Keywording: Wie Sie die richtigen Begriffe für Ihre Stellenanzeige finden

Joker kommt... Google Buzz

Vor einigen Tagen haben wir uns mit dem Thema des Rankings von Stellenanzeigen in den Suchmaschinenergebnissen beschäftigt. Aber zu prüfen, wie Ihre Stellenangebote für bestimmte Begriffe ranken, sollte eigentlich der zweite Schritt sein. Der deutlich wichtigere erste Schritt ist die Überlegung, für welche Begriffe Ihre Stellenausschreibung nach der Veröffentlichung im Netz überhaupt ranken sollte.

Mit anderen Worten, welche Begriffe nehmen Sie in Ihre Anzeige rein?! Um ein ganz einfaches Beispiel zu geben, entscheidet man sich bei dem Titel des Jobangebots nun für “Berater xyz (m/w) gesucht” oder “Consultant xyz (m/w)” gesucht? In den Zeiten der Zeitungsannoncen war das sicherlich eine reine Imagefrage. Heute kann die richtige Wahl der Begriffe / Keywords bei der Gestaltung von Online-Stellenanzeigen durchaus ein erfolgsrelevanter Faktor sein.

Zum Glück existieren kostenlose Tools, die man bei der Wahl von Begriffen unterstützend einsetzen kann.

1. Google Trends

Dieses Tool hilft Ihnen, die Suchpopularität mehrerer Begriffe zu vergleichen. Diesen Vergleich können Sie sogar für einzelne geografische Regionen durchführen.
Wird in Deutschland eher nach “Consultant” oder “Berater” gesucht?!

google-trends-deutschland

Und wie sieht’s in Hamburg aus? Interessant.

google-trends-hamburg

Einziges Manko von Google Trends ist die Tatsache, dass man schlecht mit Wortkombinationen arbeiten kann. Deshalb eignet sich dieses Tool vor allem für den schnellen Überblick und regionale Vergleiche.

2. Google Adwords Keyword-Tool

Mit diesem Tool können Sie weiter ins Detail gehen. Wir erhalten qualifiziertere Aussagen, wenn wir die Begriffe “Consultant” und “Berater” mit anderen Begriffen kombinieren, die wahrscheinlich von den Stellensuchenden bei ihrer Jobsuche mitverwendet werden, z.B. “Job” oder “Stellenangebot”.

Der positive Nebeneffekt von diesem Tool sind die Vorschläge von themenverwandten Begriffskombinationen. So kommt man manchmal auf Optionen, an die vorher keiner gedacht hat.

google-keyword-tool

Viel Spaß beim Ausprobieren!

P.S. Kleines Quiz: was fällt Ihnen an diesem Artikel auf?

“Scrabble ” – Vorschaubild



herausgegeben von Jan Kirchner atentaLinkedinLinkedinFacebookTwitter & Alexander Fedossov atentaLinkedinLinkedinFacebookTwitter Twitter RSS!
Beitreiber einer auf Online-Recruiting spezialisierten Personalberatung und einer Jobsuchmaschine

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9 Kommentare zu dem Artikel “Keywording: Wie Sie die richtigen Begriffe für Ihre Stellenanzeige finden”

  1. StrangerliNo Gravatar sagt:

    Veraltete Stellenmärkte haben ein Stellenanzeigen-Ranking bei Suchmaschinen, welches fast gleich 0 ist. Deshalb sind Relaunches immer wichtig um mit den Entwicklungen hinterher zu kommen.

    Zum Teil sind die Verlinkungen auf einem Stellenmarkt Schuld an einem schlechten Ranking, da die Suchmaschinen nur schwer drankommen. Für Google und Co. sind Stellenanzeigen nichts anderes als Webseiten wie jede andere. Praktisch gesehen müssen Stellenmärkte eine Optimierung für Suchmaschinen machen und da gibt es sehr viele Möglichkeiten.

    Schädlich für gutes Ranking sind zum Beispiel:
    - Ergebnisliste/Stellenanz. ist nur über ein Formularbutton erreichbar
    - Die Adresse (URl) der Anzeige kann ausschlaggebend für das Ranking sein
    - Natürlich die Suchworte der Anzeige, aber darauf haben Stellenmärkte keinen Einfluss. Der Gestalter der Anzeige kann jedoch “unsichtbaren” Text in die Anzeige einbauen, die dann von Suchmaschinen als auch von der Suchfunktion des Stellenmarkts gefunden werden kann. Sollte man die Anzeige von den Leuten der Jobbörse sich gestalten lassen, kann man sie darum bitten zusätzliche relevante Suchbegriffe, die nicht in der Anzeige vorkommen, versteckt/unsichtbar für das menschliche Auge unterzubringen.

    Es gibt da noch mehr Tipps.

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  1. [...] Kostenlose Tools – Sie wollten schon immer mal wissen wie  Sie die richtigen Begriffe für ihre Stellenanzeige finden? [...]


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