Gestern erfuhren wir von dem Start-Up Xsights, das sich mit Bilderkennung und Augmented Reality beschäftigt. Die Vision des Unternehmens ist es, beliebige ablichtbare Objekte mit interaktiven Inhalten zu verknüpfen. Welche naheliegenden Implikationen hätte das? Ganz einfach: Sie laufen durch die Stadt, sehen ein Filmposter, machen mit Ihrem iPhone ein Foto davon und sehen umgehend einen Trailer auf ihrem Telefon. In dem Beispielvideo der Entwickler wird diese Technologie auf noch alltäglichere Dinge angewandt. So wird z.B. eine gewöhnliche (Papier-) Geburtstagskarte wird mit einem Video bei YouTube verknüpft.
Weitaus alltäglicher als kreative Geburtstagsgrüße ist für Personaler heute die Frage, wie man Stellensuchende auf das eigene Unternehmen aufmerksam macht. Nun, das hier vorgestellte Tool ließe sich vielfältig im Bereich Employer Branding einsetzen.
Beispiel: Ihr Unternehmen kann einfach nicht auf Zeitungsanzeigen verzichten. Es wäre doch toll, die leblosen Anzeigen mit interessanten Inhalten zu dem Unternehmen zu verknüpfen: Video, Mitarbeiterbewertungen, Kundenbewertungen, Twitterprofil oder Facebookseite usw. Der Zeitungsleser bräuchte nur ein Foto von der Anzeige zu schießen und bekäme sofort weitere relevante Informationen, ohne extra zum Rechner zu laufen oder weitere Recherchen anzustellen. Eine klare Möglichkeit, sich positiv abzugrenzen und dem Bewerber Zeit zu sparen.
Diese Technik hat aus unserer Sicht wesentlich bessere Chancen, als die QR-Codes, die sich zumindest im Personalbereich in Deutschland nicht wirklich durchgesetzt haben. Der entscheidende Vorteil gegenüber QR-Codes ist die Einfachheit:
1. Auf die Seite gehen
2. Bild hochladen und mit Inhalten verknüpfen (z.B. Ihre Stellenanzeige)
3. Nutzer der kostenlosen Xsights iPhone App können das Bild nun “erleben”
Wir haben es selbst ausprobiert und eine aktuelle Vakanz unserer atenta Personalberatung, für einen Facharzt für Neurochirurgie, mit einem Video über das Berufsbild verknüpft. Das ganze dauerte genau zwei Minuten. Die Besitzer der kostenlosen Xsights iPhone App können über ein Photo des Bildes hier oder auf unserer Seite zu den verknüpften Inhalten gelangen.
Die iPhone App funktioniert noch ein wenig holprig, aber die Idee ist einfach toll. Was halten Sie davon?
An der einen oder anderen Stelle haben wir uns bereits als Gegner von geschlossenen Jobbörsen (geschlossene Datenbanken – durchsuchbar nur über das eigene Suchsystem) deutlich zu erkennen gegeben. Als Argument dient uns dabei in erster Linie der zeitliche Mehraufwand der Nutzer, also der Stellenanbieter und der Stellensuchenden. Wieviel Zeit muss ein Stellenanbieter heute investieren, um mit seiner Anzeige eine möglichst große Reichweite zu erzielen?! Und wieviel Zeit muss ein Stellensuchender auf der anderen Seite aufbringen, um möglichst viele relevante Stellenanzeigen aufzuspüren und eine möglichst hohe Reichweite für sein Stellengesuch/Profil zu erreichen.
Sagen wir mal, von den über 1000 Stellenbörsen in Deutschland kommen für Sie, ob Stellenanbieter oder Stellensuchender, in einem konkreten Fall nur 1% in Frage. Sie sind mit Sicherheit mindestens einen Tag damit beschäftigt, sie zu finden und alle Informationen einzupflegen. Trotz dieses immensen Zeitaufwands können Sie nicht einmal sicher sein, die richtige Wahl getroffen zu haben. Es kommt durchaus regelmäßig vor, dass Ihre Zielgruppe auf keine der gewählten Plattformen zugreift.
Wäre es nicht toll, wenn man stattdessen die Gewissheit hätte, dass unabhängig davon, wo man eine Information (Stellenangebot/-Gesuch/Profil) im Netz hinterlässt, diese über ein x-beliebiges Suchsystem gefunden werden kann? Unabhängig von der Suchmaschinen-Vorliebe des Nutzers! Das wird irgendwann kommen… . Dank den aktuellen Trends, Microblogging und Echt-Zeit Suche, können wir heute schon erahnen, wo die Reise hingeht und von den schon bestehenden Möglichkeiten profitieren.
Nachtrag 19.10.2009: Jobtweet.de ist Gründer des Monats Oktober 2009!!! Wir badanken uns herzlich bei allen, die für uns gestimmt haben.
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Liebe Leser,
wir veröffentlichen hier im Blog regelmäßig Artikel, mit dem Ziel, Sie bei Ihrer täglichen Arbeit zu unterstützen. Heute brauchen wir Ihre Unterstützung. Wie viele unter Ihnen wissen, betreiben wir neben der “Wollmilchsau” auch die Twitter-Job- und Kandidatensuchmaschine jobtweet.de. Die Online-Leser der Financial Times Deutschland wählten uns dafür in der 32. Kalenderwoche zum “Gründer der Woche“. Bitte helfen SIE uns mit zwei Klicks bis zum 16.10.09 um 18:00 Uhr dabei, die Financial Times Abstimmung zum “Gründer des Monats” zu gewinnen.
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Allen Unterstützern möchten wir im Voraus herzlich danken!
Vor einigen Tagen haben wir uns mit dem Thema des Rankings von Stellenanzeigen in den Suchmaschinenergebnissen beschäftigt. Aber zu prüfen, wie Ihre Stellenangebote für bestimmte Begriffe ranken, sollte eigentlich der zweite Schritt sein. Der deutlich wichtigere erste Schritt ist die Überlegung, für welche Begriffe Ihre Stellenausschreibung nach der Veröffentlichung im Netz überhaupt ranken sollte.
Mit anderen Worten, welche Begriffe nehmen Sie in Ihre Anzeige rein?! Um ein ganz einfaches Beispiel zu geben, entscheidet man sich bei dem Titel des Jobangebots nun für “Berater xyz (m/w) gesucht” oder “Consultant xyz (m/w)” gesucht? In den Zeiten der Zeitungsannoncen war das sicherlich eine reine Imagefrage. Heute kann die richtige Wahl der Begriffe / Keywords bei der Gestaltung von Online-Stellenanzeigen durchaus ein erfolgsrelevanter Faktor sein.
Zum Glück existieren kostenlose Tools, die man bei der Wahl von Begriffen unterstützend einsetzen kann.
Einziges Manko von Google Trends ist die Tatsache, dass man schlecht mit Wortkombinationen arbeiten kann. Deshalb eignet sich dieses Tool vor allem für den schnellen Überblick und regionale Vergleiche.
Mit diesem Tool können Sie weiter ins Detail gehen. Wir erhalten qualifiziertere Aussagen, wenn wir die Begriffe “Consultant” und “Berater” mit anderen Begriffen kombinieren, die wahrscheinlich von den Stellensuchenden bei ihrer Jobsuche mitverwendet werden, z.B. “Job” oder “Stellenangebot”.
Der positive Nebeneffekt von diesem Tool sind die Vorschläge von themenverwandten Begriffskombinationen. So kommt man manchmal auf Optionen, an die vorher keiner gedacht hat.
Viel Spaß beim Ausprobieren!
P.S. Kleines Quiz: was fällt Ihnen an diesem Artikel auf?
Heute beschäftigen wir uns erneut mit den Themen Video und Bewerbung, allerdings mit einem anders gelagerten Schwerpunkt. Anstatt um die Bewerbung per Video geht es um das Bewerbungsgespräch per Video. Anlass zu diesem Post ist ein Gespräch mit Manuel Koelman von Talential, mit dem wir uns auf der dmexco getroffen haben, um uns über die zukünftige Entwicklung der Personalberatung auszutauschen. Ein Kernpunkt unseres Gesprächs war die zukünftige Optimierung von Recruitingprozessen durch die Nutzung neuer Webtechnologien. Talential hat diesbezüglich einen interessanten ersten Schritt unternommen und gemeinsam mit T-Systems Multimedia Solutions eine Videokonferenzlösung in die Plattform integriert. Ziel des Ganzen ist es, durch das Vorstellungsgespräch per Video ein ortsunabhängiges “Sondierungsgespräch” zu ermöglichen, ohne wie bei einem telefonischen Interview auf Mimik und Gestik des Gesprächspartners verzichten zu müssen.
Und so funktioniert es:
Im Arbeitsbereich findet sich ein deutlicher Hinweis auf das System, so dass Bewerber es leicht finden.
Gestartet wird die Videoanwendung durch einen einfachen Login…
und schon kann das Gespräch beginnen:
Wer sich das ganze im Bewegtbildformat ansehen möchte, findet hier das offizielle Video von T-Systems Multimedia Solutions:
Der Begriff Social Media ist mittlerweile nahezu omnipräsent. Social Media gelten zugleich als Allheilmittel, als Zeitverschwendung und als vieles mehr. Das israelische Blog Blonde 2.0, hat diese Tatsache zum Anlass genommen die fünf größten Fehlannahmen in Bezug auf Social Media zu beleuchten, die da sind:
Fehlannahme 1: Social Media eignet sich nur bestimmte Unternehmen/ Marken
Fehlannahme 2: Social Media dient vor allem dazu Traffic zu generieren, und das schnell
Fehlannahme 3: Durch die Nutzung von Social Media verliert man die Kontrolle über das eigene Image
Fehlannahme 4: Social Media ist nur eine (vorübergehende) Modeerscheinung
Fehlannahme 5: “Ich brauche keinen Fachmann, der Social Media für mich macht”
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