diese Suchkette bringen.

site:twitter.com Location * Hamburg intext:(python | java)

Tipp: Wenn Sie einzelne Suchergebnisse aufrufen wollen, nutzen Sie am besten die “Cache” Funktion.

Wir hoffen, dass dieser Artikel bei den einen oder anderen zu interessanten Anregungen geführt hat. Wie immer freuen wir uns auf Fragen und Kommentare zu dem Thema. Haben Sie Twitter professionel eingesetzt? Vielleicht tatsächlich für die aktive Suche nach potentiellen Mitarbeitern?

Viel Spaß mit Twitter!

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Suchverhalten bei der Stellensuche

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Suchverhalten bei der Stellensuche


Joker kommt... Google Buzz

Seit einigen Tagen liegen uns die Ergebnisse einer kleinen Feldstudie vor, die wir zur Unterstützung unserer Arbeit als “Talentsucher” durchgeführt haben. Es handelte sich dabei um eine Umfrage mit dem Ziel, das Suchverhalten von Stellensuchenden zu analysieren. Zu diesem Zweck haben wir 736 Menschen verschiedener Berufe an zufällig gewählten Orten in Hamburg befragt. Der einfache Fragebogen bestand aus folgenden Fragen.

Geschlecht:
Alter:
Beruf:
Nutzen Sie das Internet zur Stellensuche?
Nutzen Sie Online-Stellenportale, Suchmaschinen (Google, Yahoo) oder beides?
Welche Suchbegriffe verwenden Sie bei Ihrer Suche mit Suchmaschinen?

Neben der Hauptfrage, ob und wie das Internet zur Stellensuche eingesetzt wird, ging es uns vor allem darum, einen Einblick in die Auswahl der Suchbegriffe zu gewinnen. Daher haben wir die Gesamtmenge der genannten Suchbegriffe auf erkennbare Tendenzen untersucht. Die Ergebnisse stellen wir hier auszugsweise zur Verfügung:

Die Verteilung der Befragten hinsichtlich des Geschlechts lag bei 32% weiblichen zu 68% männlichen Teilnehmern.

Die Befragten wurden in Abhängigkeit von dem ausgeübten Beruf in 10 Berufskategorien zusammengefasst:

Kaufmännisch leitend (z.B Geschäftsführer, Fililaleiter, Projektleiter) – 5%
Kaufmännisch Büro/Sachberabeitung (z.B. Buchhalter, kaufmännische Angestellte, Automobilkaufleute) – 26%
Kaufmännisch Vertrieb (z.B. Außendienstmitarbeiter, Einzelhandelskaufleute, Reise-Verkehrskaufleute) – 5%
Handwerker (z.B. Maschinenschlosser, Elektroanlagenmonteur, Tischler) – 13%
IT (z.B. Fachinformatiker, Systemadministrator, Programmierer) – 7%
Beamte (z.B. Beamter, Finanzbeamter, Verwaltungsbeamter) – 4%
Ingenieure / Techniker (z.B. Techniker Kälte- / Klimatechnik, Ingenieur Energiewirtschaft, Ignenieur Verkehrswesen) – 7%
Helfer (z.B. Fachkraft für Lagerlogistik, Fachkraft für Lagerwirtschaft, Gabelstaplerfahrer) – 4%
Sonstige (z.B. Pressesprecherin, Geiger, Postbote, Sozialpädagoge) -21%
Studenten (z.B. BWL, Maschinenbau, Wirtschaftsinformatik) – 8%

Methoden der Stellensuche
Als zentrales Ergebnis läßt sich festhalten, dass mit 85% die überwältigende Mehrheit der Befragten das Internet für die Stellensuche einsetzt. Dabei dominiert die kombinierte Suche über die gängigen Suchmaschinen (Google, Yahoo, MSN) und Online-Stellenportale. Lediglich 3% der Befragten nutzen ausschließlich Online-Stellenportale. 12% der Befragten nutzen das Internet nicht für die Stellensuche.

Die Analyse der Verteilungen innerhalb der einzelnen Berufsgruppen liefert einige bemerkenswerte Ergebnisse. So ist z.B. der Anteil der “Internetskeptiker” unter den Handwerkern mit 24% und unter den Beamten mit 23% mit Abstand am höchsten. Bei den ITlern ist der Anteil der Befürworter der kombinierten Online-Stellensuche mit 94% so hoch, wie bei keiner anderen Gruppe.

Auch die Auswertung aller von den Befragten genannten Suchbegriffe (Mehrfachnennungen waren erwünscht), lässt gewisse Tendenzen erkennen. So werden Kombinationen aus mehreren Suchbegriffen deutlich öfter verwendet als einzelne Suchworte. Am häufigsten wird dabei der eigene Beruf in Kombination mit einem anderen berufs- oder branchenrelevanten Begriff eingesetzt.

Zusammenfassend empfehlen wir Unternehmen mit Personalbedarf, die Ergebnisse dieser, wenn auch nicht repäsentativen Umfrage, zum Anlass zu nehmen, ihre Personalsuchstrategien im Internet kritisch zu hinterfragen. Die Tatsache, dass Websuchmaschinen neben den Online-Stellenportalen von der Mehrheit der Befragten als Ausgangspunkt für die Stellensuche betrachtet werden, zeigt auf, dass eine ausschließlich auf Online-Stellenportalen aufbauende Suchkampagne dem Suchverhalten der Stellensuchenden nicht mehr gerecht wird. Sie birgt die Gefahr, dass ein Stellensuchender, der sich nebenbei bemerkt unter mehreren Hundert Onlinestellenportalen zurecht finden muss, erst gar nicht in die Nähe Ihrer Stellenanzeige gelangt. Aus diesem Grund können sich Investitionen in Online-Stellenanzeigen (bei gleichzeitiger Vernachlässigung der Auffindbarkeit der eigenen Stellenangebote in den gängigen Suchmaschinen) leicht als Fehlinvestition erweisen.

Um Sie mit weiteren Informationen zu diesem Thema versorgen zu können, bitten wir Sie an der nachfolgenden Umfrage teilzunehmen. Die Ergebnisse veröffentlichen wir selbstverständlich regelmäßig hier im Blog.

Welche Wege gehen Sie bei Ihrer Stellensuche?









“Merry lettuce snails I” – Vorschaubild von tillwe

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Leitfaden Personalsuche im Internet


Joker kommt... Google Buzz

Wer die Beiträge in diesem Blog etwas zurück verfolgt, wird bestimmt bemerken, dass wir gerne
gegen die Personalsuche mit Printanzeigen in den Tageszeitungen sticheln. Wir wundern uns immer wieder, warum gerade kleine und mittelgroße Mittelständler diesen teuren und in den meisten Fällen wenig erfolgsversprechenden Weg wählen.

Und immer wieder fällt uns nur eine Erklärung ein, nämlich dass die Vielfallt der heute vorhandenen Möglichkeiten vielen einfach nicht bekannt ist. Denn wer außer den Personalberatern beschäftigt sich schon den ganzen Tag damit, nach neuen Wegen der Personalsuche zu forschen.

Lange Rede kurzer Sinn. Wir haben hier einen kompakten Leitfaden für die Personalsuche im Internet erstellt. Er enthält alle nötigen Grundlagen, die man braucht, um im Internet kostengünstig nach neuen Mitarbeitern zu suchen.

Wir sind sicher, dass sowohl die Anfänger als auch die Fortgeschritteneren den einen oder anderen
Tipp mitnehmen können.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

P.S.

Einen ersten Überblick über die Inhalte gibt es in der kleinen Präsentation.
Die komplette Broschüre können Sie als .PDF herunterladen.

Online Personalsuche Vorschau


Hier kann die vollständige Brochüre als .PDF heruntergeladen werden Leitfaden-Online-Personalsuche

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